Ist eine Knochenmarkspende schmerzhaft?

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11 Antworten

Erst einmal wird Dir nur ganz normal Blut abgenommen. Und solltes Du wirklich dafür in Frage bzw. in die engere Auswahl kommen, wird nochmal ein detailierterer Bluttest gemacht. Die eigentliche Knochenmarkentnahme wird unter (örtlicher) Betäubung gemacht.
Wenn Du aber jemanden kennst, der Krebs hat/hatte, der kann Dir bestimmt versichern, das diese Wochen- oder teils Monatelange Behandlung sehr viel mehr schmerzhaft ist als die Spende.
Ich kann es nur jedem Empfehlen, sich regestrieren zu lassen. Es ist oft der einzigste Lichtblick am Horizont für die Menschen, die zwischen Tod und Leben stehen.
LG b.

Also erst wird ja mal nur Blut abgenommen. Sollten Deine Merkmale dann irgendwann einmal zu einem Empfänger passen, kannst Du immer noch absagen, wenn Du zu viel Angst hast. Wie Badezimmer schon schrieb: Was ist ein kurzer Schmerz gegen die langfristige Wirkung, einem Menschen zu einem guten Weiterleben verhelfen zu können.

Erstmal wirst du getestet, das ist nur ein kleiner Piks zur Blutabnahme. Wenn du als Spender infragekommst wird dir was aus dem Hüftknochen entnommen, es fummelt dir also niemand an der Wirbelsäule rum. Klar tut das weh. Aber du wirst einen Schmerzkatheter kriegen und wie eine Königin behandelt werden. Ausserdem wirst du dich durch das was du tust so gut fühlen das die Schmerzen nebensächlich sind.

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