Ist ein Vater, der seine Kinder ihr restliches Leben lang bestraft, weil sie einen (!) Test nicht bestehen, gerecht?

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16 Antworten

Falls wir hier von einem echten Vater sprächen, gäbe es GAR KEINE Rechtfertigung dafür, jemanden zu quälen, schon gar nicht über längere Zeit!

Das kann in keinem Fall gerecht sein (über Ausnahmen wie Quälen von Verbrechern, die selbst gefoltert haben, könnte man diskutieren).

Außerdem müsste man das Alter und die Fähigkeiten sowie Situation der Kinder mit einbeziehen. Kleine Kinder oder geistig behinderte Kinder oder auch manche andere könnten die Testsituation nicht verstehen, haben vielleicht gerade anderes im Kopf, hielten es für ein Spiel etc.

Analog:

Fast jeder hat die Möglichkeit, ein Einser- oder Zweierschüler zu sein. Er müsste nur stundenlang jeden Tag lernen und sich weitgehend Freizeitaktivitäten versage (je nach eigenem Potential/ eigener Begabung).

Fast keiner tut dies, weil wir in einer Welt leben, in der Freizeit doch recht wichtig ist.

Jetzt könnte man all diese Menschen bestrafen, weil sie ihr Potential brach liegen lassen - oder man akzeptiert, dass sie verschiedenen Versuchungen ausgesetzt sind bzw. es nicht für wichtig halten, Einserschüler zu sein (weil ein Durchschnitt von 2 oder 3 ihnen ausreicht).

Sollte man diese Menschen jetzt ihr Leben lang bestrafen oder ihnen eher vermitteln, wie sie ihre Noten verbessern können ohne ihr restliches Leben aufzugeben - also wie sie den Test schaffen können?

Übrigens: 

Ein GUTER Vater hätte seine Kinder so erzogen, dass sie die Wichtigkeit des Testes verstanden hätten durch Vorbereitungen darauf und motiviert und fähig gewesen wären, den Test zu bestehen und diesen Test in einer Situation durchgeführt, in der die Kinder maximale Erfolgsaussichten hätten. UND er hätte bei Versagen über seine Erziehung nachgedacht und darüber, was er zum Versagen der Kinder beigetragen hat. Der Vater müsste also überlegen, was er im Umgang mit seinen Kindern ändern müsste, damit sie beim nächsten Mal besser sind. Konsequenterweise müsste er ansonsten sich selbst auch bestrafen.

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Die Kinder sollten sich an die Mutter und / oder das Jugendamt wenden. Spätestens wenn sie erwachsen sind und der Vater sie immer noch quält, sollten die Kinder den Vater verklagen. 

Test hin oder her. Völlig irrelevant.

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Diese Frage würde ich mir gar nicht stellen.
Wie kann ich da überhaupt nur eine einzige Sekunde von Gerechtigkeit ausgehen?
War der Vater denn an jedem Tag seines bisherigen Lebens unfehlbar oder ärgert er sich über seine eigene Unzulänglichkeit und lässt es an seinen Kindern aus?

Wäre ich das Kind eines solchen Vaters, würde ich so schnell wie möglich den Kontakt abbrechen.

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Nein, denn der Vater hat dann den Test wohl kaum bestanden.

Hinzuzufügen wäre, deshalb ironisch, dass der Apfel meist in die Nähe des Stammes fällt und der Vater sich fragen sollte, wie sein Test, extra für ihn gestaltet, wohl ausgegangen ist.

Solltest Du dies allerdings biblisch meinen, überdenke, unter Hinzunahme des Sündenfalls, auch Deines eigenen, Deine Antwort.

Auch könnte man den Vater im psychologischem Sinn, einen Psychopaten nennen oder den ewigen Alkoholiker, der den Stoff wenig verträgt. In beiden Fällen rate ich zu einer Therapie als Mittel zur Lösung, Hier kann er, unter Hinzunahme sämtlich vorhandener Mittel zur Lösung zeigen, was wirklich in ihm steckt,

 allerdings

dieser sich, wie Du so schön schreibst,

von einem Lösungsmittel besser fern hält,

was einer, im Alkohohlfall, Suchtverlagerung gleichkommen würde und somit, sprichwörtlich, die Katze sich in den eigenen...beisst, weil im Kreis sie dreht und die Qual der Kinder niemals endet.

Strafrechtlich gesehen dürfte dann auch der Vater aus dem Verkehr gezogen werden, damit wenigstens eine Weile die Kinder Ruhe haben, sollte die Quälerei endlos andauern, was diesem auch zu Recht geschehe.

Auch in diesem Fall hat er alle Mittel zur Lösung seiner Probleme zur Verfügung und kann zeigen,

w e s Geistes Kind er ist.

Liebe Grüße

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Ein solcher Vater wäre nicht nur ungerecht, er wäre unfähig, zum Kindeswohl zu handeln. Das Jugendamt würde ihm das Sorgerecht für die Kinder entziehen und sie einer verantwortlichen Pflege zuführen.

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Natürlich ist das ungerecht. Was soll daran gerecht sein?

Besonders ungerecht ist es, wenn der Vater aufgrund dieses Tests auch alle Nachkommen seiner eigenen Kinder foltert und quält. ;)

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Das Problem bei dem Test ist, daß ein falscher Fufziger zwar die Lösungen der Aufgaben kostenlos geben will, aber diese sind alle falsch. Auch der Vater gab die Lösungen der Aufgabe-diese wurden aber abgelehnt, genauso wie die Liebe, die die Lösungen gab. Aber der Vater akzeptiert die Entscheidungen und schreibt selbst die Nacharbeit zur Verbesserung des Kindes.

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erziehung ist immer wichtig. Aber jede erziehung hat seine grenzen. die Kinder haben erlich und gerecht gehandelt. und dies wird sich auch immer auszahlen. Ein vater hat naturlich das recht wutend auf seinen sohn zu sohn wenn dieser etwas falsch macht, aber eltern sind die stutze eines kindes und nicht sein feind

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Was hast Du für eine Vorstellung von Gerechtigkeit. Der Vater ist der Gesetzgeber, also der Maßstab für Gerechtigkeit. Und der Test ist nicht nur angekündigt, der Vater stellt auch alle Mittel zur Verfügung um erfolgreich den Test zu bestehen. Und die Folgen, so wohl die Strafe als auch die immense Belohnung (die Du hier unfairerweise verschweigst) sind vor dem Test bekannt. Nur weil Du den Test nicht ernst nimmst, und deshalb wohl nicht bestehst willst Du nun den Vater als ungerecht darstellen? Esau hat auf sein Erstgeburtsrecht verzichtet, weil er nichts damit anfangen konnte, doch als Jakob es erhielt kam die Reue. Der Vater ist gerecht, und Du weißt es auch, nimm endlich den Test ernst, und versuch nicht den Vater als unfair darzustellen !!  http://www.das-leben-jesu.de  

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Kommentar von jimithechainsaw
24.08.2015, 01:43

Es ändert nichts daran dass der Test nur dazu da war die Menschen zu unterjochen. Es war also von Anfang an eine gemeine Frechheit. Wenn wir jetzt spasseshalber einführen dass auf Kaugummikauen die Todesstrafe steht, dann ist das ok für dich? Auch wenn dir klar ist dass es lediglich dazu dient die Unterwürfigkeit der Kinder zu testen?

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Kommentar von realsausi2
24.08.2015, 09:56

Der Vater ist der Gesetzgeber, also der Maßstab für Gerechtigkeit.

Was für ein erniedrigendes Menschenbild. Ich hoffe, das Du kein Vater bist.

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Warum das restliche Leben? Mit 18 sind sie ihn los. Und mit dem Jugendamt noch früher.

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da kann es passieren, daß die kinder den vater abmurksen

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Das ist echt schräg. Welcher Vater soll denn seine Kinder so testen? Und warum sollten sie bestraft werden? Und der Rest des Lebens ist ja relativ. Der Vater knallt den Kindern eine, darauf wird er von der Mutter erschossen. Er hat sie also für den Rest seines Lebens bestraft. Das ist nicht gerecht, das ist strafbar. Und sinnlos..

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Ich weiß aufgrund deiner vorherigen frage zwar schon, worauf du hinaus willst aber: nein, er ist der Vater und hat von Gott die Aufgabe seine Kinder anständig zu erziehen. Er ist nicht deren Schöpfer und darf nicht mit ihnen machen was er will.

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Kommentar von Abahatchi
24.08.2015, 13:53

aha, ein Schöpfer hätte also das Recht, seine fühlenden Geschöpfe auf Ewig zu quälen. 

widerliche Ansichten.

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Wozu diese sinnlose Provokation? Eine Hölle gibt es ganz offensichtlich nicht, aus den von dir genannten Gründen. Die Provokation kannst du dir aber sparen.

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Wie kann Quälen überhaupt gerecht sein?

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Da ich deine vorherige Frage auch schon gelesen habe weis ich worauf du hinaus willst. also sage ich nur, Du Kannst Gott/Allah nicht mit einem Vater vergleichen.

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Kommentar von jimithechainsaw
24.08.2015, 01:44

Stimmt, weil Väter gibt es wirklich.

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Kommentar von beyzilazy
24.08.2015, 01:55

Jeder sein eigener glauben. Wenn du denkst es gibt keinen Gott dann respektiere ich es.

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