Ist eine BU sowie PUV sinnvoll?

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8 Antworten

Die private Unfallversicherung zahlt bereits ab einem Invaliditätsgrad ab 1 %. Diese Kapitalzahlung ist zusätzlich so angelegt, dass bei schwereren Unfällen die Leistung progressiv steigt. Nur eine Unfallrente wird erst ab einem Grad von 50 % fällig. Falls du jemals auf eine solche Rente angewiesen sen solltest, wärst du schon froh, eine zu haben.

Und niemand zwingt dich eine BU abzuschließen. Wenn du dich auf das Niveau von Hartz IV reduzieren lassen willst, kannst du ja auch jetzt gleich aufhören zu arbeiten. Dann hast du den gleichen Effekt.

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Kommentar von Franz577
21.08.2012, 11:22

Schon, aber nicht mehr arbeiten wollen und nicht mehr arbeiten können sind aber zweierlei Dinge. Wenn ich nicht mehr kann, dann kann ich wohl sonst auch nicht mehr viel machen.

Und Invaliditäten durch Unfälle sind eigentlich relativ selten. Viele Verletzungen heilen wieder.

Und wenn es so schlimm ist, daß ich die 50% überschreite, dann weiß ich nicht, ob ich so überhaupt noch weiterleben wollte.

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Wenn du eine Berufsunfähigkeit (vielleicht eine Allgerie oder eine psychosomatische Erkrankung wie Stress oder Burn-Out) hast und deinen aktuell nicht mehr ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kannst, willst du dann Geld wie vorher haben oder irgendeinen anderen Müll machen müssen bzw. auf Sozialhilfe Niveau ankommen?

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Kommentar von Franz577
21.08.2012, 22:54

Die Frage ist: Bekomme ich dann wirklich bis zu meiner Rente weiterhin mein Gehalt so, als ob ich arbeiten würde? Auch mit Lohnerhöhungen, Inflationsausgleich ect.? Und bekomme ich dann trotzdem meine volle Rente so, als ob ich immer gearbeitet hätte? Nur wenn auf diese Fragen die Antwort immer "Ja" lautet, dann macht eine BU für mich Sinn.

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eigentlich nur bei Ratenkrediten und -käufen wichtig, da die dann die Raten übernimmt, wenn man eben aus Gründen der Berufsunfähigkeit (oder Tod, dann für den Hinterbliebenen) nicht weiter zahlen kann.

Alles andere ist eben Risiko.

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Kommentar von SgtMiller
21.08.2012, 11:18

na das ist ja wohl der Oberkäse !

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Kommentar von DerHans
21.08.2012, 11:25

Reiner Blödsinn

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Kommentar von JaAl11
21.08.2012, 18:09

@Blindi56 du lebst auch gern auf Hartz IV Niveau, wenn du nicht mehr arbeiten kannst, wobei die Zusatzkosten durch vermehrte Arztbesuche und Medikamentenkäufe ja nicht den Satz erhöhen!

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Hallo, JA, eine BU ist mehr als nur sinnvoll, weil sie deine Existenz sichert. Darüber hinaus muss eine 50%-ige BU auch nicht gleich "Rollstuhl" bedeuten.

Ich gebe Dir Recht, jeder Mensch ist anders und fühlt und denkt auch anders. Es gibt aber viele, die sich zuvor ab einer gewissen Behinderung das Leben nehmen wollten und es dann doch nicht taten, weil das Leben halt nur umgestellt werden muss und dann wieder Freude machen kann. Warum gibt es nach der Olympiade die Paralympischen Spiele??

Sinn ist halt, dass es nach dem gesundheitlichen Einschnitt nicht auch noch einen zusätlichen finanzielle Einschnitt geben muss. Gerade mit einer BU soll der finanzielle Verlust ausgeglichen werden, denn die Gesundheit ist nicht umsonst immer "unser höchstes Gut".

Interessanterweise schreibt selbst die Deutsche Rentenversicherung Bund in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Zukunft Jetzt" (Ausgabe letzte Woche), dass eine BU sinnvoll ist, weil die gesetzlichen Ansprüche sehr gering sein werden.

Weiterhin ist zu bedenken: Eine BU kann auch von nur vorrübergehder Art sein, so dass man nach einer längere Zeit der Erholung durchaus auch wieder arbeiten kann und/oder seine Sportarten ausüben kann, wozu auch Motorradfahren, Schwimmen und dergleichen zählen kann.

Wie Du auch richtig erkannt hast ist eine UV nicht so sinnvoll wie eine BU. Die UV leistet eben nur bei einem Unfall, die BU eben bei Unfall und Krankheit.

Darüber hinaus gilt für den Abschluss einer BU: Nur von einem absoluten Fachmann beraten lassen, der nachweislich über eine mehrjährige Berufserfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Alles andere ist zu gefährlich.

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Kommentar von Franz577
23.08.2012, 21:38

Darüber hinaus gilt für den Abschluss einer BU: Nur von einem absoluten Fachmann beraten lassen, der nachweislich über eine mehrjährige Berufserfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Alles andere ist zu gefährlich.

Wie meinst du das? Warum zu gefährlich?

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Ich bin erschrocken, dass Sie sowas schreiben ? Hat Sie jemand schonmal beraten ?

Haftpflicht - Unfall und BU sind die wichtigsten Versicherungen ! Warum ? Diese sichern Ihre Existens ab.

Leute sichern Ihre Autos mit Volkasko ab um den Wert des Autos beim Totalschaden abzusichern und greifen dabei tief in die Tasche.

Jedoch sollte man an erstes Stelle seinen Körper absichern, weil dieser im gesamten Berufsleben viel mehr Geld und somit abgesichert werden muss.

Zum Beispiel 1500 € Nettogehalt * 12 Monate = 18000 € pro Jahr und das mal 40 Jahre = 720 000 € was Sie im Arbeitsleben verdienen.

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Kommentar von Franz577
22.08.2012, 15:57

Man kann sich gegen fast alle Risiken versichern lassen, das ist mir schon klar. Und daß einem Versicherungsgesellschaften dazu raten, dürfte auch logisch sein. Ist ja deren Verdienst.

Aber man kann mit Versicherungen auch viel Geld zum Fenster rauswerfen, wenn man sie nie braucht.

Ein Auto versichere ich auch nur dann Vollkasko, wenn es noch sehr neu ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Kaskoschadens beim PKW ist aber auch höher als die einer Berufsunfähigkeit oder eines privaten Unfalls.

Sobald ein Auto älter ist, nehme ich aber den Kaskoschutz wieder raus.

Und eine private HP ist tatsächlich wichtig, da die Wahrscheinlichkeit, anderen einen Sachschaden zuzufügen, doch auch wesentlich höher ist als Berufsunfähigkeit und Unfall.

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Eine Unfallversicherung macht auf jeden Fall Sinn. Wenn du über 50% kommst, dann ist dir mit einiger Wahrscheinlichkeit etwas passiert, wodurch du dann im Rollstuhl sitzt oder sowas. Mit dem Geld der Unfallversicherung kannst du dann beispielsweise deine Wohnung entsprechend auf deine Bedürfnisse gerichtet ausstatten lassen.

Mit der Berufsunfähigkeit ist es das gleiche. Da würde ich mich an deiner Stelle erstmal fragen, was du eigentlich für ein Menschenbild hast, wenn deiner Meinung nach beispielsweise Querschnittsgelähmte nichts Schönes mehr unternehmen können. Mit einer BU stellst du sicher, dass du dann auch noch ins Kino oder ins Restaurant gehen kannst.

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Kommentar von Franz577
21.08.2012, 11:17

Das Risiko, durch einen Unfall eine Invalidität zu erleiden, ist aber relativ gering. Durch Krankheit schon viel eher, aber das ist ja nicht versichert. Und ich sag dir eines ganz ehrlich: Wenn ich noch in relativ jungen Jahren an einen Rollstuhl gefesselt wäre und wüßte, daß ich so mein restliches Leben verbringen müßte, könnte ich nicht dafür garantieren, daß ich nicht selbst mit mir Schluß machen würde.

Kino und Restaurant ist das Eine, aber wenn ich überall fremde Hilfe bräuchte und auch kein Sex mehr möglich wäre, was wäre so ein Leben noch wert?

Für meine Angehörigen täte es mir sicher leid, aber ich weiß echt nicht, ob ich die Kraft hätte, das durchzustehen.

Und wofür dann die Versicherung?

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Wenn ich so stark beeinträchtigt bin, daß ich nicht mehr arbeiten kann, was will ich dann sonst noch tun?

Wobei es Krankheiten geben soll, die einem das arbeiten nicht mehr erlauben aber durchaus ein normales Leben möglich machen. Dann viel Spaß beim Leben auf Hartz-IV-Niveau.

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am Besten suchst Du mal eine unabhängige Beratung auf und lässt Dir mal genau erklären was der jeweilige versicherungsschutz bedeutet, weil Du von falschen Fakten ausgehst.

1.

unabhängiger Versicherungsmakler

2

gerichtlich zugelassenr Versicherungsberater

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