Ist eine Private Krankenversicherung gut oder schlecht?

10 Antworten

Ich weiß , dass man sich ab einem bestimmten Einkommen privat versichern muss.

Dann weißt du falsch. Das stimmt nämlich nicht.

Als Angestellter DARF man sich ab einem bestimmten Einkommen (54.900,- € Brutto) im Jahr privat versichern.

Spart man damit Geld oder verliert man Geld?

Kommt drauf an. Selbständiger, Beamter oder Angestellter mit entsprechendem Einkommen. Angehörige mit oder ohne eigenes Einkommen? Kinder? Alter? Gesundheitszustand?

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, da hier viele Faktoren bemüht werden müssen.

Welchen Sinn hat die Privatversicherung denn?

Bessere Leistungen für Patienten, umfangreicheren Versicherungsschutz als im gesetzlichen System und manchmal auch geringe Beiträge in jungen (!) Jahren.

Mein Vater müsste sich theoretisch Privat versichern.

Nein, muss er nicht.

Er wollte das aber damals nicht und deshalb blieb er bei der Gesetzlichen.. muss aber dadurch "Strafe" zahlen, er zahlt also drauf.

Ist er Beamter und bezieht keine Beihilfe für die gesetzliche Krankenversicherung? Ansonsten macht deine Aussage hier nämlich keinen Sinn.

einem bestimmten Einkommen privat versichern muss.

man muss es nicht, man kann es jedoch

muss aber dadurch "Strafe" zahlen,

Strafe zahlen muss in der gesetzlichen Krankenkasse keiner

Spart man damit Geld oder verliert man Geld? Wie ich hörte muss man mit dem Alter dann immer mehr zahlen.

Bei der privaten KV entspricht die Leistung dem abgeschlossenen Vertrag, das kann mehr Leistung beinhalten als in der gesetzlichen - muss es aber nicht immer.

Die private KV wird meistens für jede Person abgeschlossen und ist keine "Familienversicherung" wie die gesetzliche. Daher kann sie wesentlich teurer werden.

Ebenso sind die Beiträge im "Alter" oft ein großes Problem.

Ein Wechsel von der privaten KV zurück in die gesetzliche KV ist nur in wenigen besonderen Fällen möglich.

 

GKV und PKV sind nicht grundsätzlich besser oder schlechter als das jeweils andere System. Sie sind nur total unterschiedlich im Aufbau.

Eines von vielen Unterscheidungsmerkmalen ist eben, dass die GKV ein Umlagesystem ist. Ähnlich der Rentenversicherung gehen die Beiträge der Beitragszahler direkt ohne Umwege an die Leistungsempfänger. Im Großen und Ganzen ist das eine Umverteilung von Jung zu Alt. Problem dabei ist nur das inzwischen weithin bekannte Problem der Bevölkerungsentwicklung. Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Kranke immer länger und immer mehr zahlen.

Die PKV sichert das Risiko für jeden einzelnen Versicherten mit einer kapitalgedeckten Versicherung. Jeder PKV-Kunde baut sich selber mit seinen Beiträgen seine Altersrückstellungen auf und sorgt selber dafür, dass sein Schutz im Alter gut und bezahlbar bleibt. Leider wird aber auch das durch äußere Einflüsse (politische Entscheidungen, Kostenexplosion im Gesundheitswesen, etc.) erschwert. Wer da nicht hinreichend vorsorgt, hat später ein Problem.

Die Entscheidung für das eine oder andere System ist oft eine Charakterfrage. Wer glaubt, dass die Politik schon dafür sorgt, dass die GKV gut funktionieren wird, bleibt lieber dort. Wer von sich aus lieber für sich selber sorgt und alle Fäden in der Hand behalten will, entscheidet sich für die PKV.

Übrigens steigen die Beiträge für GKV und PKV in Betrachtung der letzten Jahrzehnte im Gleichschritt. Die Kostenentwicklung im Gesundheitssystem ist das grundsätzliche Problem, das alle betrifft. Hier müssen wir ansetzten anstatt in einer Neiddebatte unsere funtkionierenden Systeme schlecht zu machen.

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Muss er überhaupt sich Privat versichern wenn ja wieviel Prozent übernimmt davon der Staat. usw. Erzählt alles was ihr wisst! :-)

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