Ist eine Lebensversicherung empfehlenswert?

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7 Antworten

Hallo Unika,

Die Antwort auf Deine Frage lautet: NEIN!

Deiner Frage entnehme ich, dass Du Dir Gedanken über eine private Vorsorge machst - ist das richtig? Wenn JA, dann geht es doch am Ende darum, so viel wie möglich Kapital zu erwirtschaften, um später einmal entweder größere Anschaffungen zu realisieren oder die monatlichen Einnahmen durch "Verrentung" dieses Geldes etwas aufzustocken.

Um dieses Ziel - also das Kapital - später zu erreichen, braucht man keine Versicherung! Im Gegenteil. In solch unsicheren Zeiten wie heute, in der insbesondere die Versicherungsbranche angeschlagen ist und zuvor fest zugesagte Garantien nicht mehr einhalten kann, mal ganz zu schweigen von Überschüssen, die ja ursprünglich nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern den eigenmtlichen Reiz dieser Anlagen ausmachen sollten. Heute in solche Produkte einzusteigen wäre so, als würdest Du als letzte in ein "Kettenbriefsystem" einsteigen, dass schon jetzt nicht mehr richtig funktioniert.

Und was sagt die Verbraucherzentrale dazu?

Guckst Du: http://www.vzhh.de/versicherungen/411022/fondsgebundene-versicherungen-garantiert-hohe-kosten.aspx

Wenn Du Geld für später zurücklegen willst, dann such Dir Sparpläne abseits von Versicherungen und damit meine ich nicht unbedingt Banksparpläne mit 0 Zinsen. Es gibt am Markt so einige lukrative sachwertorientierte Sparpläne wie z.B. Genossenschaften usw. Und da es mittlerweile eh keine absolut sicheren Anlagen mehr gibt und selbst die ursprünglichen Garantien einer Lebensversicherung bröckeln, kann man eh nur noch versuchen zu "streuen", also verschiedene - auch kleine - Anlagen/Sparpläne zu betreiben.

Viel Erfolg mit Deiner Entscheidung!

LG, Arridor

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Eine klassische Kapitallebensversicherung legt das Geld hauptsächlich im verzinsten Bereich an. Mit einem Teil wird das Todesfallrisiko abgesichert. Den Teil siehst du also nicht wieder. Wenn du also mal genau hinschaust, bekommst du auf die Beiträge so gut wie keine Zinsen, zahlst aber einen Risikobeitrag und eine fette Provision für den Vermittler. Eine Kapital-LV ist in meinen Augen nur für den Vermittler sinnvoll, für dich absolut nicht.

Meine Empfehlung: Wenn du einen Todesfallschutz haben willst, schließe eine Risiko-LV bei der Cosmos-Direkt ab und zusätzlich einen Fondssparplan in einem weltweit anlegenden Aktienfonds, wie beispielsweise dem Templeton Growth ab. Dann hast du gute Renditechancen und einen günstigen Todesfallschutz selbst zusammengesetzt.

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Kommentar von DolphinPB
25.10.2016, 20:46

"Wenn du einen Todesfallschutz haben willst, schließe eine Risiko-LV bei der Cosmos-Direkt ab"

Gibt es irgendeinen speziellen Grund für diesen pauschalen Rat ? Ein besonders niedriger Beitrag kann es ja wohl nicht sein, ich kenne Dutzende Fälle bei denen die Cosmos keinesfalls besonders günstig war/ist.

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Also wenn es zu einer Ausschüttung kommt während du Arbeitslos oder eine Grundsicherung benötigst, dann darf und wird der Saat/ Agentur für Arbeit deine Leistung kürzen. Das gilt für jedes Vermögen oder erspartes.

Ich würde nicht auf eine Lebensversicherung setzten, andere Versicherungen wie Arbeitsunfähigkeit oder in einem SparFond ist man zu einem besser ausgehoben und zum anderen kann man das Geld sehen nach einer gewissen Zeit.

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Was passiert in einer normalen Lebensversicherung?

Die Versicherung garantiert dir einen Zins auf deinen Sparanteil (1,25%, wenn du vor dem 31.12.2016 abschließt und den Erstbetrag leistetst) und dazu ggf. erwirtschaftete Überschüsse aus sog. mündelsicheren Anlagen, aktuell ca. 3% p.a.

Sind die einbezahlten Beiträge garantiert!?

Kommt drauf an.

  • Riester, Rürup, bAV ja, 
  • klassisches Überschussmodell i.d.R. auch (Achtung, viele Versicherer bieten keine solchen Policen mehr an),
  •  fondsgebunden eingeschränkt bis gar nicht.

Kann der Staat aufgrund einer bestehenden Lebensversicherung im Falle eines Falles die Sozialbeihilfen kürzen?

Es gibt ein Schonvermögen im SGB II und XII und die Beiträge zu staatlich geförderten Produkten (Riester, Rürup, bAV) sind während der Beitragsphase nicht zu verwerten bei ALG II Bezug, Pfändung oder PI.

Soll ich lieber eine große Versicherungsgesellschaft bevorzugen wie
Alianz und Zurich oder egal, da diese ee staatlich gesichert sind?

Für alle in Deutschland tätigen Versicherer gelten die gleichen Rechte und Gesetze (VVG, VAG).

Die großen (Allianz, ERGO, Generali, etc.) haben tw. aber alte hochverzinste Policen in ihren Beständen. Die wollen ehr Lebengeschäft loswerden als neues schreiben.

Die klassische Lebensversicherung als Kombination aus Altersvorsorge und Todesfallschutz ist eigentlich seit 2005 für das Neugeschäft uninteressant.

Eine Rentenversicherung mit gleichen Beiträgen bringt immer mehr Rendite, da es keinen Todesfallschutz gibt (außer Beitragsrückfluss).

Du solltest dich unabhängig beraten lassen, von einem Finanz- und Versicherungsmakler in deiner Nähe.

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Ich kenne mich wenig mit den Arten aus, kann Dir aber sagen, dass eine Lebensversicherung nicht lebensnotwendig ist! Man kann auch ohne sie leben! Die meisten Versicherungen bezahlen nur den Anbieter der Versicherung. Mit DEINEM Geld. Lebensversicherungen laufen etliche Jahre, so dass das vereinbarte Geld aufgrund der schleichenden Inflation nachher längst nicht das wert ist, was man heute glaubt, zu kriegen! Und ja: Bei Hartz4 wird gefragt, ob Du eine Versicherung hast und dann darfst Du die auflösen und davon leben.

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Sofern Ihr Ableben ein Risiko für Dritte darstellt, wäre eine Lebensversicherung so als reine Risikoversicherung  nicht ganz verkehrt.

Für Sie selber wäre die "Kokolores"!

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Lebensversicherungen für Alleinstehende sind absolut unnütz.

Ein Familienvater braucht eine Lebensversicherung damit die Familie Geld bekommt wenn er stirbt und sie nicht in finanzielle Notlage kommen.

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Kommentar von swissss
25.10.2016, 19:11

eine Lebensversicherung hat ja den Zweck dass jemand das Geld von der Versicheung bekommt wenn du stirbst

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