Ist eine Durchblutungsstörung im Gehirn tödlich?

4 Antworten

Eine reine Minderdurchblutung, z.B. durch Verengung der Halsschlagader, ist selten tödlich und macht in der Regel nicht mal Symptome für eine lange Zeit. Erst dann treten flüchtige (also mal da, mal weg) Symptome eines Schlaganfalls auf. Spätestens jetzt fällt es meistens auf.

Die schlimmste und endgültige Form der Durchblutungsstörung ist der Verschluss eines Blutgefäßes. Im Gehirn nennt man das Schlaganfall. Dieser kann, je nach Ausmaß, mit oder ohne Therapie tödliche Konsequenzen haben, z.B. durch ein Hirnödem, eine sekundäre Einblutung oder einfach durch die Folgen des Schlaganfalls selbst (Sturz, Aspiration bei Schluckstörung etc).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es wird gesagt, dass wenn man einen Schlaganfall hatte, das Risiko einen weiteren zu erleiden, hoch ist. Gilt das auch, wenn der Schlaganfall durch eine Sauerstoffunterversorgung bei der Geburt ausgelöst wurde?

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@Unbewusst461

Sehr spezielle Frage. Da aber die Wahrscheinlichkeit für erneute Schlaganfälle nach dem ersten ja in Zusammenhang mit den Risikofaktoren steht, die bei einer frühkindlichen Hypoxie ja nicht da sind, würde ich in diesem Fall nicht von einer erhöhten Gefahr für weitere Schlaganfälle ausgehen

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Es kommt auf die Stärke der Ischämie, wie die Durchblutungsstörung heisst an. Wird diese nicht behandelt, kann dass tödlich enden.

So eine Durchblutungsstörung nennt man Schlaganfall. Wenn sie etwas größere Gefäße im Gehirn betrifft ist auch der Tod möglich.

Wenn die Störung zu einem Schlaganfall führt, kann sie natürlich auch zum Tod führen.

Achtung die Ischämie betrifft die Durchblutungsstörung. Ein Schlaganfall ist ein plötzlicher Verschluss einer großen Arterie, so ähnlich wie ein Herzinfarkt

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