Ist eine Selbstdiagnose gut oder schlecht?

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3 Antworten

Was du beschreibst, nennt man nicht Selbstdiagose, sondern 1. Achtsamkeit und 2. gesunden Menschenverstand...wenn du dir also selbst erklären kannst warum du dich fühlst wie du dich fühlst und das ganze nicht auf eine Krankehit zurückführst ist es gut, weil du dann nicht wegen unnötiger Sachen deinem Hausarzt und den Krankenkassen oder gar dem Notfallsystem auf die Nerven gehst...

wenn du allerdings merkst, dass du das Gefühl hast, etwas stimmt nicht mit dir und anfängst irgendwelche Symptome zu googlen, dann ziehe besser den Arzt deines Vertrauens vor. 1. Weil nur der dir im zweifel helfen kann und entsprechende Unterscuhungen durchführen kann und 2.....wusstest du das ein juckender Zeh anzeichen für einen Hirntumor sein kann? Und Bauchschmerzen für Borilliose sprechen? Nein?.....Das Internet kann ganz schöne Panik provozieren weil die Symptome nicht anständig gewichtet werden.

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Es ist immer gut wenn man sich seines Körpers und seines Geistes bewusst ist. Wenn du das Wort "Selbstbewusstsein" näher betrachtest, merkst du vielleicht, dass es da einen Zusammenhang geben könnte. Natürlich heißt Selbstbewusstsein noch viel mehr als das, aber du verstehst schon. Im Einklang mit sich sein und zu reflektieren - das ist immer etwas Gutes. Solange du das nicht dauernd machst und auch normal vor dich hin leben kannst. Also eine Selbstdiagnose ist mit dem nötigen Fachwissen gut. Gefährlich ist es, etwas zu diagnostizieren, wozu man eigentlich gar nicht fähig ist - in dem Fall geht man zum Arzt oder Psychologen etc.

Ich denke es tritt eine Besserung auf, wenn du dich auf deinen Zustand konzentrierst, da du dadurch auch deinem Körper irgendwie Signale sendest und dir Zeit gibst zu heilen. Dafür musst du das aber nicht aussprechen. Das ist kein Medizinforum, deswegen habe ich mich getraut zu antworten ohne Medizinkenntnisse zu besitzen. Wenn hier ein Experte auftaucht, bitte ich ihn darum mich zu korrigieren, auch aus eigenem Interesse. ^^ LG :)

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Grundsätzlich ist es gut seinen Zustand selbst zu analysieren. Es ist immer angebracht mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sie zu hinterfragen. Das gilt auch für deinen Körper, den kennst du am besten.

Das hat natürlich Grenzen. Zum einen - du hast den Begriff "objektiv" genannt - neigt man einfach zu Subjektivität, da man ja selbst betroffen ist und man die Konsequenz einer unterschätzten Diagnose fürchtet.

Oder man sagt: "Ach, das ist schon nicht so schlimm", weil man den Aufwand eines Arztbesuches scheut.

Zum anderen grenzen individuelle Kenntnisse deine Selbsteinschätzungsmöglichekiten ein. Zum einen ist das natürlich Bildung - nicht jeder hat Medizin studiert - und zum anderen ist es auch die Möglichkeit sich wichtige Informationen zu verschaffen. Spätestens wenn eine Blutanalyse oder ein Röntgenbild erforderlich sind, werden die meisten fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen. 

Fazit: Grundsätzlich gut, aber man sollte sich der Gefahr und der Folgen einer Fehldiagnose bewust sein und seine Grenzen dementsprechend abstecken.

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