Ist eine Abtreibung berechtigt, wenn das Kind behindert ist?

Das Ergebnis basiert auf 59 Abstimmungen

nicht abtreiben 40%
weiß ich nicht 32%
abtreiben 27%

25 Antworten

kommt darauf an, was für eine Behinderung und wann man die feststellt. Und vieles, was von den Leuten auch als Krankheit oder Behinderung dargestellt wird (z.B. das Daunsyndrom) ist meiner Meinung nach kein Rechtferigungsgrund für eine Abtreibung. Die Kinder sind zwar anders, aber genauso Lebensfähig und müssen nicht an ihrer Krankheit leiden. Oder wenn einer nur taub oder blind ist, kommt er doch auch im Leben gut zurecht. Aber wenn sich nun abzeichnet, daß jemand nur unter qualen leidet, bevor er nach wenigen Jahren sterben muß, dann kann man auch überlegen, ob man das der Person ersparen will. Ethisch moralisch ist es so etwas wie Sterbehilfe, aber rechtlich wird es ganz anders eingeschätzt.

Down-Syndrom. Nach John Langdon Down.

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nicht abtreiben

Zuerst einmal solltest du dich fragen, ob irgendjemand das Recht hat, darüber zu urteilen, was "lebenswert" ist oder zu entscheiden, ob ein Menschen leben oder sterben sollte. Dann solltest du dich von dem Wort Abtreibung trennen, sei ehrlich. Abtreibung bedeutet: Es wird ein wehrloser, unschuldiger Mensch hinterhältig getötet. Wer das bei einem geborenen Menschen macht, wird wegen Mord angeklagt. Weiter solltest du wissen, das Ärzte überhaupt nicht mehr wissen als andere Menschen. Erst letztens kam die Meldung, dass die bisher als überflüssig geltenden Stellen zwischen den Genen (das sind endlose Wiederholungen) anscheinend doch sinnvoll sind. Und dass manche sogenannten Gendefekte nur in einzelnen Fällen zu einer sichtbaren "Behinderung" führen. Wieviel Kinder wurden getötet, weil man anhand der Gene glaubte es wird krank werden?

Das führt mich zum letzten Punkt: Wer gibt uns das Recht, die "Andersartigkeit" eines Menschen als "Behinderung" zu titulieren? Wer kann wissen, was in den Köpfen angeblich geistig behinderter Menschen vor sich geht? Wenn wir anfangen (und leider sind wir schon fix dabei) zwischen wertvollem und überflüssigem Leben zu unterscheiden, dann sind wir bald wieder im dritten Reich, wo Ärzte!!!! Menschenversuche durchgeführt haben mit Menschen, die in den Augen dieser Ärzte "wertloses" weil behindertes Leben waren.

Noch ein Wort zur Abtreibung: Mehr als 125.000 Babys werden in Deutschland jedes Jahr getötet, weil andere Menschen der Meinung waren sie hatten ein Recht dazu, zu töten. Dieses Blut schreit zum Himmel. Salopp gesagt. Ich bin dafür, dass Jede Frau selbst über Ihren Bauch entscheiden kann, aber Ihr Bauch ist nicht das gleiche wie das Baby in diesem Bauch, das Baby hat ein eigenes Leben und das Recht selbst zu entscheiden ob es leben will. Bis auf gewisse Ausnahmen (wie Vergewaltigung) sollte jede Frau und jeder Mann bei einer sexuellen Vereinigung VORHER überlegen und verhüten. Abtreibung ist KEINE Verhütung. Ich bin daher gegen das Töten von ungeborenen Baby. Niemand hat dazu ein Recht, auch eine Mutter nicht.

abtreiben

bei vielen spielt es sicher ne große rolle wie weit die schwangerschaft schon ist, aber ich bin immer für die abtreibung. hatte selber das problem, dass bei meiner schwangerschaft schon ziemlich früh festgestellt wurde, dass empryo einen herzfehler hat und es wurde entfernt. was bringt es der gesellschaft, wenn zwar ein neues mitglied da ist, es aber nicht seinen teil dazu betragen kann, sondern mehr oder weniger nur eine belastung für die gesellschaft ist.

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Gestern war eine Bekannte mit ihrem Sohn zu Besuch, ihr Sohn ist 15, und sitzt wegen Spina Bifida im Rollstuhl. Allerdings kann er auch nicht wirklich sprechen und sich nur durch Laute bemerkbar machen, bzw. Kopfnicken, Kopfschütteln... Seine Hände und Arme kann er aber ganz normal bewegen.

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