Ist eine vegane Ernährung auch in Kriegszeiten (oder anderen schwierigen Situationen) möglich?

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19 Antworten

Hallo,

haben wir ja schon alles gehabt. Deshalb würde ich sagen: nein - zumindest nicht auf freiwilliger Basis. Möglicherweise würden wir aber erst mal zwangsweise zu Veganern werden, sehr schnell aber zu Vegetariern und schließlich zu Allesessern.

Mein Vater war 8 Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft im Ural und hat mir oft von der Ernährungssituation erzählt. Die haben in ihrer Not Birkenblätter gegessen und Pilze, viel Pflanzliches. Ab und zu gabs mal Milch oder Fett, wenn die bei russischen Bauern arbeiten "durften" und dann besser versorgt wurden.

Nach ein paar Jahren traten Erkrankungen auf infolge der Mangelernährung. Auch später, viele Jahre nach der Heimkehr aus der Gefangenschaft wurden schwerwiegende Organschäden festgestellt.

Würde mein Vater noch leben, so hätte er sicher gelacht und den derzeitgen veganen Trend mit Humor genommen. Die Hippis der 60er sind auch irgendwann aus ihren Zelten in Häuser und Wohnungen gezogen.

Jeder kann im Moment bei uns so leben, wie er gerne möchte und das ist gut so.Veränderte Ausgangsvoraussetzungen werden ganz sicher auch verändertes Verhalten nach sich ziehen :-)

LG Jürgen

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Kommentar von warehouse14
23.12.2015, 11:51

Birkenblätter kann man essen? Cool. Gibt es da noch andere Dinge, die mich nicht gleich umbringen?

Waren die Birkenblätter für die Organschäden verantwortlich? Lag es vielleicht nur an der Zubereitung oder haben die generell etwas schädliches an sich?

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"wodurch es kaum möglich ist, den für uns so gewohnten Lebensstil aufrecht zu halten."

Die allermeisten dürften wohl dann das konsumieren was sie kriegen;

bei richtigem Hunger ist man da nicht wählerisch.

Kann man mit allein bei uns heimischen Pflanzen vegan und gesund leben?

prinzipiell kannst du dort schon eine Menge aufnehmen; die Frage ist aber ob du gerade das bekommst was du haben willst wenn die Versorgung knapp wird und die Infrastrukturen zusammenbrechen.

"l und medikamentöse Nahrungsergänzungsmittel verzichten und trotzdem gesund leben?"

Nein, Vitamin B12 muss künstlich zugeführt werden, wobei man sagen muss, dass das nicht in kurzer Zeit gefährlich wird wenn man es nicht tut.

"Oder dürfen die sich dann auch einfach an der Feldküche (also im Kriegsfall) anstellen, wo es Gulaschsuppe gibt?"

Natürlich wer soll es denn verbieten?

"Würden Veganer die überhaupt essen?"

Ohne Alternative würden das wohl die meisten tun ja - selbst wenn sie das vielleicht momentan für unmöglich halten; in so einer lebensbedrohlichen Situation entscheidet man sich anders, als man das jetzt tun würde.

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Kommentar von EmptyCages
23.12.2015, 17:54

Fleisch wurde und wird überbewertet - wenn es nichts mehr gibt, sterben auch die Tiere und über deren Leichengift wiederum die Menschen... Es wird niemals eine Welt geben, in der die Alternative zum Überleben nur aus Fleisch besteht, weil auch das "Fleisch" erstmal essen muss !

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Was mir so meine Eltern erzählten, waren sie in der Kriegszeit und erst recht kurz danach, notgedrungen Veganer. Einen schönen Braten in guter Butter bekamen sie eher nicht serviert.

Und ich glaube, in wirklich schwierigen Zeiten hat man anderes zu tun, als sich Gedanken zu machen, ob das Essen vegan ist oder nicht. Man frißt, was man bekommt.

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Kommentar von warehouse14
22.12.2015, 18:46

Das mit notgedrungen vegetarisch leuchtet mir noch ein. 

Mir ist aber auch klar, daß in Notzeiten selbst der beste Braten ungewürzt gegrillt und verspeist wird.

Und wenn kein Grill vorhanden gibt es auch da wohl eher Rohkost... Natürlich auch als "Trennkost", weil man nicht immer zum Braten auch gleich passendes Gemüse hat...

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Salopp formuliert, kommt darauf an, wie sportlich man Krieg, Hunger und sonstiges sieht....

Interessant war hier ein Beitrag, der beschrieb, dass die kleine Schwester des Hungers starb, weil die Familie auf der Flucht war und unterwegs  nur Ackerrüben zur Ernährung hatte.

Und Zack, da kam gleich ein Vergan-Einwurf als Kommentar, dass die eigene Mutter sich im Krieg erfolgreich gegen Verzehr von Karnickel und Gans während des Krieges wehrte....... Da gab es sogar noch Wahlessen!!

Ich bin peinlich berührt hier bei gf von  fehlenden Empathie von Veganern ihren  Mitmenschen gegenüber.    Danke, jetzt wissen wir, wenn man zu denen gehört, die nicht fliehen müssen, wenn man während des Krieges mit seinen 4 Buchstaben i-wo ländlich im trockenen wohnt, da wo die Leute Kaninchen und Gämnse halten, da hat man Glück, da wird es auch vegan über die Kriegsrunden kommen.

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Kommentar von warehouse14
23.12.2015, 08:07

Und weißt Du, was man als Veganer essen kann, wenn auf den Feldern der Bauern nichts mehr rumliegt?

Ich hoffe ja immer noch, daß mir ein Veganer mal dazu ein paar Vorschläge macht, die keine Tiere sind. Und auch keine Importwaren von Pflanzen, die hier nur mit sehr aufwendigen Methoden angebaut werden können... Klimazonen mit unterschiedlichen Pflanzen gibt es doch nicht zum Spaß.

Aber da ich ja obendrein wissen will, wie man sich in solchen Situationen noch gesund ernähren kann ohne einen Arzt zu brauchen, der einiges kompensiert erwarte ich wohl zuviel von den Ernährungsspezialisten der Moderne. :(

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Kommentar von EmptyCages
23.12.2015, 18:08

Weißt du, "Undsonstso", dass du der erste Mensch bist, der mir nach 53 Lebensjahren fehlende Empathie meinen mitmenshen gegenüber abspricht ? Wundert mich aber nicht - wir sind uns ja hier schon öfter begegnet...:)

Freilich gab es damals Alternativen - (wenn auch kein "Wahlessen") die gibt es immer, denn keiner lebt nur von Fleisch ! Meine Oma hat hart gearbeitet bei den Bauern, um ein paar Kartoffeln oder ein wenig Brot zu bekommen - auch die Kinder halfen mit !

Meinen berechtigten Einwand, dass man unendlich tragische und traurige Schicksale und Umstände wie das des kleinen Mädchens nicht pauschalisieren und verallgemeinern sollte, nimmst du wiederum zum Anlass, mir fehlende Empathie zu unterstellen - wo du nicht im Entferntesten Ahnung davon hast, welche Not und Entbehrung auch meine Großeltern erlebt haben mit ihren 3 Kindern !

Auch meine Oma hat ihr erstgeborenes Kind - ein Mädchen - im Kleinkindalter verloren - wenn auch nicht durch Krieg und Hunger...

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Das entscheidet doch jeder für sich selbst. 

Wenn dir in dieser Situation deine Gründe für die gewählte Lebensweise noch wichtig genug sind wirst du Wege finden, sie weiter zu praktizieren.

Man kann sicher ein Leben in Wohlstand und Frieden nicht mit der von dir geschilderten Situation vergleichen.

Sicher würden auch viele Menschen von sich behaupten, dass sie keine anderen Menschen absichtlich umbringen, wie es im Ernstfall aussieht muss man dann entscheiden.

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Oder dürfen die sich dann auch einfach an der Feldküche (also im Kriegsfall) anstellen, wo es Gulaschsuppe gibt?

wer würde das kontrollieren und verbieten wollen?! kontrolliert aktuell jemand, ob sich in der reihe fürs vegetarische gericht nicht auch leute anstellen, die ausnahmsweise mal keine lust auf stammessen1 haben?

und du denkst, im kriegsfall gäbe es gulaschsuppe? wie schon jemand schriebe: im/nach dem krieg gab es wenig bis gar kein fleisch. buletten aus altem brot sind keine erfindung heutiger veganer/vegetarier, die gabs schon in den 50er jahren, wahrscheinlich auch schon vorher.

in manchen regionen kann man nicht von der landwirtschaft leben und ist auf tiere als nahrung angewiesen. dort, wo man mit landwirtschaftlichen produkten wie getreide oder mais eine kuh, ein schwein satt kriegt, würde man sehr viel mehr leute satt kriegen, wenn man das getreide isst, als wenn man die tiere schlachten würde.

wären ernteausfälle absehbar, würde man deshalb die nutztiere größtenteils abschaffen und in deiner gulaschsuppe wäre schon sehr bald kein fleisch mehr drin.

ob man mit heimischen produkten überleben könnte- da müßten wir erst mal nachschauen, was heimische produkte sind. hier wächst eine menge z.b. auch die sojabohne für tofu wird in deutschland angebaut. sie ist aber nicht einheimisch- genauso wenig wie paprika und tomaten- womit deine gulaschsuppe plötzlich sehr dünn geworden wäre.

ich meine: warum sollen sich nur veganer von einheimischen produkten ernähren, wenn du das so wichtig findest, solltest du das für alle fordern.

übrigens fallen dann auch weg: mais, getreide, auberginen, orangen, bananen, ...

dann dein begriff "wohlstandsveganer"- ja, es gibt regionen, wo man es sich nicht aussuchen kann und fleisch/fisch essen muss. es gibt aber auch ärmere länder, wo vegetarische ernährungsweise weit verbreitet ist, siehe asiatische länder (sind ja nicht gerade klein).

bevor ich selbst Veganer werde und dann im Ernstfall verhungern muss.

die veganerpolizei wird dich sicher nicht aus der schlange vor der gulaschkanone vertreiben.

es ist deine eigene entscheidung, was du isst. und wenn du dich gezwungen siehst, von deinen grundsätzen abzurücken, dann brauchst du keinen  um erlaubnis fragen.

es haben sich menschen schon gezwungen gesehen, ganz anderes zu essen. du könntest genauso gut fragen, ob man als fleischesser im notfall gezwungen wäre, menschenleichen zu essen oder ob man das lassen dürfte, falls man sich nicht dazu überwinden könnte.

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Kommentar von warehouse14
22.12.2015, 19:58

"auch die sojabohne für tofu wird in deutschland angebaut"

Es wird vieles in Deutschland angebaut. Aber obwohl ich in einem Dorf lebe habe ich noch keinen Acker gesehen, auf dem alle für gesunde Ernährung benötigten Pflanzen gleichzeitig wachsen.

Wo bekomme ich Soja her, wenn im Umkreis von 50 km (eine Strecke, die man mal zu Fuß absolviert haben sollte, um zu wissen, was man da alles an Essbarem findet...) nur Weizenfelder sind? Oder eben umgekehrt? Oder schlimmer: garnichts angepflanzt, weil der Bauer pleite ist?

Ich möchte mal wissen, wie es Veganer dann anstellen wollen, einen halbwegs ausgewogenen Speiseplan zusammenzukriegen. Nur für einen Tag... Aber Krisen dauern selten nur einen Tag....

Eine Ziege frisst Gras, welches ich nicht essen kann... Sie würde mich also echt nicht stören... Ne Kuh auch nicht. Aber ein Hund vielleicht, weil er die Ziege sicher irgendwann ganz lecker findet... und auch die Kuh mir wegschnappen würde...

Und eine Kuh macht mich sicher länger satt als die ein oder zwei Kilo Getreide, die für mich vom Feld übrigbleiben, wenn die Stadtleute darübergefegt sind.

Weizen und Tomaten oder was auch immer braucht ziemlich lange, bis man es ernten kann, wenn man es denn überhaupt noch anpflanzen kann in Kriegszeiten...

Irgendwie verstehe ich nicht, wieso es in Krisenzeiten leichter sein soll, vegan zu leben.

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Kommentar von EmptyCages
22.12.2015, 20:28

Super Antwort - DH ! :)

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Ich befürchte, dass in echten Krisenzeiten viele Menschen veganer oder auch vegetarischer leben, als ihnen das eigentlich lieb ist. Wenn aber in solchen Zeiten ein Veganer der Ansicht ist, lieber seinen Hungertod in Kauf zu nehmen, als ein doch irgendwo ergattertes Stück Speck an sein mageres Gemüse zu tun, dann ist das seine Entscheidung. Und ich würde dann auch gerne das Stück Speck an mich nehmen, um meine Familie über die Runden zu bringen.

Btw: Meine Schwester, damals eineinhalb Jahre alt, hat auf der Flucht im zweiten Weltkrieg die damals notgedrungen vegane Ernährung (auf dem Acker mit bloßen Händen ausgegrabene Rüben) nicht überlebt. Meine Mutter hat das verhungerte Kind am Straßenrand begraben.

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Kommentar von EmptyCages
22.12.2015, 20:33

Das tut mir ehrlich leid, aber meine Mutter hat sich als Kind im Krieg trotz Hunger geweigert, Pferdekopf, Kaninchen und Gans zu essen und hat von ein paar Kartoffeln und hartem Brot überlebt - obwohl ihr wohlmeinende fremde Leute Schläge angedroht haben...

Man kann und darf das nicht verallgemeinern und pauschalisieren !

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Ich habe mir jetzt nicht die gesamte Diskussion durchgelesen, deswegen ist mein Einwurf möglicherweise redundant...

Ein wichtiger Punkt aber, der bislang anscheinend völlig unbeachtet geblieben ist, ist die Tatsache, dass tierische Produkte viel bessere Nährstoffwerte haben als die meisten tierischen: Sie machen schnell satt und liefern viel Energie. Das trifft nicht nur auf Fleisch zu, sondern auch auf Eier, Milch, Käse, Butter und andere Milichprodukte...

Das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, wenn es um die Ernährung in Krisenzeiten geht. In so einer Situation, wenn man sich ohnehin über jedes Lebensmittel freut, das man bekommt, weil man nicht weiß, wann man das nächste mal etwas zwischen die Zähne bekommt, liefert ein Stück Fleisch {oder auch Käse) die notwendige Energie für den weiteren Überlebenskampf. Wer dann nicht zugreift, tut seinem Körper keinen Gefallen.

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Kommentar von warehouse14
28.12.2015, 08:32

Ich finde es nur bemerkenswert, daß die angeblich natürlichste Ernährung des Menschen (der ist ja nicht auf Fleischkonsum angewiesen...) plötzlich in Krisensituationen nicht mehr möglich sein soll.

Eine Ernährungsphilosophie, die sich sofort selbst abschafft, wenn Probleme auftauchen, kann meiner Meinung nach nicht natürlich sein. Die Natur kennt ja normalerweise nur Krisen... Oder zumindest größtenteils...

warehouse14

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Kommentar von Plasmaspender
28.12.2015, 08:39

Oh, ich seh' grad, wieviele Fehler ich eingebaut habe... o.O

dass tierische Produkte viel bessere Nährstoffwerte haben als die meisten tierischen

Es muss natürlich "als die meisten pflanzlichen" heißen.

Milichprodukte

*Milchprodukte

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daß wir in unserem Land vegan leben können und daher nicht auf Fleischkonsum angewiesen sind.

Das "können" ist an harte Nebenbedingungen geknöpft.

Du kannst nur vegan leben, weil du

  • in einem reichen Land lebst
  • Lebensmittel durch Agrargelder gefördert wird
  • durch Importe von Obst und Gemüse ein riesen Nahrungsangebot hier herscht
  • du einfach an Supplemente kommst
  • die Bildung hier hoch ist
  • die Hygiene- und Medizinversorgung so hoch ist
  • und jemand anderes Fleisch essen MUSS, damit das vegane Dinkelbrot-Acker gedüngt wird

Kann man mit allein bei uns heimischen Pflanzen vegan und gesund leben?

Nein, das ist nicht mal heute möglich. 60% des Gemüses und 82% des Obstes werden importiert. Vorallem Südfrüchte wachsen hier nicht. Im Winter wächst hier so gut wie nichts....außer Fleisch.

Heimisch geht eine vegane Ernährung regional gar nicht!

Also kann man im Ernstfall auf importierte Lebensmittel und medikamentöse Nahrungsergänzungsmittel verzichten und trotzdem gesund leben?

Nein! Eine vegane Ernährung ist auf beides zwingend angewiesen um halbwegs gesund durchs Leben zu kommen!

Gäbe es hier eine solche Katastrophe würden viele Veganer erkennen, dass vegane Ernährung eben nur ein Wohlstandsphänomen ist.

schöne Weihnachten

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Kommentar von EmptyCages
24.12.2015, 17:32

Wollte dich schon als vermisst melden...:):)

Du meinst, Veganer würden im "Wohlstand" leben ? Wer lebt denn mehr auf Kosten anderer ??

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Wenn du wirklich Hunger hast, ist es dir egal, womit du deinen Bauch füllst

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Sollte sich hier ein Veganer finden, der Stein und Bein schwört, auch in schlimmsten Hungerszeiten keine Tiere zu essen, möge derjenige doch mal bitte ein Sachbuch über den Absturz der  Fairchild FH-227D 1972 in den Anden oder den Untergang der "Essex" lesen. 

Es ist sehr erhellend, zu erfahren, was Menschen alles essen um den ansonsten sicheren Hungertod abzuwenden.

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Kommentar von EmptyCages
22.12.2015, 21:02

Mindestens ebenso sollten sich all diejenigen Nichtveganer, die Veganer hier angehen, selber fragen, ob sie in so einem Fall nicht selbst Menschen essen würden... Im Übrigen gab es welche, die Leichen aßen und solche, die es ablehnten und trotzdem überlebten !

Alles ist relativ !!

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Die Frage, sowie die Antworten beziehen sich auf einen Stromausfall von 3 Wochen, mehr nicht. So eine Verniedlichung kann man nicht stehen lassen. Gestern war im Spiegel Online ein Szenario der USA zu lesen. -Vor 50 Jahren-  Ein Angriffskrieg wurde geplant, das Szenario würde ein total zerstörtes Deutschland sein. Es wäre keine Vegetation mehr vorhanden, die Erde würde einem ausgeglühtem Stück Eisen ähnlich sein, somit ist kein Leben mehr möglich. Diese hirnrissigen Planungen vom Enthauptungsschlag etc. sind kreuzgefährlich, wer so plant, dem sind noch andere Schweinereien zuzutrauen. 

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Kommentar von warehouse14
24.12.2015, 12:36

???????

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Kommentar von Pestilenz2
24.12.2015, 12:53

Was ziehst du dir für sachen rein xD

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Kommentar von EmptyCages
25.12.2015, 00:54

Stimmt ! Hier geht es aber nicht um derlei Szenarien, sondern darum, das eigene Gewissen zu beruhigen, indem man diejenigen angreift, die daran kratzen...  

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Wenns ums eigene überleben geht (und das der familie) gibts kein vegan mehr.

Da fressen sie alles was sie kriegen können. 

Das wird sich auch in den vorläufen zeigen. Wenn es nicht mehr vom selben produkt 5 verschiede marken gibt, wenn es nicht mehr orangen für alle gibt, nicht mehr hackfleisch für alle in der vitrine liegt. Wenn man sogar schnell sein muss um milch zu bekommen.. ..etc.

Hier bei uns gehts uns allen gut. Der veganer beruhigt halt sein gewissen weil er glaubt sich und den tieren was gutes zu tun. Ich spende geld weil ichs kann. 

Das alles ändert sich aber wenn der veganer nichts zum essen und ich kein geld zum spenden mehr hab. Dann ist man selber am wichtigsten.

Ich esse alles um zu überleben. 

Wir kennen das nur nicht weil wir noch nie eine notsituation hatten.

Ist alles eine kopfsache.

Ich wurde mal ausgelacht und mittleidig belächelt weil ich quasi am verrecken war nach 3 tagen nichts zu essen. Ich hab mir irgentsowas mit pilzen reingeworfen und es schmeckte sooo gut. Normaler wird mir übel wenn ich pilze nur länger ansehe und wenn ich sie esse ist ein übergeben garantiert.

Doch komischerweise war es das beste was ich jemals gegessen habe. Tja, und trotzdem kriege ich keine pilze runter. Mir gehts wieder gut und ich kann wählen also ess ich auch keine pilze mehr. 

Der veganer kann wählen.

Und der veganer-vater wird mit genuss eine kuh IRGENTWIE schlachten wenn seine frau und kleinen kinder ihn hungrig und mit tränenden kulleraugen ansehn.

Wenn du also glaubst das vegan dir igentwas hilft. Dann ernähre dich vegan. Wenn es soweit ist bist du eh kein veganer mehr.

"Der satte lobt das fasten"

Denke immer daran :-)

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Kommentar von EmptyCages
22.12.2015, 20:41

Schämst du dich für gar nichts ?? :(

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Kann man mit allein bei uns heimischen Pflanzen vegan und gesund leben?

nein. Eine Vegane ernährung ohne industreill verarbeitete Lebensmittel und ohne Pflanzen aus fremden Ländern ist gesund nicht möglich.



Also kann man im Ernstfall auf importierte Lebensmittel und medikamentöse Nahrungsergänzungsmittel verzichten und trotzdem gesund leben?

NEIN.

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Da
sich mit dem Verzicht auf jegliche tierische Lebensmittel das Risiko
für Nährstoffdefizite erhöht, hält die DGE eine rein pflanzliche
Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit sowie im gesamten Kindesalter für nicht geeignet, um eine adäquate Nährstoffversorgung und die Gesundheit des Kindes sicherzustellen.

Quelle: DGE


Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.

(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33).

Gibt es dazu vielleicht sowas wie Notfallspeisepläne für Veganer?

Vegan ist eine Wohlstandkrankheit dazu gibt es kein Heilmittel...

Such einfach mal die gängigen Veganerseiten durch: es gibt keine einzige Seite und keine einzige Rechnung, die Dir auch nur für EINEN Veganer auflistet, welche Pflanzenmasse
man benötigen würde. Es gibt nicht mal eine einzige Vergleichsangabe, wieviel "Pflanzenmasse" man für 1kg Mensch braucht - und das wäre das erste, was dastehen müßte, wenn man natürliche und vegane Ernährung vergleichen will.

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Kommentar von eostre
23.12.2015, 12:43

Um 1 Kilo zuzunehmen braucht es etwa 7000 kalorien, du suchst dir also ein Lebensmittel aus, ermittelst seinen nährwert und schon kannst du die benötigte masse berechnen. Wo ist da das Problem?

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Kommentar von sideflop
23.12.2015, 18:38

Eiweiß Mangel als Veganer den haste eher als Mischköstler ist ja witzig, der stärkste man Deutschlands ist Veganer xD

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Wenn alle Menschen Veganer würden, würden wohl noch mehr Tiere aussterben, als heutzutage. Um 7 Milliarden Menschen fleischlos mangelfrei zu ernähren, sowie mit Produkten, die nicht tierischen Ursprungs sind und auch noch mit nicht fossilen Treibstoffen zu versorgen, müssten wir so viel Natur in Plantagen umwandeln und der verbliebenen Natur zusätzlich so viele weitere Pflanzen entnehmen, dass für die Pflanzenfresser kaum noch etwas übrig bliebe.

Mit der Reduktion der Pflanzenfresser würde auch eine entsprechende Reduktion der Fleischfresser einhergehen, Gewinner wären wohl ausschließlich Nutzpflanzenschädlinge aller Art und Bestäuberinsekten, sofern wir sie nicht gewollt oder ungewollt durch Pflanzenschutzmittel und Schädlingsbekämpfung mit vernichten würden, so wie es Bienen und Vögel in der Vergangenheit bereits beinahe ergangen wäre.

Auch heute ist noch nicht sicher, ob alle Vögel und die Bienen die Belastung durch Pestizide überleben werden, bereits der Umgang mit DDT hat in der Vergangenheit viele Vogelarten an den Rand des Aussterbens gebracht, während heutzutage einige Pflanzenschutzmittel das Immunsystem der Bienen derart schädigen, das sie von Krankheiten und Parasitenbefall massenhaft befallen werden.

Die größten Flächen unberührter Natur finden wir zudem letztlich dort, wo Menschen ohnehin schon aus Mangel vegetarisch leben müssen und hauptsächlich deswegen unter Eiweißmangel leiden, weil wir einerseits deren Fische vor der Nase wegfangen und andererseits mit unserer bequemen Ethik dafür sorgen, dass die Versorgung mit Wildfleisch geächtet wird, so das nur noch die Mutigen ihr Fleisch aus dem Busch "wildern" und von uns dafür kriminalisiert werden!

Mehr Veganer würde auch mehr Pestizide, Biotechnologie und Gentechnik auf den Plan rufen, mit all ihren verheerenden Folgen. Besser wäre, wir würden unseren Eiweißbedarf aus Insekten beziehen, die sich sowohl einfacher als auch artgerechter in Massen züchten lassen würden als unser normales Nutzvieh heutzutage.

Auf jeden Fall sollten wir unseren Fleischkonsum aber auf eine Größenordnung reduzieren, die dem von der Medizin vorgeschlagenen Maximalkonsum entspricht oder noch besser so weit, dass die hierfür benötigten Tiere entweder artgerecht gehalten oder verlustfrei dem Wildtierbestand entnommen werden können, egal ob Fisch oder Fleisch!

Meines Erachtens würden 75 % der Menschheit, die maximal die medizinisch empfohlene Fleischmenge verzehren, den Nutztieren mehr Leid ersparen, als 5 % überzeugte Veganer. Wobei 5 % schon ein fast unerreichbares Ziel bedeuten, wenn man bedenkt, dass sie es bis heute nicht einmal auf 1 % gebracht haben; eher werden 75 % von einer gesunden Fleischernährung zu überzeugen sein!

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Kommentar von EmptyCages
24.12.2015, 17:39

Hab selten soviele Vorurteile und dermaßen polemisierendes und antiveganes Bollwerk - gepaart mit zum Teil haarsträubendem Unwissen - auf einem Haufen erlebt, das will hier durchaus was heißen...:):)

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Wer nicht mischt und nicht die Regeln der Natur ernst nimmt.  nicht  jagen kann !  Keine Kenntnisse von Pflanzen hat und Käfern kleinstgetier .

Nicht weiss wie was wie geht. Wird Zwangsläufig in so einer Situation Sterben! Natur Gesetz

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Ich glaube um zu überleben werden auch die ärgsten Veganer zum stärksten Fleischfresser. Wenn man immer vor der vollen Schüssel sitzt, kann man natürlich leicht sagen, ich esse vegan. Ich finde es generell auch löblich, sich ohne tierische Produkte zu ernähren obwohl ich selbst keine Veganerin bin.

Jedoch denke ich, dass sich in einer Krisensituation die Prioritäten verändern. Priorität Nr. 1 ist das eigene Überleben und das seiner Kinder.

Ich würde mich sehr wundern, wenn ein Veganer seine Kinder verhungern lässt, nur weil die Kuh so süße Augen hat. Aber es gibt gewiss Einige, die vehement behaupten werden, auch in Krisensituationen vegan zu bleiben. Aber wenn kein Gemüse, Getreide oder Obst verfügbar ist.. was wollens dann essen? Erde? Oder sich zu ner Kuh auf die Weide gesellen, sofern die nicht weggebombt wurde. 

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Kommentar von warehouse14
22.12.2015, 16:39

Ich kenn mich ja nun noch nicht wirklich aus mit veganen Speisen. Vielleicht gibt es auch irgendwas veganes, daß nur nicht im Supermarkt zu finden ist? Also bestimmte Grassorten an Strassenrändern oder sowas meine ich... Rucola ist ja auch irgendwie Gras... Und schmeckt mir als Noch-Fleischesser ja gelegentlich besser als Schnitzel. :)

Aber ich kann ja nicht nur von einer Sorte Salat leben... Jedenfalls, wenn ich gesund sein möchte.

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Kommentar von EmptyCages
22.12.2015, 20:39

Schade - du hast so gar keine Ahnung und meinst, hier mitschreiben zu müssen - die Fragestellung lädt allerdings geradezu ein, solche Posts zu geben...:(:(:(

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Wie ich derlei "Fragen" liebe, die nur der Intention dienen, Stimmung zu machen gegen Veganer - warum auch immer...:):)

Erstmal bliebe zu bedenken bzw. zu hinterfragen, ob und warum besagte "Naturkatastrophen" und Kriegszeiten nur über Veganer hereinbrechen sollten und die Omnivoren demnach verschont blieben...

Zum Zweiten müsste geklärt werden, wovon dann eure Nutztiere leben würden, damit ihr überleben könntet - von Luft und Liebe...? Die würden dann nämlich auch ganz schnell verhungern !

Wenn derlei Horrorszenarien eintreten sollten, würdest du dir keine Gedanken mehr machen um "Notfall"speisepläne und angebliche "Ergänzungsmittel" von Veganern, sondern müsstest dich eher fragen, ob du nicht auch deinesgleichen = Menschen essen würdest, bevor du verhungerst...

Ignoranz, Vorurteile und Selbstgerechtigkeit sind was Feines, wenn man nicht bereit ist, über seinen Tellerrand zu schauen - leichter ist es da, andere anzugehen, die wenigstens was versuchen...!!

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Kommentar von warehouse14
22.12.2015, 20:37

Wo hab ich gesagt, daß die Krisenzeiten nur über Veganer hereinbrechen? o.O

Ich habe doch nur wissen wollen, wie es speziell für Veganer in solchen Situationen ist. Wenn das für Dich Stimmungsmache gegen Veganer ist dann müsste ja jede Frage Stimmungsmache sein, die jemand stellt, um sich ein realistisches Bild von einer Sache machen zu können.

Und was die Nutztiere angeht: die fressen eh Dinge, die ich nicht wirklich verdauen kann... Aber es gibt ja noch andere Tiere, die man essen kann, welche keine im Stall gezüchteten Nutztiere sind... oder kennst Du 'ne Regenwurmfarm?

Und nur damit das klar ist: ich bin ein Noch-Fleischesser, der hier mal über seinen Tellerand schaut. Ich will einfach mal wissen, was auf den Tellern von Veganern zu finden ist. Irgendwie muss ich doch mal anfangen, mich damit zu beschäftigen, was gesünder wäre. Oder siehst Du das anders?

Und aktuell habe ich eben Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie man in Krisenzeiten möglichst gesund und vegan leben kann...

Anstatt mir irgendwelchen Unfug zu unterstellen könnte man mir ja auch einfach mal die Fragen beantworten, die mir bei dem einen oder anderen Unterthema halt in den Sinn kommen.

Und gerade kommt mir diese Frage in den Sinn:

Denken Veganer echt nicht mal darüber nach, was in Krisenzeiten sich an ihrem Speiseplan ändern würde? Ich meine, man soll ja immer alles richtig machen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen... Aber wie macht man das, wenn die gewohnten Kompensationsmittel nicht verfügbar sind?

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Kommentar von Omnivore08
24.12.2015, 13:48

'Entschuldigung.....der Daumen Hoch war ein versehen.....nimms nicht persönlich, aber deine Antwort verdient leider nur ein Daumen runter

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Hey,

sry aber deine Frage ist etwas "dumm".

In Krisenzeiten zählt überleben .. da isst man alles was irgendwie genießbar ist. Notfallspeisepläne gibt es natürlich nicht ..

Mfg

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Kommentar von warehouse14
23.12.2015, 10:43

Wieso gibt es keine Notfallspeisepläne? Was ist mit Ratten und Mäusen als Alternative zu Rind und Schwein?

Und was in der freien Natur wäre denn noch essbar außer dem, was der Mensch ohnehin schon kultiviert hat?

Ist es wirklich dumm, sich wenigstens mal darüber Gedanken zu machen, was man tut, wenn alles, was man so aus dem Supermarkt kennt, nicht mehr verfügbar ist?

Egal ob Fleisch oder Gemüse: was man im Laden bekommt ist doch bei weitem nicht alles, was unsere Vorfahren finden konnten, um zu überleben, oder doch?

Würdest Du denn wissen, was von dem Grünzeug im Wald alles essbar ist, wenn Dir niemand mal sagt, daß das geht, ohne dabei abzukratzen?

Oder sollte ich einfach verhungern neben möglicherweise essbaren Pflanzen?

Gehst Du das Risiko ein, einfach mal reinzubeißen in eine Frucht, die Du nicht kennst? Was, wenn das Deine letzte Mahlzeit war? o.O

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