Ist ein Vertrag zustande gekommen, oder nicht?

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4 Antworten


Ein Vertrag erfordert übereinstimmende Willenserklärungen, das sind das Vertragsangebot und die Annahme.

Das Vertragsangebot wird im BGB als Antrag bezeichnet.

Mit dem Antrag wird einem anderen die Schließung eines Vertrags angetragen (vgl. § 145 BGB@). Mit der Annahme des Angebots kommt der Vertragsschluss zustande.

Der Vertrag ist ein mehrseitiges Rechtsgeschäft (siehe Rechtsgeschäftsarten).

Die Antragserklärung kann gerichtet sein an eine konkrete Person
(z.B. Freund) oder jedermann (z.B. beim Zigarettenautomat an Unbekannte)
und ist grundsätzlich formlos möglich. So kann das Angebot z.B.
mündlich, telefonisch, durch Brief, Fax, Email etc. abgegeben werden.

Ein Angebot muss so konkret sein, dass die Leistung bei
Vertragsschluss zu mindestens bestimmbar ist und der Annehmende nur noch
"ja" zu sagen braucht.
Fehlt es der Erklärung an der eindeutigen Bestimmbarkeit der
Leistung, liegt kein Antrag vor. Denn der Schuldner kann nicht zu einer
unbestimmten Leistung verpflichtet werden.

Wenn alles eindeutig im Angebot stand, dann ist der Verein eigentlich im Recht.


Ich bin jetzt kein Rechtsexperte......

aber:

wenn keine Buchungsbestätigung von Seiten des Veranstalters vorliegt, ist es zu keinem Vertragsabschluß gekommen.

Ein Reise-Bus hat zur vereinbarten Zeit reisebereit da zu stehen . Auch dafür hat der Betreiber eine Betriebshaftpflicht .

Das FAX ist die dingliche Bestellung .


Der Unternehmer muss liefern oder eruss Schadensersatz zählen. Hier wird wohl nur eine Klge (Androhung) was bringen.

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