Ist eine vertraglich festgehaltene Rücktrittsklausel wirksam, wenn dem Käufer die Eigenarten des Pferdes vorab schon bekannt sind?

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6 Antworten

Ich würde kein Pferd zur Probe weggeben. Eben weil du nicht weißt, wie das Pferd dann behandelt wird.

Du beschreibst dein Pferd als ehrlich, brav, lernwillig. Wenn die Käuferin aber nicht gut genug reiten kann, ist das nicht deine Sache.

Ich würde mich auf so einen Deal nicht einlassen. Wenn sie das Pferd nicht kauft, dann eben jemand anderer.

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Also ob die Klausel wirksam ist oder nicht, wäre für mich in dem Falle zweitrangig. 4 Wochen sind meiner Meinung nach keine adäquate Zeit um so etwas festzustellen. Das Tier muss sich doch an alles erstmal gewöhnen, neues zuhause, neue Menschen, neue Herde. Wie soll sie da bereits in so kurzer Zeit viel entspannter sein? . 

Ganz abgesehen davon: Wenn ich mir ein Pferd zulege, entscheide ich mich für das Pferd, inklusive seiner Macken und bin bereit daran zu arbeiten, oder ich entscheide mich von vornherein dagegen. Aber dieses "eventuell" finde ich überhaupt nicht gut. Wenn sie sich nicht sicher ist, ob sie dem Pferd gewachsen ist oder nicht, ist das von vornherein der falsche Ansatz, meiner Meinung nach.

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Ich würde mir einen anderen Käufer suchen, du willst denk ich mal auch dass es deinem Pferd gut geht und nach dem was du erzählt hast, wird sich bestimmt auch bald ein anderer Käufer finden:)

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Du musst wissen wie wichtig es dir ist wie das Leben deiner Stute weiter geht und wie wichtig es dir ist sie "loszuwerden". Wenn es dir eher darauf ankommt dass es deiner Stute auch in der neuen Heimat wohl ergeht, würde ich entweder die Vertragsklausel annehmen und falls nötig nach den 4 Wochen einen neuen Käufer suchen, oder direkt darauf verzichten das Pferd an die frau zu verkaufen. Wenn du die 4 Wochen "Rückgaberecht" nicht anerkennst und die Frau trotzdem käuft, jedoch nicht mit ihr klar kommt, wird sie das Pferd wahrscheinlich auch verkaufen. Dies wird fürs Pferdi nicht nur unnötig viel stress bedeuten, sondern wird es auch immer Gefahr laufen, bei Haltern zu landen, die ihr das spannige verhalten "austreiben" wollen und damit weit weniger sanft vorgehen als du.
Fazit: ich an deiner Stelle würde einen anderen Käufer suchen, da ich sichergehen möchte, dass mein Pferd einen Reiter bekommt, der es fördern und händeln kann und es nicht zurückgeben möchte weil es ihm zu viel Power unterm Hintern hat.

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Kommentar von Urlewas
16.09.2016, 13:37

Wenn man in der traurigen Lage ist, sein Pferd verkaufen zu müssen(!), kann man nicht erwarten, auf den restlichen  Levensweg des Tieres einfluss zu haben. Man muss dann wirklcih loslassen, auch wenn es schmerzlich ist.

Mir ging es auch so - und kann nicht wissen, ob es in den Guten Händen, in die ich es gab, bis zu seinem Ende verblieben ist. Jedenfalls war es zunächst besser aufgegoben als bei mir. und damit sollte man es dann gut sein lassen.

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Kommentar von lastunicorn007
16.09.2016, 15:20

Ich finde aber trotzdem dass man so gut es geht auf vertrauenswürdige Käufer achten würde. Deshalb habe ich oben geschrieben dass ich nicht an die oben genannte Frau verkaufen würde, da es sehr unsicher wäre ob es dort überhaupt länger als 4 Wochen bleiben würde. Außerdem scheint die mögliche Käuferin nicht mal zu wissen, ob es das richtige Pferd für sie ist und solche experimentierereien würde ich keinem Pferd (und erst recht keinem so jungen) antun wollen...

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Meine Meinung: Das ist ein Tier! Ein Lebewesen und kein Gegenstand das man nach 4 Wochen umtauschen kann wenn es einem nicht mehr gefällt. Dementsprechend würde ich so eine Klausel kategorisch ablehnen.

Allerdings würde ich auch der potentiellen Käuferin die Möglichkeit geben sich mit dem Tier auseinander zu setzten bzw. es vor dem kauf kennen zu lernen.

My 2 Cent...

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Mach ihr Doch ein Gegenangebot. Biete ihr an, das Pferd eine Woche lang in ihrer vertrauten Umgebung täglich reiten zu können. Dann stellt sich schnell heraus, ob beide zueinander passen.

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