Ist ein Wegerecht aus 1929 noch gültig. Es diente nur zur Abkürzung.

8 Antworten

Solange das Wegerecht nicht wiederrufen wird, ist es gültig. Du solltest Dich von einem Fachanwalt beraten, und diesen ggfls. die nötigen Schritte einleiten lassen. Das kostet zwar etwas, kann sich aber durchaus als sinnvolle Ausgabe erweisen.

So lange es eingetragen ist, ist es gültig. Du könntest eine Löschung beantragen. Wenn Du Dich nicht in der Lage fühlst zu räumen, müsstest Du eine Firma beauftragen.

Im Grunde haben die vorherigen Kommentatoren Recht. Das Wegerecht gilt ewig, wenn sich Berechtigter und Belasteter nicht auf eine Löschung einigen.

Aber. Da das Recht grundbuchlich gesichert ist, gibt es auch eine Bewilligung und evtl. einen privatrechtlichen Vertrag darüber. Beantrage bei Deinem zuständigen Grundbuchamt Einsicht in die Grundakten. Da liegen die Bewilligungen (Verträge etc.) bezüglich Deines Grundstücks drin. Sage gleich mit, welche Bewilligung Du sehen willst. Wenn Du Glück hast, liegt der Vertrag gleich mit bei. Manche Akten sind schon mal sehr umfangreich. Beantrage weiter bei Deiner Gemeinde, Einsicht in den dazu abgeschlossenen Vertrag. Wenn die Zuwegung nur der Erreichbarkeit des Bahnhofs galt und das auf Grund des Vertrags und/oder der Bewilligung nachvollziehbar ist, hast Du bei Wegfall des Rechtsgrunds auch einen privatrechtlichen Anspruch auf Löschung. Sollte die Gemeinde sich weigern, die Löschung zu bewilligen, frage bei Deinem zuständigen Katasteramt nach, welche Unterlagen Du brauchst, um ein sogenanntes Unschädlichkeitszeugnis zu beantragen. Sollte dies auch nicht möglich sein, bleibt Dir leider nur der Weg zum Anwalt. Nimm nicht irgend einen, Fachanwalt oder Arbeitsschwerpunkt Grundstücksrecht ist schon mal ein guter Anfang.

Achtung: Hast Du keinen Vertrag und die Bewilligung räumt nur ein allgemeines Wegerecht ein, dann ist Essig mit Löschung.

Wegerecht ... Grundstückzufahrt / Hintergrundstück

Moin Zusammen,

ich habe mir ein Haus auf einem Hintergrundstück gekauft. Insgesamt befinden sich vier Grundstücke an dieser Auffahrt die hintereinanderliegen mit einer langen, gerade Auffahrt. Mein Haus ist ca. 65 Meter von der öffentlichen Straße entfernt. Das letzte Haus ist ca. 95m von der Straße entfernt. Die Auffahrt ist 2,60m breit und besteht seit 1975.

Ich muss über zwei Grundstücke zum Haus fahren wobei das mittlere Grundstück durch eine ältere Dame mit einer unendlichen Liebe zum Grüngut bewohnt ist. Die Grünstreucher (unter anderem Feuerdorn) ragen bis zu 30/40 cm in den Weg und es ist schwerlich möglich diese nicht mit dem Pkw zu touchieren... vor allem gibt das Kratzer im Lack. Blumen etc. ragen ebenfalls in den Weg... Ein Zurückschnitt verweigert die Dame mit der Begründung es müsse erst ausblühen...

Meine Frage nun... hätte ich theoretisch ein Recht auf eine breitere Zuwegung zu meinem Grundstück (auch wegen Feuerwehr, Rettungsdienst etc.) ?

Weiterhin welche Pflichten hat derjenige der ein Wegerecht eingetragen hat... muss sie dafür sorgen, dass die Bepflanzung nicht in den Weg ragt ?

Im Grundbuch ist lediglich das Überwegeungsrecht ohne weitere Zusätze eingetragen...

mfG

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Was tun wenn Mieter eines anderen Hauses immer über mehrere Grundstücke eines Privatwegs nur f.Hausbesitzer fahren + parken, trotz Verbotsschild u. mündl. Info?

  1. Es ist ein Privatweg, und jeder hat Gehrecht.
  2. Der Weg ist so schmal, dass schmale PKWS also keine SUVS oder z.B. Krankenwagen durchfahren können.
  3. Nur der Hausbesitzer hat lt. Grundbucheintrag Recht zu überfahren und auf seinem Grundstück zu parken.

Was tun wenn also Fremde oder Mieter, über diverse Grundstücke fahren und parken. Da wir für unseren Weg verantwortlich sind müssen wir ihn reparieren und hatten schon mehrmals einen Rohrbruch, die Straße senkt sich, man sieht das wunderbar wenn es mal geregnet hat.

Auch wenn wir sagen, Sie dürfen hier nicht reinfahren, werden wir nur angegrinst den Scheibenwischer gezeigt, kann ich denn gar nichts dagegen tun?

Muss ich mir gefallen lassen, dass der Weg kaputtgefahren wird, ein Mieter zieht aus fährt mit dem Kleinlaster bis vor die Haustür, die nächsten kommen, der übernächste sagt ich hatte was schweres auszuladen und wir sollen die Augen zumachen und den Weg ramponieren lassen, was passiert, wenn jemand fällt, klar gibt es eine Versicherung, ist man aber wirklich so machtlos?

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