Ist eine Einwanderung für ein Land gut?

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5 Antworten

Für mich am überzeugendsten ist das, was der anerkannte Oxford-Migrationswissenschaftler Paul Collier sagt: Geringe Einwanderung hat einen geringen positiven Effekt. Viel Einwanderung, v. a. aus Kulturen, die sich stark vom Aufnahmeland unterscheiden, hat einen stark negativen Einfluss, wirtschaftlich aber vor allem sozial. 

Denn in allen Fällen, die er untersucht hat, sinkt dann das Vertrauen zwischen den Menschen und der soziale Zusammenhalt. Es kommt dann zu Parallelgesellschaften, die sich immer misstrauischer gegenüberstehen.

Deutschland hat nach Collier längst zu viel Einwanderung. Der US-Forscher Putnam sieht es genauso. Seit einigen Jahren kommen pro Jahr wesentlich mehr nach D, als jemals pro Jahr nach AUS, in die USA oder nach Kanada gekommen sind. 

Außerdem entzieht diese Einwanderung den Herkunftsländern die jungen, gesunden Leute, die sie selbst zu ihrer Entwicklung bräuchten. Zurück bleiben Ältere, Schwache, Kranke.

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Einwanderung ist durchaus gut für ein Land. Sie bringt Vielfalt, erweitert den Horizont, die Wahlmöglichkeiten, den Ideenvorrat, die Konkurrenzfähigkeit.

Einwanderung vermeidet, dass man nur noch "im eigenen Saft" schmort.

Deshalb achtet man in großen Firmen darauf, dass auch Leute aus anderen Firmen und Branchen eingestellt werden.

Deshalb mussten früher auch Handwerksgesellen "auf die Walz" gehen, also umherwandern und sich in anderen Betrieben umschauen, um ihren Horizont zu erweitern, um zu lernen, wie man es auch machen kann, oder wie man es nicht machen sollte.

Allerdings muss Einwanderung in einer bestimmten Größenordnung bleiben. Zu viele Neulinge aus fremden Branchen sind für eine Firma genauso ungut wie zu viele Einwanderer aus fremden Ländern für ein Volk.

Wo die Grenze liegt zwischen noch gut und schon schlecht, ist allerdings sehr umstritten.

Wenn allerdings die Fremdlinge und Neulinge meinen, sie könnten den Einheimischen und Alteingesessenen vorsagen, was sei zu meinen und zu tun haben, anstatt nur Vorschläge zu machen, dann ist die Grenze der guten Einwanderung sicher überschritten - in einer Firma genauso wie in einem Land.

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Man betrachte sich "deutsche Speisekarten" mit dem Hintergrund, dass es KEINE Zuwanderung aus südeuropäischen Ländern gegegeben hätte: So hätten wir WEDER Pizza NOCH  Döner oder mediterrane(höchst gesunde) Diäten. Zu Zeiten der industriellen Vollbeschäftigung (Anfang der 1960iger Jahre) war es dringend nötig Arbeitskräfte (egal woher) heranzuschaffen: Ich sehe immer noch den völlig entgeisterten Geichtsausdruck eines "frisch" in Deutschland eingetroffenen Portugiesen, dem man als "Einmillionsten" Gastarbeiter direkt am Bahnsteig eine Kreidler Florett (Moped) in die Hand drückte.

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Kommentar von BTyker99
06.09.2016, 01:13

Die Rezepte hätte man früher oder später auch aus dem Urlaub mitgebracht und die Speisen wären dann von einheimischen Kochen hergestellt worden.

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Kommentar von JustNature
06.09.2016, 07:12

Total abwegiges Getexte von "abibremer".

Um ausländische Speisen zu haben, ist es in keinster Weise nötig, vielmillionenfache Wirtschaftsflüchtlinge aus der ganzen Welt durchzuversorgen.

Und im Jahr 2016 haben wir definitiv bei weitem nicht die nötigen Arbeitsplätze für all diese unqualifizierten Leute - die zudem auch kaum arbeitswillig sind.

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Man lese die "Schachnovelle" oder schaue sich den Film mit Curd Jürgens als Hauptdarsteller an: Er hält ein SEHR beeindruckendes Plädoyer über die deutsche Bevölkerung deren "rassische Durchmischung" (Nazi-jargon) wirklich SEHR umfassend ist: "reinrassige Deutsche" gibt es nicht!!!

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Die meisten Einwanderer müssen die deutschen Steuerzahler auf Lebenszeit vollversorgen. Und wenn die Familie nachholen dürfen, dann die auch. Die Sozialkosten werden astronomisch und völlig untragbar werden, wenn nicht endlich in der Politik Vernunft einkehrt. 

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Kommentar von abibremer
05.09.2016, 21:18

Es ist doch genau ANDERS herum: Unsere "neuen Mitbürger" werden künftig dafür sorgen (müssen) dass (wir) älteren noch überhaupt eine Rente bekommen können. Man MUSS schon etwas weiter denken, als bis zum nächsten "Zahltag".

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