Ist eine Aufteilung des Stromverbrauches einer Wärmepumpe auf Brauchwasserbereitung und Heizung möglich?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Idee wäre, das Verhältnis von WW zu Heizung zu berechnen und über
dieses Verhältnis den gesamten Stromverbrauch aufzuteilen.

Das kannst Du so machen - ALLERDINGS musst Du dann die Wärmemengen berechnen. Das geht bei der Heizung mit Durchfluss-Differenzzählern, die die Vorlauf- und Rücklauftemperatur als auch die Wassermenge messen.

Beim Warmwasser so ähnlich: Wassermenge ist klar, muss aber eben mit der Temperatur multipliziert werden um die Wärmemenge zu ermitteln.

Die reinen Ablesewerte an den Heizkörpern stellen nur einen recht groben Näherungswert (anteiliger Verbrauch) dar - keinen exakten.

Ich arbeite mit dem Simulationsprogramm Polysun.

Dieses gibt mir die genannten Daten an und ich nehme an bei der Berechnung der verbrauchten Wärmemengen für WW und Heizung werden die Durchflüsse und Temperaturdifferenzen berücksichtigt.

Meinst Du kann ich also mit meinem Ansatz rechnen?

Und als Kontrolle müssten die beiden errechneten JAZ im Schnitt der gesamten JAZ entsprechen, oder?

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@superkurtl

Ja und ja.

Ein klein wenig Differenz bei den JAZ sind durch Wärmeverluste in der Rohrverteilung möglich, diese sollten unter 5 Prozent liegen.

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Der tiefere Sinn dieser Frage, zumal es sich um eine bereits realisierte Anlage handelt, erschließt sich mir nicht.

Es ist hinreichend bekannt, dass die Effizienz von WP von der Temperaturdifferenz zwischen Quelle und Senke abhängig ist. Je größer diese, je geringer die Energieeffizienz.

Diese ist für die WW-Bereitung, infolge der höheren VLT stets niedriger! Bei z.B. SWP insgesamt spürbar, bei LWP nur abgemildert bemerkbar.

Bei gut bis sehr gut gedämmten Neubauten ist der % Anteil für WW stets höher. Nicht nur daher setzen sich zunehmend vollmodulierende Splitt-LWP durch.
Für schlecht bzw. mäßig gedämmte Bestandsgebäude meist jedoch keine Option.

Wie wichtig ist denn die konkrete Erkenntnis hierzu? Zudem sollten die Zahlen hierzu aus der korrekten Anlagenplanung bekannt sein.
Weiterhin lassen sich aus den Herstellerangaben (COP-, Heizleistungs-Kennlinien, f(Quellentemperatur) entsprechende Rückschlüsse ziehen.

Es handelt sich hierbei lediglich um eine Simulation einer Absorptionswärmepumpe, welche auch nur ein Prototyp ist.Herstellerdaten habe ich keine, lediglich ein paar Daten eines Monitorings.

Eben genau wegen den unterschiedlichen VLT von WW (50°C) und Heizung (35°C) wäre die Energieeffizienz auf beide Teile gesplitet interessant.

Dann würde das mit meinem Ansatz wohl eher nicht funktionieren...

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