Ist eine deutsche GmbH gesetzlich verpflichtet, die Kündigungsgründe eines ehemaligen Mitarbeiters geheim zu halten, wenn der Arbeitnehmer SELBST gekündigt hat?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Generell sind das persönliche Dinge, unterliegen also auch dem Datenschutz.

Ob die GmbH selber da zu belangen ist oder "nur" der plapperhafte Mitarbeiter, weiss ich nicht. Woher weiss der da? Weil er im Personmalwesen arbeitet? Dann hätte die Firma ihn auf Datenschutz hinweisen m,üssen. Er arbeitet nicht mal in dem bereich? Warum weiss er dann solche INterna?

Aber auch wenn der kündigende AN die Gründe so angibt, hat keiner damit hausieren zu gehen. Bisschen seltsamer Umgang mit so was in der betreffenden Firma.


Grundsätzlich haben wir einen Datenschutz. Wie weit ein Datum zu schützen ist, dass unterliegt ja dann auch seiner Gewichtung.

Wahr sein kann auch, dass der Arbeitnehmer keine Lust mehr auf den Arbeitgeber hatte.

Wobei ich mag ja solche Übertreibungen überhaupt nicht. Wir im ganzen Landkreis erzählt. Wie viele wohnen dort, wie viele sprechen davon? Wie viele interessiert das überhaupt?

Natürlich hat die Bekanntgabe eines Kündigungsgrundes immer Auswirkungen. Schließlich ist dieses immer eine Belastung für ein neues Arbeitsverhältnis.

Allerdings wird man einen Schaden beziffern müssen. Was wohl kaum möglich ist. Oder man muss auf Unterlassung klagen. Damit ist es trotzdem bekannt geworden, nur man kann sich als ehemaliger Arbeitnehmer anders verhalten. Wobei es nicht auf dem Klageweg sein muss. Sondern man sich auch so auf eine Unterlassungserklärung verständigen. Die aber wegen der Beweisbarkeit des Verstoßes eigentlich keinen Wert hat. Aber wie gesagt in anderer Beziehung Wirkung entfalten kann.

Die Frage des juristisch möglichen ist übrigens die eine Sache. Oder ob eine Anzeige bei einem Datenschutzbeauftragten da was bringt. Alles juristische Erwägungen, die ein Anwalt machen kann. Ich also nicht. Aber auch ein Anwalt wird fragen: Was soll das bringen?

ich denke da ist rechtlich was zu machen --- problem: außer Geld wird er da nichts bekommen und wenn es darum ging etwas geheim zu halten wird das gerichtsurteil eher den gegenteiligen Effekt haben.

Am besten bei der Kündigung keine Gründe angeben es sei denn es wird rechtlich nötig.

Woher weiß ein geringfügig Beschäftigter von den Gründen?

Da muß doch einer aus der Personalabteilung in der Firma getratscht haben?!

Ob die Gründe wahr oder gelogen sind, ist völlig schnuppe.

Die GmbH hat auch nach der Kündigung die Daten des Mitarbeiters zu schützen. Sie dürfen nicht weitergegeben werden. Auch nicht, wenn sie wahr sind.

Wenn dem Mitarbeiter dadurch ein Schaden entstanden ist, dann ist die GmbH zu Schadenersatz verpflichtet.

Ist ja auch ein Kündiungsgrund für den Mitarbeiter, der da getratscht hat.

Kommentar von Maress
30.11.2015, 11:30

Naja aber wenn dadurch jetzt kein Schaden entstanden ist bzw. entstehen wird?!!

0

Ich sehe jetzt keine Grundlage mit welcher Begründung der ehemalige Arbeitnehmer die GmbH verklagen könnte zumal ein ehemaliger Kollege die Kündigungsgründe erzählt hat. Wenn dann sollte man sich an diesen Kollegen halten.

Desweiteren verstehe ich nicht weshalb man daraus ein Geheimniss machen sollte. Es kommt vermutlich auf den Grund an.

Woher weiß der Angestellte von den Kündigungsgründen?

Kommentar von Maress
30.11.2015, 11:15

Er ist ein Familienmitglied des Geschäftsführer!

0

Was möchtest Du wissen?