Ist ein Verein noch gemeinnützig, wenn er selbst nichts tut?

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2 Antworten

Gemeinnützige Vereine unterliegen ja einer Prüfung. Wenn sich dieser geschilderte Sachverhalt dabei herausstellt, wird die Gemeinnützigkeit aberkannt.

Es wäre aber zu prüfen, ob die gesammten Pachteinnahmen für die Vereinsfeiern verbraucht werden, oder nicht doch für den gemeinnützigen Zweck.

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Kommentar von Dunno2010
29.02.2016, 12:49

Die Pachteinnahmen werden für einen Kredit verwendet, den der Verein aufgenommen hat um die Anlage zu erweitern. Selbst tun sie nichts, stellen kein Equipment zur Verfügung o.ä. Sind so gesehen nur noch Vermieter/Verpächter.
Die Feiern bestreiten Sie aus den Mitgliedbeiträgen, Turniere aus Startgebühren.

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So einfach ist das nicht. Das Verpachten könnte als zulässiger Zweckbetrieb eingestuft werden, dessen einziger Zweck ist, die Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks zu ermöglichen. Die Frage wäre, ob ein einziges Turnier den Erfordernissen, die an die Gemeinnützigkeit gestellt werden, ausreicht. Das müsste das Finanzamt prüfen und ggf. die Gemeinnützigkeit aberkennen bzw. keinen Freistellungsbescheid ausstellen. 

Es hängt also alles davon ab, wie man dem Finanzamt die Sache beibringt und wie dieses dann entscheidet.

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