Ist eine gewisse Begabung nötig? (Korrelation zwischen hohe Intelligenz+Mathematikstudium)

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5 Antworten

Du hast einem Mitschüler ein Extrablatt gegeben und ihn einen kombinatorischen Beweis suchen lassen? Komische Geschichte. Aber wenn man sich deine vorherigen Fragen anschaut, ist das ja nicht so ungewöhnlich. Ja, man braucht für Mathematik auch eine bestimmte Begabung. Es geht ja ums Verstehen, nicht ums Auswendigkönnen. Und das fällt manchen leicht, manche schaffen das mit hohem Arbeits- und Zeiteinsatz, und manche kommen einfach gar nicht dahin. Dazu braucht man noch einige andere Eigenschaften, Beharrlichkeit, eine hohe Frustrationtoleranz, ... - aber ohne eine gewisse Grundbegabung geht das nicht.

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Das ist ja gerade der Unterschied zwischen Intelligenz und Begabung. Ein Mensch mit niedrigem IQ kann eine Inselbegabung haben und das totale Mathegenie sein, während jemandem mit hohem IQ jedes mathematische Verständnis abgeht, dafür aber andere Problemstellungen leichter lösen kann, ein besseres dreidimensionales Vorstellungsvermögen hat, mit Sprachen gut klarkommt oder was auch immer.

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Vielleicht kann ich noch etwas dazu sagen: Bin vor 4 Jahren vor demselben Problem gestanden, hatte Zweifel (auch aufgrund von fehlendem Vorwissen).

Im Endeffekt würde ich sagen, sind 60-70% des Studiums Wille zu Lernen, Überwindung zum Lernen und Interesse. Der Rest ist "Begabung". Wichtig ist, dass man zu Beginn Vorwissen bei komplexen Zahlen, Folgen, Reihen, Integralen und Differenzieren hat. Mehr Vorwissen braucht man nicht, damit hat man jedoch am Anfang schon einen "Puffer", falls man irgendwo nicht mehr mitkommt. Natürlich sollte man allgemeines Abiturniveau in Mathematik haben (es ist jedoch nicht nötig, andere Themen als die obigen zu wiederholen).

Man wird (!) am Anfang "voll aussteigen". Jeder hat das Problem, man kommt gar nicht mehr mit und versteht Bahnhof. Dort muss man einfach weiterlernen, wenn man dann nach einigen Monaten die Themen nochmals für die Klausur wiederholt, wird man plötzlich diese Themen verstehen, weil man durch das dauernde Mitlernen (auch wenn man nicht alles verstanden hat) sein abstraktes Denken verbessert und geschult hat.

Ums kurz und knapp zu formulieren: Wenn man im Studium alles gibt, sollte man meiner Meinung nach mit sogar mit durchschnittlicher Intelligenz auf jeden Fall das Studium schaffen. Je höher der IQ, desto mehr Freizeit hat man.

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Ein Mathematikstudium erfordert, mehr als in den meisten anderen Studienfächern, die Fähigkeit zu abstraktem Denken und die unbedingte Bereitschaft zu strengem logischen Argumentieren. Von daher ist eine gewisse spezifische Begabung nötig, die allerdings mit der Fähigkeit gepaart sein sollte, ausdauernd und konzentriert arbeiten zu können.

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Hab letztes Semester als Gasthörer am mathestudium teilgenommen. Eine gewisse Grundbegabung ist wichtig aber noch wichtiger ist der unsättliche Wille und die Ausdauer es schaffen zu wollen! 30h zusätzlich zum Studium sind dabei nicht viel für einen Mathe Studenten! Begabung.... ist keine messbare Größe, Arbeitseinsatz und eine bestandene Klausur widerum ja!

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Kommentar von Ryan1992
12.03.2014, 19:25

Wie würden Sie es einschätzen? Wie hoch sollte die Intelligenzquotient (IQ) mind. sein? Ich persönlich habe vor ca. 3 Jahren ein IQ Test durchgeführt, es kam eine gute Auswertung hat mein Psychologe mir gesagt, er habe gesagt, dass ich einen IQ von 122 besitze. Er meinte es sei wirklich gut.

-Danke für Deine Antwort.

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