Ist eine Panikstörung/Angsstörung überhaupt ganz heilbar, werde ich jeden Tag i.welche Symptome haben...?

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3 Antworten

Hallo, wahrscheinlich bekommst du die Panikattacken nicht ohne Medikamente in den Griff. Ich leide auch darunter, habe eine Therapie gemacht und  musste Tabletten nehmen. Nach einem Jahr ging es mir besser.Das war vor 16 Jahren . Aber dieses Jahr im Januar fing das wieder an und zwar auch Herzbeschwerden, Atemnot  und Druck auf der Brust. Ich kam in die Klinik mit Verdacht auf Herzinfarkt, aber das Herz war in Ordnung und man diagnostizierte , dass es Panikattacke war. Ich nehme nun wieder Tabletten und mir geht es besser. Bekomme zwar 2-3 mal im Monat wieder leichte Attacken, aber ich habe tatsächlich gelernt, damit umzugehen. Ich rede mir ein, das kommt vom Kopf und sonst bin ich gesund. Man kann das lernen, ist allerdings oft sehr schwer, weil man denkt, jetzt stirbt man.

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Kommentar von Olaf2834
30.06.2016, 23:02

Danke, ich hoffe wirst auch mal gesund. Wie alt sind sie bitte wenn ich fragen darf

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das Herzstolpern rührt von der Panik. Mach dir das immer wieder bewusst ..denn wichtig bei so einer Störung ist, sich auf seinen Verstand zu fixieren. Also betreibe auch wieder Sport, es ist doch schade, wenn du dich davon beeinträchtigen lässt, obwohl es dir eigentlich Spaß macht. Du musst lernen die Angst zu beherrschen, so dass sie dich nicht mehr beherrscht. Und meiner Ansicht nach kannst du nach wie vor psychologische Unterstützung gebrauchen. LG

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Die Frage muss lauten ob du bereit bist dich zu verändern? Viele mit Angststörungen und Panikattacken sind es nicht und daher verändert sich selten etwas.

Sie schaffen es zwar mit Hilfe von Medikamenten, Alkohol, Ablenkung kurzfristig Erfolg zu haben verfallen aber immer wieder in alte Muster und die Angst beginnt von vorne.

Der Weg seine Angst zu besiegen ist schwierig, aber mit Hilfe von z.B. einer kognitiven Verhaltenstherapie schaffen es mittlerweile immer mehr Menschen aus dem Kreis der Angst herauszukommen. Die Erfolgschancen sind bei über 90% man muss aber bereit sein sich zu verändern und diese Veränderung auf Dauer zu halten.

Es verhält sich meiner Meinung nach wie beim Abnehmen, um dauerhaft sein Gewicht zu halten muss man dauerhaft seine Ernährung umstellen. Für jemanden der sein ganzes Leben lang nichts anderes wie Pommes usw. kennt ist dies sehr schwer.

Für jemanden der sein ganzes Leben lang bestimmte Muster Richtung Angst zeigt ist es ebenfalls sehr schwer diese Muster umzubauen.

Um deine Frage zu beantworten, ja, eine Angststörung und die damit verbundenen Panikattacken sind vollständig heilbar. Mittlerweile besser denn je da es sehr viele Hilfsangebote gibt man muss nur den Mut haben sie anzunehmen was du ja bereits gemacht hast.

Anzunehmen das sich die Angst wie z.B. eine Grippe verhält --> ich nehme Tabletten und nach 2 Wochen Bettruhe ist wieder alles gut ist falsch. Man muss sich intensiv mit sich beschäftigen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.
Dies funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern kann ein langer Prozess sein, da sich das Gehirn erst an die neuen Muster gewöhnen muss. Sind die neuen Muster stark genug verkümmern die alten immer mehr, sodass einem neuen "angstfreien" Leben nichts mehr im Weg steht.

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