Ist ein Widerruf möglich, wenn man erst auf das Erbe verzichtet und sich dann umentscheidet?

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9 Antworten

Nein Umentscheiden ist nicht möglich. Wenn ich das richtig verstehe soll Dein Freund auf ein haus/Wohnung oder etwas anderes Immobiles verzichten und dafür einen entsprechenden Geldwert erhalten. Somit würde er bereits sein Erbteil im Vorhinein erhalten und darum soll er auf das tatsächliche Erbe im Todesfall verzichten. Ihm geht letzlich nichts verloren, wenn er die entsprechende Immobilie nicht haben will, oder nicht in der Lage ist, den/die anderen Erben auszuzahlen. Je nachdem wie er sich entscheidet würde dann das Haus/Wohnung oder was es auch ist verkauft werden müssen um das Erbe letzlich zu teilen. Nichts destotrotz sollte ein entsprechender Erbvertrag beim Notar aufgesetzt werden, in dem genau geklärt ist, wer warum auf das Erbe verzichtet bzw. was er statt dessen erhalten hat oder erhalten soll. Um da keine Nachteile zu bekommen, kann er einen vom jeweiligen Kreis ernannten Gutachter bestellen (kostenpflichtig), der ein genaues Gutachten erstellt, so dass ihm finanziell kein Nachteil entsteht.

wenn er beim Notar bereits auf das Erbe verzichtet hat und es schriftlich fixiert hat, dann geht das nicht mehr. Also vorher überlegen und sich beraten lassen, welche Verpflichtungen er beim Erbantritt hätte. Sind zu viele Auflagen damit verbunden, muss ich jemanden auszahlen usw.

Wenn er sich bereits hat auszahlen lassen? Wie soll das denn gehen? Er sollte sich vorher gründlich informieren und ggf. beraten lassen und erst dann eine Entscheidung treffen.

Nein. Weil das Geld ja schon ausbezahlt ist. Vertrag ist Vertrag und der sollte beim Notar gemacht werden. Auszahlung finde ich besser, weil der Veerbende ja vorher alles verjubeln könnte. Und dann gibts gar nichts.

Da solltet ihr am besten beim Notar oder dem Testamentsvollstrecker nachfragen, da die Sache sonst zum Gericht geht!

Er sollte sich ausreichend Bedenkzeit geben lassen, bevor er es verbindlich und beglaubigt unterschreibt. Umentscheiden geht dann hinterher nicht mehr.

Nein.
Einmal ausgeschlagen bekommt man nichts mehr zu sehen. Nicht einmal das Testament selbst.
Regards,
Kaoro

Nein. Der Verzicht wurde ja auch unterschrieben.

Nein!Er wird auf Nicht-Widerruf hingewiesen!

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