Ist eine gestiegene Radioaktivität im Meer nachweisbar nach Tschernobyl und Fukkuschima?

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3 Antworten

Im Pazifik gibt es noch immer eine erhöhte Radioaktivität, die sogar bis Alaska reicht. Die dort gefangenden Fische weisen meist auch eine erhöhte Radioaktivität auf, befinden sich aber bei Alaska-Fängen noch oft im "unbedenklichen" Rahmen.

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Man kann Radioaktivität sehr genau nachweisen, sehr weit unterhalb der Bedenklichkeitsgrenze. In der Nuklearmedizin wird das benutzt, um Organfunktionen mittels radioaktiven Stoffe sichtbar zu machen.

So war es möglich, das Isotop Cs-134 von Fukushima sogar an der US-Westküste nachzuweisen. Die Nachweisgrenze ist weniger als 1 Bq (Zerfälle pro Sekunde) pro m³ Wasser. Unser eigener Körper strahlt aber schon mit etwa 100 Bq / kg. Die Nachweisgrenze ist also 100,000 weniger als unser eigener Körper!

Messungen kann man nur auf Basis von Proben machen, somit ist die schon als Antwort gepostete Karte gar nicht möglich, denn es gibt keine flächendeckende Ozeanproben.

Stattdessen zeigt die Karte die Tsunamihöhe, wie hier erklärt:

http://www.snopes.com/photos/technology/fukushima.asp

Also nachweisbar ist die Strahlung schon, aber durch die Verdünnung (der Pazifik hat ein Volumen von 700 Billionen Liter) völlig ungefährlich.

 

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