Ist ein Tempolimit auf Autobahn sinnvoll,....?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

ja 53%
nein 41%
andere Meinung 6%

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
nein

Ich weiß nicht was Dein Zusatz "wenn die meisten Mittelklassewagen ohnehin nur noch 130 PS haben" soll - ob das ein rein theoretische Annahme sein soll wenn das so wäre oder was sonst - nur Fakt ist 1. haben die Autos unterschiedliche PS Zahlen und selbst wenn die Industrie nicht in der Lage wäre mehr als 130 PS zu produzieren hat das nicht mit einem TL zu tun - auch mit 130 PS kann man 200 fahren - und selbst wenn es nur 40 PS wären und tatsächlich nur 130 km/h erreichbar wären dann wäre es halt so weil die Motoren nicht mehr hergeben aber dazu braucht man kein TL.

Also egal auf was Deine Frage abzielt:

Es gibt KEINE einzige sinnvolle Begründung für ein TL! Es gibt aber hunderte dagegen

Ich habe schon in einigen Fragen hier dazu Stellung genommen, kopiere meine Antwort mit vielen Argumenten nochmal hier rein:

Diese Phantomdebatte gibt es seit fast 50 Jahren. Damals gab es kein Argument für ein TL und heute in Zeiten modernster Fahrzeuge erst recht nicht mehr. Für ein TL spricht rein gar nichts! Befürworter bedienen sich allesamt populistischer "Argumente" die keiner Prüfung stand halten. Gegen ein TL spricht alles was man sich nur vorstellen kann: hier eine kleine Auswahl:

vorweg zum Thema Klimaschutz: ein Tempolimit von 130 km/h würde 0,1 % - 0,2 % weniger CO2 in Deutschland produzieren. Ein Wert, der also kaum messbar ist! Die Ökolobby spricht immer von 1 bis 2 Millionen Tonnen CO2 und hofft dass sich das nach sehr viel anhört und möglichst wenige das hinterfragen – und genau diese 1 bis 2 Millionen Tonnen, das sind eben nur 0,1 – 0,2 % da unser Gesamtausstoß in Deutschland bei über 800 Millionen Tonnen liegt. Zudem da sich nicht jeder exakt an ein TL halten würde dürfte die Einsparung wohl eher im Bereich 0,1 % statt 0,2 % liegen.

Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, dass sich der Einspareffekt sogar umkehren könnte: es könnte nämlich so kommen wie in den USA: wenn ohnehin nicht mehr schnell gefahren werden darf, dann ist der Spritverbrauch beim Fahrzeugkauf vollkommen egal. Denn heute schauen viele dass das Fahrzeug einigermaßen sparsam fährt um sich auch hohe Geschwindigkeiten leisten zu können. Bei langsamem Fahren verbraucht man ohnehin weniger also werden Spritfresser zunehmend attraktiv. Zudem könnte dann mehr auf Inlandsflüge ausgewichen werden.

Des Weiteren, nimmt die Anzahl der Elektro Autos weiter zu verringert sich die Einsparung noch weiter!

Nun aber zum Wesentlichen:

·        die Freiheit selbst die Geschwindigkeit zu entscheiden führt nicht nur zu mehr Zufriedenheit der einzelnen Fahrer sondern auch zu mehr Sicherheit - klingt vielleicht auf den ersten Blick paradox, ist aber so: dadurch dass jeder - z. B. beim Spurwechsel - mit anderen Geschwindigkeiten rechnen muss, erfordert dies viel mehr Aufmerksamkeit beim Fahren. Die Konzentration muss viel höher sein selbst bei denen die langsamer fahren weil sie mit schnelleren Teilnehmern rechnen müssen. Dass wir mit hohen Geschwindigkeiten umzugehen erlernen müssen, trägt maßgeblich zur Sicherheit im gesamten Straßenverkehr teil. Dies beginnt schon bei der notwendigen besseren Fahrschulausbildung. Bei einem TL würden wir diese Fähigkeit mit der Zeit verlernen, neue Fahrschüler würden sie erst gar nicht mehr erlernen.

 

·        Ein TL würde ein eintöniges und somit ermüdendes Fahren ergeben – zu Lasten der Sicherheit; zudem wird schon instinktiv viel öfter auf den Tacho geschaut, somit der Blick von der Straße genommen um nicht geblitzt zu werden - wieder zu Lasten der Sicherheit

·        unsere persönliche Freiheit

·        hochentwickelte Automobiltechnik kann auch genutzt werden und steht nicht nur auf dem Papier

·        die Motoren der Fahrzeuge können freigefahren werden (wenn sie nie gefordert werden, bilden sich Ablagerungen, was zu mehr Spritverbrauch und weniger Leistung führt)

·        Autohersteller würden ganz sicher anfangen zu sparen, wenn es nicht mehr notwendig ist Motoren und Materialien zu verwenden, die hohen Geschwindigkeiten standhalten - diese verminderte Qualität würden am Ende ALLE (also auch die die aktuell nur 120 km/h fahren) bemerken in der Lebensdauer und vorzeitigen Verschleißanfälligkeit der Fahrzeuge.

·        schau Dir limitierte Länder an: z. B. Belgien (2,65 Tote pro 1 Mrd Autobahnkilometer), Italien (3,84), USA (3,57), Frankreich (1,98) und sehr viele andere - alle haben eine schlechtere Unfallstatistik auf Autobahnen - und das bei weniger Verkehr! Dies belegt ebenfalls dass Deutschland (1,75) hier richtig liegt. (Quelle IRTAD).

·        98 % der Unfälle passieren bei Ausgangsgeschwindigkeiten von unter 100 km/h.

·        Von 409 Verkehrstoten (glaube Stand 2017) auf Autobahnen waren 189 in limitierten Bereichen, also mehr als 46 %. Es sind aber nur ca. 30 % limitiert. Das heißt, obwohl bei temporären Limitierungen, wie bei uns, der Ermüdungs-/Eintönigkeitseffekt bei weitem nicht so auftritt wie bei einem generellen TL, geschehen in limitierten Bereichen mehr Unfälle. Und selbst bei den Unfällen die im freien Bereich geschehen sind ja bei den wenigsten Fahrzeuge mit hohen Geschwindigkeiten beteiligt.

·        Autofahrer würden öfters auf die unfallträchtigeren Landstraßen ausweichen, dort ist der Weg schließlich kürzer.

·        Studien belegen, dass viele Autofahrer die durch Tempolimitierung andauernd gegängelt werden versuchen instinktiv an Stellen, an denen Limitierungen keine Rolle spielen – z. B. bei Kurvenfahrt – schneller zu fahren um vermeintlich Zeit aufzuholen.

·        Ein TL passt einfach nicht ins digitale Zeitalter - alles soll moderner, schneller besser werden und dann die Geschwindigkeit limitieren auf ein Niveau das auch Autos in den 50igern schon fahren konnten?

·        moderne Verkehrsleitsysteme regeln da wo es nötig ist die Geschwindigkeit flexibel und geben sie frei sobald es wieder möglich ist, so wird der Verkehrsfluss auf das individuell bestmögliche Maximum erhöht und die nötige Begrenzungen auch besser eingehalten da sich die Sinnhaftigkeit besser erschließt da sie nur bei Notwendigkeit geschalten werden. (Hier kannst Du die Einhaltung im Vergleich zu anderen Ländern sehen: https://www.130-danke-nein.de/old/img/10_reasons/10_reasons_clip_image009.gif

 

·        deutsche Autos verkaufen sich im Ausland auch deswegen so gut, WEIL sie mit dem Zertifikat „Autobahn tested“ werben können! Das bringt uns enorme wirtschaftliche Vorteile! Selbst DISKUSSIONEN um ein TL schaden den Verkäufen häufig schon! - Für einen Ausländer ist es eben sehr beruhigend ein Auto zu kaufen, von dem er weiß, dass es in seinem Heimatland mit hoher Geschwindigkeit sicher bewegt werden kann. Er fühlt sich dann bei seinen niedrigen Geschwindigkeiten subjektiv noch sicherer und hat immer das Gefühl in einem Auto zu sitzen das nicht nur für hohe Geschwindigkeiten gebaut ist, sondern dieses auch tagtäglich in Deutschland beweisen muss.

·        Der hohe Sicherheitsstandard, den heutige Fahrzeuge haben, ist ganz sicher zu einem großen Teil der deutschen Autobahn geschuldet. Denn jeder Hersteller, der in Deutschland ausliefern will, muss sich daran messen und seine Fahrzeuge für die deutsche Autobahn auslegen. Dass solche Fahrzeuge dann auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten sicherer sind, als Fahrzeuge, die gar nicht den hohen Standard erfüllen müssen, ist höchstwahrscheinlich. Davon profitieren die Menschen weltweit!

·        weltweit haben deutsche Autobahnen ein ganz besonderes Image - es gibt sogar viele Touristen die sich so etwas einmal im Leben ansehen möchten und kommen von weit her aus der ganzen Welt - auch wenn es das Wort „Autobahn“ im Englischen nicht gibt, so benutzen es z. B. Amerikaner oftmals doch, wenn sie die DEUTSCHE Autobahn meinen – verbunden mit einem ganz besonderen Leuchten in den Augen

·        möglicherweise wird sogar der Straßenbau auf Autobahnen dann minderwertiger betrieben da keine so hohen Anforderungen mehr da sind. Ergo wäre so eine Entscheidung dann quasi eine für immer - kaum mehr umdrehbar

und im Übrigen: wenn ich im Ausland fahre, suche ich nach Möglichkeit die nächste Abfahrt, denn etwas grausameres als dieses eintönige limitierte Fahren gibt es kaum. Da fahre ich lieber Passstraßen o. ä. Aber jedem das Seine – und genau das ist ja auch das Schöne – hier darf jeder selbst entscheiden – ergo auch die die langsamer fahren möchten! – Somit sollte auch umgekehrt jeder so fair sein auch diejenigen, die schneller fahren möchten selbst entscheiden zu lassen ! Was mir einfach nicht in den Kopf geht: wir haben ein sehr gut funktionierendes System – warum gibt es trotzdem immer wieder Leute die das mit aller Gewalt kaputt machen wollen?

Die Ökolobby spricht immer von 1 bis 2 Millionen Tonnen CO2

Was die "Ökolobby" sagt, weiß ich nicht. Das Umweltbundesamt, eine Behörde, hat andere Zahlen. Hier geht man von, je nach Ausgestaltung, von 1,9 bis 5,4 Mio t aus.

https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf-autobahnen-mindert-co2-emissionen

Die Variante 120 km/h würde beispielsweise die Emissionen durch PKW und leichte Nutzfahrzeuge verursachten Emissionen um ca. 6,6 % senken. Allein das wäre für mich schon eine

sinnvolle Begründung

für ein Tempolimit. Das UBA meint, dass

Im Vergleich zu anderen Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr (..) ein Tempolimit besonders effizient

(ist.) Wenn auch der Straßenverkehr einen Beitrag leisten soll, dann wäre ein Tempolimits sicher am sinnvollsten. Oder folgst du ganz einfach weiterhin der guten alten Whataboutism- Argumentation: "Unser Beitrag ist gering, deswegen müssen wir gar nichts machen, aber die Anderen!" Kann halt jeder Bereich für sich in Anspruch nehmen...

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@Pomophilus

bei 130 km/h sprach man bislang von ca. 2 Mio Tonnen - inzwischen geht man eher von 1,5 Mio Tonnen aus. Bei 100 km/h wären es ca. 5 Mio, ja allerdings ob nun 1,5 oder 5 oder 8 Mio Tonnen - es ist ein bleibt komplett irrelevant für die Umwelt dem entgegen stehen aber exorbitant hohe Einschränkungen. Das ist etwa so als ob Dir Dein Chef eine Gehaltserhöhung von 20 € brutto anbietet dafür sollst Du aber statt als Abteilungsleiter nun die Geschäftsführung übernehmen und das ganze Unternehmen verantworten. Natürlich würde auch Dein Chef Dir diese 20 Euro als "besonders effizient" verkaufen wollen....

Dazu kommt dass bei den Zahlen nicht berücksichtigt wird, dass dann etliche Menschen (so auch ich) bei längeren Inlandsstrecken das Flugzeug bevorzugen würden. Ob überhaupt mit eingerechnet ist, dass sich nicht jeder an das TL strikt hält sondern ja immer etwas drüber gefahren wird, ist ebenfalls nirgends aufgelistet.

Der Umwelt wird nicht geholfen ob mit oder ohne TL. Wenn es keine andere Lösung (in Form von Technik die z. B. CO2 vernichtet - und ja die Möglichkeit gibt es, wenn auch noch zu teuer) können wir uns unser Leben mit Einschränkungen kaputt machen wie wir wollen, wir werden nichts ändern, aber unsere Lebensqualität massiv einschränken.

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@allocigar78

Meine Zahlen kommen vom Umweltbundesamt wie bereits festgestellt. Woher kommen denn deine, wenn die besser sind?

Der Umstieg auf das Flugzeug, das ließe sich erstens auch verhindern, zweitens bezweifle ich, dass Druck in diese Richtung entstünde, da Tempolimits für besseren Verkehrsfluss sorgen, weil nicht ständig beschleunigt und wieder abgebremst werden muss. Keiner rast mit durchgehend 200 km/h von Hamburg nach München, die Durchschnittsgeschwindigkeit und damit der Zeitbedarf ändert sich kaum, wenn ich statt mehr oder weniger durchgängig 120-130 km/h zwischendurch mal richtig Gas gebe.

Und ansonsten bleibst du anscheinend beim Whataboutism: Der Straßenverkehr muss keinen Beitrag liefern, weil sein Beitrag gering ist. Das kann man in allen Lebensbereichen so sagen, also helfen wir dem Klima wol am besten, wenn wir überall so weitermachen wie bisher...

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@Pomophilus

Auf diesen Teil unserer Unterhaltung reagierst du gar nicht mehr, beantwortest nicht mal die Frage, woher deine Zahlen stammen, die du ja anscheinend für besser hälst als die des Umweltbundesamtes. Schon erstaunlich für einen, der behauptet, die Gegenseite würde ausschließlich "Argumente" verwenden,

die keiner Prüfung stand halten (,)

dass er selbst sich jeglicher Überprüfung verweigert. Aber immerhin heißt das ja, dass du mittlerweile anerkennst, dass die Energieeinsparung und CO2- Vermeidung, die ein Tempolimit bringen würde, eine

sinnvolle Begründung

für ein Tempolimit ist.

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@Pomophilus

da Du immer mehrere Kommentare zu schreiben scheinst, hatte ich diesen gar nicht gesehen. Ich weiß aber auch nicht was es da noch zu schreiben gibt, die Zahlen zu CO2 die ich geschrieben habe variieren nicht großartig mit Deinen und sie sind eben KEINE Begründung schon gar kein sinnvolle - 1,5 Mio Tonnen CO2 das sind ca. 0,2 % des deutschen CO2 Ausstoßes - 5 Mio demnach eben ca. 0,5 % - Werte unterhalb statistischer Messtoleranzen das ist noch nicht mal eine Nebenzeile in einer drittklassigen Zeitung wert so wenig ist es.

Ja ist mir klar dass das nächste Ziel ein Inlandsflugverbot wäre, hätte ich nicht anders von Dir erwartet, alles was das Leben lebenswert macht muss vernichtet werden und erst recht wenn man selbst keinen Wert darauf legt, geht ja gar nicht dass andere etwas genießen was man selbst nicht als genießenswert betrachtet. Auf den Gedanken dass es sich bei dieser Denkweise um Egoismus handeln könnte kommt ein so jemand natürlich keineswegs.

Und dass ein TL den Verkehrsfluss verbessert stimmt ebenso nicht, denn dort wo dies der Fall ist regeln i. d. R. längst bei diesen Situationen moderne Verkehrsleitsysteme den Verkehr und wenn diese aus sind verbessert ein TL eben nicht den Verkehr sondern bei weniger Verkehr verlangsamt es logischerweise den Verkehrsfluss.

Ich denke aber wir haben uns jetzt genug ausgetauscht ich blende mich an der Stelle aus, gute Nacht.

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@allocigar78
die Zahlen zu CO2 die ich geschrieben habe variieren nicht großartig mit Deinen

Zum dritten Mal, das sind nicht meine Zahlen, sondern die des Umweltbundesamtes. Bei deinen bleibt die Quelle auch nach der zweiten Nachfrage im Dunkeln. Aber du sagst, dass die andere Seite ausschließlich "Argumente" verwende, "die keiner Prüfung standhalten". Zu den Zahlen, einen gewissen Unterschied gibt es schon zwischen den mindestens 1,9 bis sogar 5,4 Mio t des Umweltbundesamtes und deinen hier wieder genannten:

1,5 Mio Tonnen CO2 das sind ca. 0,2 % des deutschen CO2 Ausstoßes

Und ich sage es jetzt zum dritten Mal:

Sich darauf zurückzuziehen, dass ein eigener Schritt nicht erbracht werden muss, weil möglicherweise eine andere Seite noch größere Schritte erbringen könnte, das ist Whataboutism.

In diesem Sinne, eine gute Nacht, und ein schönes Leben noch!

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Dass bei uns in limitierten Bereichen mehr Unfälle passieren, das halte ich für nicht mehr als logisch: schließlich werden Tempolimits dort ausgesprochen, wo besondere Gefahrenstellen sind. Meinst du, wenn man dort auch das Tempo freigäbe, dass dort weniger passieren würde?

Man könnte es fast meinen, nach deiner Logik:

...dadurch dass jeder - z. B. beim Spurwechsel - mit anderen Geschwindigkeiten rechnen muss, erfordert dies viel mehr Aufmerksamkeit beim Fahren. Die Konzentration muss viel höher sein selbst bei denen die langsamer fahren weil sie mit schnelleren Teilnehmern rechnen müssen....
Ein TL würde ein eintöniges und somit ermüdendes Fahren ergeben – zu Lasten der Sicherheit...

Sollte man dann nicht, zur Erhöhung der Sicherheit, weitere Stressfaktoren für den Fahrer zur Pflicht machen? Vielleicht Verbot von wirksamen Scheinwerfern, Blinkern, Bremsen, etc. All das würde mich als Fahrer zu noch höherer Aufmerksamkeit zwingen, wenn ich mit anderen Verkehrsteilnehmern rechnen muss, die ohne zu blinken und unbeleuchtet in meine Spur wechseln und ich weiß, dass ich nicht richtig bremsen kann, etc. Bestimmt ein enormer Sicherheitgewinn!

Der Vergleich mit anderen Ländern erscheint mir zu pauschal, wenn man, was du an anderer Stelle erwähnst, zB nicht mitberücksichtigt, welchen Ausbaustandard die jeweiligen Autobahnen haben. Ich meine, wir mussten und müssen gewaltige Investitionen stemmen, um das Rasen zu ermöglichen. (Andererseits, widerspricht das nicht dem vorigen Argument, sollte man nicht die Autobahnen schlechter und damit sicherer machen...?)

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@Pomophilus
Dass bei uns in limitierten Bereichen mehr Unfälle passieren, das halte ich für nicht mehr als logisch: schließlich werden Tempolimits dort ausgesprochen, wo besondere Gefahrenstellen sind. Meinst du, wenn man dort auch das Tempo freigäbe, dass dort weniger passieren würde?

Das kann man so pauschal nicht sagen, es gibt Bereiche da ist ein TL für kurze Strecken durchaus sinnvoll z. B. weil es sich um einen besonders gefährlichen Bereich handelt. Bei solchen kurzfristigen Limits treten die Erscheinungen eines TL wie Unkonzentriertheit etc. nicht oder nicht in dem Maße auf.

Dann gibt es allerdings andere Bereiche die z. B. aus Lärmschutzgründen limitiert wurden, da ist es schon wahrscheinlicher dass eine Freigabe eine Unfallreduktion bewirken könnte - zumindest würde es ziemlich sicher keine Steigerung der Unfälle geben. Eine Reduktion müsste man beobachten denn wie gesagt die Erscheinungen eines TL wie weniger Konzentration treten bei kurzfristiger Limitierung nicht in dem Maße auf.

Sollte man dann nicht, zur Erhöhung der Sicherheit, weitere Stressfaktoren für den Fahrer zur Pflicht machen? Vielleicht Verbot von wirksamen Scheinwerfern, Blinkern, Bremsen, etc. All das würde mich als Fahrer zu noch höherer Aufmerksamkeit zwingen, wenn ich mit anderen Verkehrsteilnehmern rechnen muss, die ohne zu blinken und unbeleuchtet in meine Spur wechseln und ich weiß, dass ich nicht richtig bremsen kann, etc. Bestimmt ein enormer Sicherheitgewinn!

ich habe nie davon gesprochen dass STRESSfaktoren ein Sicherheitsgewinn sind.

Der Vergleich mit anderen Ländern erscheint mir zu pauschal, wenn man, was du an anderer Stelle erwähnst, zB nicht mitberücksichtigt, welchen Ausbaustandard die jeweiligen Autobahnen haben. Ich meine, wir mussten und müssen gewaltige Investitionen stemmen, um das Rasen zu ermöglichen. (Andererseits, widerspricht das nicht dem vorigen Argument, sollte man nicht die Autobahnen schlechter und damit sicherer machen...?)

oh pauschal ist da gar nichts, im Gegenteil Du kannst quasi auf der ganzen Welt suchen egal ob bessere oder schlechtere Autobahnen, Du wirst nicht viele Länder finden die ein wesentlich bessere Todesbilanz auf Autobahnen haben.

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@allocigar78

Für mich ist es Stress, dass mir, sobald ich mit 130 km/h ausschere, um einen LKW zu überholen,die Lichthupe in den Rückspiegel gepresst kriege.

In Ländern mit Tempolimit erlebe ich das Fahren einfach viel entspannter. Ich bewege mich in einem gleichmäßigen Verkehrsfluss, und einzelne langsamere Teilnehmer können sehr leicht überholt werden., die rechte Spur kann auch von den 90 % der Fahrer genutzt werden, die ohnehin bereit wären, sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 120- 130 km/h zu bewegen.

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@allocigar78
es gibt Bereiche da ist ein TL für kurze Strecken durchaus sinnvoll z. B. weil es sich um einen besonders gefährlichen Bereich handelt. 

Genau das sind ganz logisch die Bereiche, die zu den statistischen Werten führen, die du anführst. Die vermehrten Unfälle in Bereichen mit Tempolimit passieren, weil es besonders gefährliche Bereiche sind, nicht weil es dort ein Tempolimit gibt. Die Bereiche, auf denen es bislang kein Tempolimit gibt, das sind die besonders ungefährlichen. Und dafür passieren dort meines Erachtens aber sehr viele Unfälle. Also ist das ein Scheinargument.

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@Pomophilus

das mag bei Dir ja so sein, liegt aber dann wohl daran dass Du es nicht gewohnt bist oder eine innere Abneigung hast oder sehr wenig fährst - oder aber Du scherst eben recht unvorsichtig aus und bekommst genau deswegen die Lichthupe - würde zu Deiner Beschreibung passen.

Wie schon gesagt dieses eintönige ermüdende Fahren ist tückisch und birgt hohe Gefahren. Und im Gegenteil in limitierten Ländern ist es meist so dass man eigentlich gar nicht auf die linke Spur dürfte denn rechts wird mit 127,5 gefahren und mit 2,5 km/h mehr benötigt man eine halbe Ewigkeit um an einem Auto vorbei zu kommen, da nur überholt werden darf wenn WESENTLICH schneller gefahren wird, ist es eigentlich sogar verboten.

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@Pomophilus

Das sind wenige Bereiche die wegen der Gefahr zurecht heruntergeregelt sind und wenn Du sagst da passieren zu viele Unfälle würde das bedeuten, dass selbst da ein TL ggf. unangebracht ist, denn es scheint ja dann nichts zu nutzen....

Interessant sind auch Vergleiche mit Strecken die früher unlimitiert waren und dann limitiert wurden, es wird dann oft erzählt seit sie limitiert sind haben sich die Unfälle reduziert - dass aber im selben Zeitraum die allgemeine Unfallhäufigkeit genauso oder sogar stärker zurück ging wird natürlich nicht erwähnt.

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@allocigar78

Du gibst also zu, dass es Bereiche gibt, die

wegen der Gefahr zurecht heruntergeregelt sind (.)

Widerspricht das nicht deiner These, dass es die Sicherheit erhöht wenn man zusätliche Risiken, mit selbst gewählt hoher Geschwindigkeit heranschießende Verkehrsteilnehmer hinzufügt, weil dann die Aufmerksamkeit steigt? Müsste man dann nicht gerade in den gefährlichen Bereichen die Tempolimits aufheben?

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@allocigar78
das mag bei Dir ja so sein, liegt aber dann wohl daran dass Du es nicht gewohnt bist oder eine innere Abneigung hast oder sehr wenig fährst - oder aber Du scherst eben recht unvorsichtig aus und bekommst genau deswegen die Lichthupe - würde zu Deiner Beschreibung passen.

Die Lichthupe bekomme ich, wenn ich mich ca. dort befinde, wo der Anhänger des LKW endet und die Zugmaschine beginnt, da bin ich schon eine Weile ausgeschert. Ich fahre a. 30 000 km im Jahr, muss ich leider. Nur, ich beschränke halt damit die Freiheit Einzelner, die jetzt ihre 250 fahren wollen, noch einen km bis zur nächsten Baustelle.

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@Pomophilus

nein widerspricht sich nicht und es ist auch so wie von Dir geschrieben nicht meine Denkweise das ganze ist komplizierter da geht kein schwarz weiß denken das hängt mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns zusammen das nun mal bei wenig Beanspruchung in den Standby Modus geht von dem es eine längere Reaktionszeit benötigt. Wir können hier jetzt noch stundenlang hin- und herschreiben, die Praxis zeigt, dass wir die richtige Lösung haben. Trotzdem haben wir eindeutig zu viele Limits (ca. 30 % unserer Autobahnen sind limitiert dazu kommen noch Baustellen) - es gibt Bereiche (z. B. Baustellen) da sind Limits sinnvoll (enge Spuren, Arbeiter) und es gibt auch viele Limits die man aufheben könnte dann würden die wenigen verbliebenen auch besser beachtet.

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@Pomophilus

das ist ja wirklich ein Kuriosum... genau also da wo der Anhänger endet bekommst Du also die Lichthupe

Also ich kann solche Situationen natürlich nicht ausschließen es gibt immer Drängler aber wenn Du Dich an die StVO hältst keinen zu einer größeren Bremsung zwingst beim Ausscheren und sofort nach dem Lkw wieder nach rechts gehst (nicht in die Mitte) dann verhältst Du Dich richtig und dann hat Dir auch keiner Lichthupe zu geben und wenn braucht es Dich nicht zu stören.

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@allocigar78

Von "genau" habe ich nichts geschrieben, im Gegenteil, bei mir steht an dieser Stelle ein ca.! So kann man sich natürlich alles schöner zur eigenen Argumentation zurechtbiegen. Und ich wollte mit dieser ca.- Angabe zum Ausdruck bringen, dass die Lichthupe eben sehr häufig in Situationen kommt, wo das Ausscheren schon eine ganze Weile zurück liegt, nicht behindernd erfolgte, wie du unterstellt hast, und ein Wiedereinscheren trotzdem nicht möglich ist. Der Lichthuper kommt von weit hinten angeschossen und fängt anscheinend an, sobald er sieht, dass da jemand auf der Spur ist, die ihm wohl alleine zusteht. Er zeigt eben lediglich an, dass mein Fehlverhalten darin besteht, nicht über 200 zu fahren, sondern nur 130. Ja, solche Lichthupen gibt es öfter - in Deutschland, wo es kein Tempolimit gibt. Sonst habe ich es noch nie erlebt. Und ja, das stört mich nicht nur, das stresst mich, vorallem, wenn ich kurz darauf die Lichthupe nur noch indirekt sehe, weil die Scheinwerfer so nahe sind, dass sie nicht mehr direkt erkennbar sind. Wenn du selber immer rast, dann kennst du das vielleicht nicht, Menschen, die um die 120 - 130 unterwegs sind, was ja eigentlich bei uns Richtgeschwindigkeit sein sollte, erleben das leider ständig.

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@Pomophilus

Wie es um Deinen Humor bestellt ist weiß ich nun, ich bitte vielmals um Entschuldigung für diesen nicht ganz ernst gemeinten Satz in dem ich aus satirischen Gründen das ca. zum "genau" umgewandelt habe - es wird bei Dir nicht wieder vorkommen.

Wie schon gesagt solche Situationen gibt es aber nicht sehr häufig. Und nachdem mein Kumpel und ich uns bei Freizeitfahrten immer abwechseln und gegen ihn selbst Du ein absoluter Schnellfahrer bist (Geschwindigkeiten von über 110 km/h kennt er meist nur vom Mitfahren) kann ich sehr wohl beurteilen wie oft so etwas vorkommt. Mich stresst es auch tierisch mit ihm zu fahren weil ich stets das Gefühl habe selbst die kürzeste Fahrt dauert "ewig" aber trotzdem beschwere ich mich nicht - jedem das seine.

Vielleicht liegt es ja doch an etwas anderem dass das bei Dir so häufig ist.

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@ Fragesteller: Vielen Dank für die Auszeichnung!

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nein

Wer schneller fahren will, wird schneller fahren, ob mit oder ohne Tempolimit.

Nur der Staat wird sich freuen, durch mehr Geld Einnahmen durch Geschwindigkeitsverstöße.

Dass das Einsparen von CO2 auf den normalen Bürger abgeschoben wird, statt "an der Quelle" bekämpft zu werden ist genauso Schwachsinn.

Und das größte Risiko für die Sicherheit ist nicht die Geschwindigkeit, sondern zu geringe Abstände, zu geringe Aufmerksamkeit usw...

Wer schneller fahren will, wird schneller fahren, ob mit oder ohne Tempolimit.
Nur der Staat wird sich freuen, durch mehr Geld Einnahmen durch Geschwindigkeitsverstöße.

Ich denke mit der Zeit werden auch da die Leute sich umstellen.

Dass das Einsparen von CO2 auf den normalen Bürger abgeschoben wird, statt "an der Quelle" bekämpft zu werden ist genauso Schwachsinn.

Jeder sollte sein Beitrag leisten. Sich auf den Staat zu verlassen bringt doch nix und in diesem Land wohnen nur normale Bürger...wer soll sonst was machen

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@pupsnase2

Ganz ehrlich, so viele Leute fahren auf der Autobahn schlichtweg einfach nicht schneller als 130km/h, als dass es wirklich so einen Unterschied machen würde wie ständig angepriesen.

Und, wenn ich n E-Auto hab, was kein CO2 ausstößt, darf ich dann trotzdem meine 250km/h fahren? :) weil den Beitrag zum CO2 einsparen, leiste ich dann ja schon damit, dass ich so ne Ranzkarre fahre.

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@Luki55228

Ach und dein Strom für deine Elektromixer kommt vom Mond? Auch der verbraucht weniger Energie wenn er nur 130 fährt...

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@pupsnase2

Mit eigener Photovoltaik vom Hauskraftwerk geladen :) (und nein, das ist nicht nur hypothetisch, sondern bei uns aktuell schon Realität!)

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@Luki55228

Ja und die ist von Mond? Und wurde CO2 neutral Produziert. So wie das Auto und die Akkus. Ein Elektroauto ist nicht die Lösung wie viele denke sie verlagert nur das Problem ins Ausland.

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@pupsnase2

Korrekt, aber das betrifft ja die Herstellung und Anschaffung.

Andererseits wurden viele Verbrenner Autos schon jahrelang verwendet und gebraucht gekauft entfallen die CO2 Ausstöße der Produktion.

Wärs da dann wiederum gerechtfertigt, schneller zu fahren? Weil meinen Beitrag zum Einsparen hab ich dann ja durch gebraucht kaufen getan :)

Diese Argumente gehen ewig so weiter und das Problem des CO2 Ausstoßes lässt sich nicht so auf den Bürger abwälzen.

Das müssen die Unternehmen tragen, die diesen Ausstoß beim herstellen zu verantworten haben.

Und in erster Linie müssten (strengere) EU Richtlinien her (im Idealfall sogar WELTWEITE Richtlinien, was aber schwer umsetzbar wird)...es kann nicht sein, dass dann in Deutschland eingeschränkt wird und dadurch im europäischen/globalen Markt Nachteile für Deutsche Unternehmen entstehen und die Wirtschaft leidet, während im Nachbarland ausgestoßen werden kann, was will.

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@Luki55228

Das Problem was alle nicht verstehen jeder muss was tun. Mit dem Finger auf andere zeigen bringt nichts und auch nichts rechtfertig einem schneller fahren zu dürfen. Natürlich müssen an vielen großen Stellen auch Dinge passieren aber hier geht es jetzt um das Tempolimit auf 130 Kmh wie es Europaweit oder fast Weltweit schon ist. Wer hat dadurch einen Nachteil? Es hat nur Vorteile und wenn man etwas nicht begrenzt wird auch nix passieren weil viele so denken (ha die Industrie in China verballert so viel CO2 da macht das bisschen was ich mit 250 ausstoße auch nix)

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@pupsnase2

Es macht aber im Verhältnis einfach nichts aus.

Wie viel CO2 geht denn aktuell drauf, weil Leute vor Demonstranten stehen und dabei ihr Auto läuft und sie stunden lang da stehen und nicht weiter kommen?

Und nein, im Winter macht da niemand das Auto aus, wenn er stehen bleibt, weils dann kalt wird im Auto.

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@Luki55228

Wer hat denn Nachteile?

Ich sag ja mit dem Finger auf andere zeigen bringt nix.

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@pupsnase2

Jeder, der gerne schnell fährt!

Und wieso dann nicht als erstes jeden motorisierten Motorsport verbieten? Hat doch niemand Nachteile durch, wa? Nämlich doch, die Unterhaltung und der Spaß.

Schnell fahren ist auch einfach nicht gefährlich. Ob ich mit 170 links fahre oder mit 130, wenn mir Hildegard mit 82 vor die Karre zieht, weil sie nen LKW überholen will und nicht innen Rückspiegel geguckt hat, dann knallts.

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@Luki55228
Und wieso dann nicht als erstes jeden motorisierten Motorsport verbieten? Hat doch niemand Nachteile durch, wa? Nämlich doch, die Unterhaltung und der Spaß.

Ja bin ich dabei.

Jeder, der gerne schnell fährt!

Warum dann überhaupt versuchen was zu ändern wenn man aus Spaß das Klima fic*en kann. Das Problem ist nur das es nicht eine Welt alleine ist und du Sie mit den anderen teilen musst.

Wenn es mir Spaß macht in dein Pool zu pissen sollte das dann erlaubt sein?

Was ist wenn es den Leuten Spaß macht sich fest zu kleben und andere auf zu halten und zu ägern. Dann sollte das doch genau so Okay sein wie schnell zu fahren.

Diese Argumentation ist einfach Müll sorry

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@pupsnase2

Durch schnell fahren wird aber niemand in dem Maße behindert oder benachteiligt.

Wer schnell fährt, fährt schnell, wer nicht, der nicht.

Wer sich auf der Straße festklebt, nimmt mutwillig Verkehrsbehinderungen, Unfälle und sogar den Tod durch zu spät kommende Rettungskräfte in kauf.

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@Luki55228
Durch schnell fahren wird aber niemand in dem Maße behindert oder benachteiligt.

Doch und du nimmst genau so mutwillig Verkehrsbehinderungen, Unfälle und sogar den Tod in kauf...

Zu schnelles Fahren auf Autobahnen ist einer der Hauptgründe für tödliche Unfälle - das zeigt die amtliche Unfallstatistik für 2018. Die meisten Opfer gab es auf Abschnitten ohne Tempolimit.
Deutschland: Zu hohes Tempo Hauptgrund für Unfalltote auf Autobahnen - DER SPIEGEL

Und es geht ja hier auch nicht darum sondern um den CO2 Ausstoß und das Klima was uns alle und unsere Nachkommen behindert oder benachteiligt.

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Wer schneller fahren will, wird schneller fahren, ob mit oder ohne Tempolimit.

Sollten wir nach dieser Logik nicht sämtliche Gesetze abschaffen?

"Wer stehlen, morden, ... etc will wird dies tun, ob mit oder ohne Verbot?"

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@Pomophilus

Die Konsequenzen für zu schnelles Fahren sind dafür aber einfach viel zu lächerlich...solange sich da nichts ändert, wird da jeder drauf scheißen...

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Dass das Einsparen von CO2 auf den normalen Bürger abgeschoben wird, statt "an der Quelle" bekämpft zu werden ist genauso Schwachsinn.

Also in meinem Auto sitz ich am Steuer und nicht der Staat. Also bin ich die Quelle. Lenkt bei dir der Staat?

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"Wer schneller fahren will, wird schneller fahren, ob mit oder ohne Tempolimit." - Aha, wir brauchen also gar keine Gesetze und Regeln, weil die Leute sie ja sowieso übertreten? Ich glaube nicht dass das so funktioniert.

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ja

Ja, ein Tempolimit wäre sinnvoll. Und nicht auf 130, sondern auf 100km/h. Der Verbrauch sinkt deutlich, die Staugefahr auch (weil nahezu alle diese Geschwindigkeit fahren können).

Und dann könnte man Autos bauen, die nur noch 60 oder 80PS haben. Das gab's übrigens schon mal, da galt ein Golf GTI mit ich glaube 80PS als krass übermotorisiert.

Warum nicht gleich 90 km/h damit sind wir genauso langsam wie LKW. Bergauf ab Steigung 6% Limitierung auf 70 km/h. Dann haben wir’s. Perfekt!

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ja

… auch wenn die PS-Zahl nichts damit zu tun hat.

andere Meinung

mir relativ egal denn in italien und bei den ösis klappt es auch mit 130

Nein tut es nicht. Fahr da mal, du wirst links und rechts überholt, wenn du 135 km/h im Tempomat einstellst!

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@ProxiCent

weshalb rechts,da bin ich doch wenn kein lkw vor mir ist

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@wollyuno

Es gibt Situationen in denen man einfach mal links bleibt um unnötiges hin und her wechseln zu ersparen und Unfallrisiko zu minimieren.

Mache ich vor allem wenn ich eine Schlange Geisteskranke mit 5 Meter Abstand zueinander sehe.

Dann weiß ich genau: fahre ich jetzt rechts rüber, komme ich nicht mehr nach links weil wieder mal alle wie bekloppt sind. Also mache ich selbst mittelgrosse Lücken zwischen lkw nicht frei, obwohl theoretisch 2 mit Vollgas vorbei ziehen könnten bis ich wieder nach links muss. Das Resultat ist nämlich immer: keine Vernunft und keine Rücksicht, ich muss auf 85 bremsen weil mich der Dritte nicht reinlässt und der Sicherheitsabstand ohnehin kein einscheren erlauben würde.

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