Ist ein Vertrag nichtig, wenn sich im Nachhinein rausstellt, dass es sich um etwas illegales handelt?

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6 Antworten

Sorry, aber wenn ich sowas lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch!!! 

1. Man informiert sich BEVOR man etwas tut, wenn man sich nicht sicher ist oder es gar nicht erst weiß

2. Ein Hund mit 10 Wochen hat nun schon 4 STELLEN durchlaufen!!!!!! Würg

3. Man trennt einen Hund frühstens mit 10 Wochen von Mutter und Wurfgeschwistern. 

4. Dann soll der Hund weil Du es Dir ach jetzt mal so ganz spontan NACHDEM Du den Hund verkauft hast, anders überlegst wieder zurück zu Dir... 

5. Wird der Hund vermutlich von einem Vermehrer stammen und das alleine ist schon mit die denkbar schlechteste Voraussetzung für einen Hund. 

Was meinst Du, wie dem Hund das so gefällt??? 

Ich kann Dir eins sagen, wäre ich die Käuferin gewesen (wobei ich mich immer relativ gründlich mit Vorhaben beschäftige BEVOR ich sie ausführe) dann würde ich so lange klagen bis ich den Hund behalten könnte und zudem würde ich zumindest versuchen, das man Dir ein Tierhaltungsverbot ausspricht. Das mit dem Tierhaltungsverbot ist in D leider noch Zukunftsmusik, schließlich bringt Hundehaltung immer noch recht viel Geld in die Kassen, aber wir werden sicherlich auch noch in die Zeit gelangen, wo Leute wie Du, keinerlei Chance mehr haben, Tiere zu versauen! 

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Bitterkraut 14.07.2017, 20:53

Sorry, ber die Käuferin hat auch keinen Hund verdient, die hat sich auch nicht informiert, woher der hund kommt un durch wie viele Hände er schon gegangen ist und dass er von Kriminellen stammt.

Die wird ihn nicht wieder bekommen nehme ich an. Die Behörde wird entscheiden, was mit dem Hund passiert. Der Hundedealer bekommt ihn sowieso nicht mehr.

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Elocin2910 14.07.2017, 21:28
@Bitterkraut

Ich gebe Dir vollkommen Recht, aber wenn ich sowas lese, bekomme ich echt Magenschmerzen. 

Ich wäre auch sicher nicht an solch eine Person geraten! 
Nur wenn ich die Käuferin gewesen wäre... 

Es ist aber im übrigen schon selbst bestens informierten Menschen passiert, auf einen Vermehrer reinzufallen, denn die Tricks werden immer raffinierter, das hier ist allerdings nicht raffiniert. 

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Cora125 14.07.2017, 23:05

Also zum ersten bin ich keine Händlerin sondern habe einfach einen Welpen mitgenommen (von Bekannten) Zum zweiten ist der Hund aus einer professionellen zucht mit langjähriger Erfahrung Und zum dritten muss man mir nicht erzählen was falsch ist. Also bitte nur antworten wenn man meine FRAGE beantworten kann ;)

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Elocin2910 15.07.2017, 01:33
@Cora125

Die Zucht war also so professionell das der Hund vor der 10. Lebenswoche von Elterntieren und Wurfgeschwistern weggenommen worden ist und mit 10 Wochen schon durch 4 Hände gewandert ist!? 

...und Du bist so wenig Händlerin das Du den Hund auch nur vermittelt hast aber nicht verkauft, also ist da auch kein Handel durch entstanden, auch das scheine ich misszuverstehen nach meinem Wissens- Gewissens- und Kenntnisstand! 

Erfahrung ist eine Sache, sagt aber immer noch nichts über die Kenntnisse aus, denn jemand der Erfahrung und Kenntnisse vereinen kann, weiß das ein Hund mindestens bis zur 10. Wochen bei den Elterntieren und Wurfgeschwistern zu verbringen hat. 

Na wenn das professionell ist, dann müssen Vermehrer ja die wahren Züchter sein und ich habs bis jetzt nur falsch verstanden! 

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monara1988 15.07.2017, 10:03
@Cora125

"ist der Hund aus einer professionellen zucht mit langjähriger Erfahrung"

Wenn Du DAS glaubst hast Du keine Ahnung, denn das tut er offensichtlich nicht!

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Bitterkraut 15.07.2017, 10:35
@Cora125

Mitnhmen, illegal einühren und weiterverkaufen ist Handel. 

Du hast dich kriminell verhalten und willst jetzt dein Opfer zurück? Das kann nur ein Scherz sein. 

Ein professioneller Züchter? Eine Puppymill? Professionell ist nicht gleich seriös. Professionell ist eher das Gegenteil. Wenn die Vermerher Ahnung hätten, von dem was sie tun, hätten sie gewußt, dass der Hund nicht exportiert werden darf. 

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Hallo,

Unwissenheit schützt vor Strafe und vor den rechtlichen Folgen nicht.

Der Kaufvertrag mit der Käuferin ist rechtgültig und dass der Hund von der Behörde kassiert wurde, ist es auch. Die Behörde wird dann entscheiden, was weiter mit dem Hund passiert.

Du glaubst jetzt nicht im Ernst, dass man dir den Hund zurückgibt, obwohl du erstens den Hund illegal eingeführt hast und zweitens ein Hundehändler bist? Auch DU darfst den Hund hier nicht halten ... und auch nicht ein weiteres Mal verkaufen.

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Seit Inkrafttreten der Landeshundeverordnungen sind diese Hunde immer
seltener geworden. Was ja auch das Ziel dieser Verordnung war, wenn man
über diesen Schnellschuss auch streiten kann.

In den letzten beiden Jahren sind zunehmend wieder junge Hunde im Umlauf. Die Besitzer haben sie "aus dem Tierschutz". Letzte Woche habe ich zum ersten Mal seit über 10 Jahren wieder einen Bullterrier gesehen.

Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit einem Listenhund gemacht. Trotzdem habe ich mich gefragt, wo diese Tiere denn herkommen. Die Zucht und der Import sind ja verboten.

Dank Dir weiß ich es jetzt.

Den gekauften Vermehrer-Welpen haben inzwischen 2 andere ersetzt. Irgendein Dummer wird sich finden, der diese verhaltensgestörten, kranken Hunde nimmt. Und dann noch glaubt, er habe ein gutes Werk getan.

Du darfst Dich also glücklich schätzen, die Welpen-Mafia bereichert zu haben.

Ein Hund unter 12 Wochen von der Mutter getrennt? Ich habe nicht mal einen eigenen Hund und sogar ich weiß das! In Zeiten von Internet und Handy sollte Tante Google überall präsent sein.

Die Haltung dieser Hunde ist an strenge Auflagen geknüpft. Da Du nicht einmal in der Lage warst, Dich über die Grundkenntnisse der Hundehaltung EGAL WELCHER RASSE zu informieren, bekommst Du ihn auch nicht zurück. Das ist - glaube ich - auch besser so, mit diesem Tier wirst Du gar nicht fertig.

Dir ein Tierhaltungsverbot auszusprechen, halte ich für übertrieben. Aber bitte informiere Dich gründlich über die Bedürfnisse Deines Tiers, wenn Du Dir eines anschaffst.

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Ergänzend zu @Elocin2910 und @dsupper kannst Du noch froh sein, wenn Du selbst nicht wegen illegalem Import von Hunden einerseits strafrechtlich belangt wirst, sondern u.U. noch an den Käufer Deines Wiederverkaufshandels ggf. Schadenersatz zahlen müsstest.

War da nicht noch auch innereuropäisch was mit Quarantäne bei der Grenzüberführung von ( Haus-) Tieren ?

Hier muss ich wegen Gier und Dummheit des Verhaltens aber echt mal sagen : "Möge Dich die VOLLE HÄRTE der Gesetze treffen... " ))-:

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Elocin2910 14.07.2017, 21:30

"Möge Dich die VOLLE HÄRTE der Gesetze treffen..." und ich würde mir wünschen, die Gesetze hätten eine Volle Härtewirkung... ;-) 

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Parhalia2 14.07.2017, 22:10
@Elocin2910

Oder SO herum....der Hundewelpe bleibt der leidtragende Part. :-((

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Nein, der Vertrag ist nicht nichtig. Verkaufen durftest du ihn ja. Nur nicht importieren.

Wenn du dich nicht informierst, bevor du in den illegalen Hundehandel einsteigst, bist du selber schuld.

Den Hund siehst du nie wieder und die Käuferin vermutliich auch nicht. 

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Was sagt denn die Käuferin zu deinem Vorhaben? Und was willst du denn nun mit dem Hund, wenn du selber zu unreif und unwissend bist, und einen viel zu jungen Hund selber irgendwo kaufst, und ihn dann auch noch weiter verkaufst? 

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