Ist eine Marylandbrücke schädlich für die daneben stehenden Zähne?

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2 Antworten

Es kommt ein wenig auf das Alter deiner Tochter an. Bis Ende der Pubertät halte ich die Marylandbrücke, die fest eingeklebt wird und garantiert nicht in Bewegung ist für eine sehr gute Lösung. Hier wird nur ganz wenig Zahnsubstanz geopfert. Die Nachbarzähne werden hierbei wirklich nur minimal angeschliffen!

Ein Implantat mit Krone oben drauf ist erst bei ausgewachsenem Kiefer angezeigt.

Im übrigen halte ich Euren Zahnarzt für recht fähig, nur relativ wenige Zahnärzte bieten die Marylandbrücke überhaupt an, weil sie nicht zum Standartprogramm der meisten gehört.

Ich weiss zwar nicht, ob es bei mir damals auch eine Marylandbrücke war, jedenfalls ist eine Brücke ständig in Bewegung. Über die Zeit hinweg werden die Zähne, die der Verankerung dienen ziemlich angegriffen sein. Gerade in jungen Jahren würde ich von meiner persönlichen Erfahrung davon abraten. Wie wäre es z.B. einem Stiftzahn (ich hoffe, dass er sich so nennt). Hier würde der Zahn in den Kiefer implantiert werden. Soll nur ein Vorschlag sein. Die Entscheidung liegt bei Euch und Eurem Zahnarzt. LG

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