Ist eine eigenes Haus für Familien heute ähnlich leicht/schwer zu erreichen wie für Familien vor 30 Jahren?

9 Antworten

Ich habe den Eindruck, es ist insgesamt schwieriger geworden.

Kommt drauf an wo das Objekt steht.

In manchen Ballungsräumen erfahren Immobilien Preissteigerungen von tw. 10 bis 15% pro Jahr.

Kaum ein Mensch steigert aber sein Einkommen und Vermögen im gleichen Maße jedes Jahr wodurch das verfügbare Eigenkapital, was bei selbstgenutztem Wohnraum quasi zwingend erforderlich ist, nicht wächst sogar teilweise sinkt.

In ländlichen Regionen kriegst du große Häuser tw. hinterhergeschmissen. Dort zieht nämlich fast keiner hin, außer wohlhabende ausländische Menschen gehobenen Alters, quasi als Rückzugsort (vor allem bei Holländern beliebt).

Der beste Weg heute an Wohneigentum sprich an ein eigenes Haus zu kommen ist eins zu erben.

Der zweitbeste Weg ist die erste und ggf. auch die zweite Immobilie nicht für den Eigendarf zu erwerben sondern als Kapitalanlage.

Ich denke, dass der Weg ins EIgenheim heute einfacher ist.

Vor 30 Jahren gab es insbesondere auf Grund der wachsenden Bevölkerung einen großen Bedarf an Wohnraum, weswegen die Preise hoch waren und viel gebaut wurde.

Zudem gab es die Stadtflucht. Die Leute sind aus den Städten in die ländlichen Gegenden gezogen (das ist heute umgekehrt), was das Leben auf dem Land, das meistens in einem (eigenen) Haus stattfindet, verteuert hat.

Die Landflucht verringert den Wert von Häusern außerhalb von Ballungsräumen. Ich kenne einige Leute, die sich auch mit kleinem Geld und handwerklichem Geschick ein schönes Haus auf dem Land halten können.

Häuser in Großstädten sind damals wie heute teuer.

Man kann dies ganz sicher nicht für alle sagen aber es ist sicherlich schon richtig, dass es für einen Teil der arbeitenden Bevölkerung schwerer geworden ist, da sie keine Planungssicherheit mehr haben wie früher.

Für Angestellte, die einen sicheren und gut dotierten Job haben, ist es immer noch leicht, eine Immobilie zu erwerben. Faktoren wie steigende Immobilienpreise und strengere Bauschriften tragen natürlich auch noch zusätzlich dazu bei, den Erwerb einer Immobilie zu erschweren.

Hm, was verstehst du denn unter "gut dotiert", "leicht" und "eine" (Immobilie)?

"gut dotiert": Ich würde sagen mit 40.000 € Bruttojahresgehalt, das voraussichtlich in den nächsten Jahren steigen wird und von dem ich hoffe, dass es innerhalb der nächsten 10 Jahre auf 50.000 € steigt (aus heutiger Sicht, also ohne Inflation), verdiene ich nicht schlecht. Jedenfalls, würde ich kein Haus kaufen und keine Kinder bekommen, hätte ich als Single viel(!) mehr Geld als ich bräuchte. ist das jetzt "gut dotiert"? Wenn nein, ab wann dann?

"leicht": Wie definierst du denn in diesem Kontext "leicht"? Also für mich ist es meinem Empfinden nach nicht leicht. Ich arbeite seit etwas über einem Jahr Vollzeit und mach jetzt die große "Mein-Leben"-Rechnung auf um herauszufinden, was ich bis zur Rente verdiene und was ich mir damit leisten kann, insbesondere in Hinblick auf den Erwerb von Wohneigentum. Und es fühlt sich nicht so an, als könnte ich "leicht" Wohneigentum erwerben. Es sieht so aus, als wäre es möglich, ohne dass ich dafür auf allzu viel anderes verzichten müsste. Das ist es aber auch nur, weil ich vermutlich signifikant erben würde. Andernfalls wäre es aus meiner Sicht "auf keinen Fall leicht" bis hin zu "schlichtweg nicht machbar".

"eine" (Immobilie): Meinst du damit jetzt eine die man wirklich will oder irgend eine? Klar, man muss nur auswandern in die USA und dort kann man sich dann ganz einfach für 40.000 $ ein altes, modriges, hässliches, sanierungsbedürftiges Holzhaus kaufen. Aber das wirst du ja wohl kaum meinen. Eine brauchbare Immobilie hier in Deutschland kostet halt was. Ich will jetzt gar nicht mit den Mondpreisen aus Deutschlands begehrtesten Metropolen ankommen, aber ich denke ganz allgemein im Schnitt muss man da schon einiges zahlen, 200.000 € aufwärts. Also ich kann dir sagen, ohne Erbe wäre das nicht sinnvoll für mich. Rechnerisch möglich aber nicht sinnvoll, ich will ja nicht in einem unmöbilierten Haus wohnen, nie wieder Urlaub machen, als einziges Vehikel ein Fahrrad nutzen, usw. Von Kindern sprechen wir erst gar nicht, die sind bei mir finanziell sowieso nicht vorgesehen.

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