Ist eine psychische Krankheit des Ehepartners ein Grund nicht geschieden werden zu dürfen?

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4 Antworten

Es gab einmal, ob es in dem genannten Zeitraum war kann ich nicht sagen, die Unwirksamkeit einer Scheidungsklage bei psychischer Erkrankung eines Partners. Zu der damaligen Zeit gab es auch noch nicht so viele Einrichtungen zur Behandlung psychische kranker Personen. Nicht einmal an Demenz erkrankte konnten untergebracht werden. Diese galten einfach als verrückt und wurden wenn Besuch kam in einem Zimmer eingesperrt.

Nicht wirklich.

Nur wenn ein Härtefall vorliegt, wobei dieser Begriff eng gesteckt ist (z. B. ein Kind leidet massiv unter der Trennung, Frau/Mann ist stark selbstmordgefährdet) , kann es nicht gleich zu einer Scheidung (nach 1 Jahr Trennung) kommen - wobei der psych. Tatbestand aber nicht endlos vor sich hergeschoben weden kann. Das Gericht wird der betreffenden Person nahelegen, psych. Hilfe in Anspruch zu nehmen und daran zu arbeiten, sich mit der Situation (Scheidung) abzufinden.

Ich kann dir leider auch nicht sagen, ob es das mal in der Form gegeben hat, aber ich halte es durchaus für denkbar. Es gab ja auch mal dieses Gesetz, nach dem ein Ehepartner schuldig geschieden wurde, wenn er seinen Mann/Frau betrogen hatte, und somit jeglicher Unterhaltsanspruch verloren ging.

Wenn die Scheidung einvernehmlich ist nach einem Jahr Trennung, wenn ein Partner nicht will nach drei Jahren.

Die Krankheit ist kein Schutz!

MfG Ursusmaritimus

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