Ist ein Stent setzen gefährlich und wie sehr verringter sich die Lebesnqualität sprich wie viele Jahre wird man dadurch eher sterben?

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5 Antworten

Die Lebensqualität wird nach der Stentanlage vermutlich sogar steigen, eventuell auch die Lebenszeit. Allerdings kann durch eine Stentanlage ein (mitunter sogar tödlicher) Herzinfarkt ausgelöst werden.

Kein Eingriff und keine Narkose ist ohne Risiko. Aber auch beim Zähne ziehen kann viel passieren.

Ansonsten ist der Eingriff Routine und wird jedes Jahr zig tausendfach gemacht. 

Ohne diesen Eingriff solltest Du Dir mehr Gedanken um seine Gesundheit machen. Von daher: Mach Dir keine Sorgen. 

Jede OP ist natürlich mit Risiken behaftet. Der Schrittmacher und der Stent werden aber über einen Katheter in den Gefäßen (meist über eine Arterie in der Leistengegend) eingeführt, es ist also keine große OP. Außerdem schaffen beides (ein Stent und ein neuer Herzschrittmacher) ein sichereres Leben für deinen Opa. Der Stent hält seine Gefäße an der betroffenen Stelle offen und der neue Schrittmacher sorgt dafür, dass sein Herz schön regelmäßig weiterschlägt :) Durch den Stent wird sein Leben also nicht verkürzt, sondern verlängert! Versuch dir nicht allzu viele Sorgen zu machen. Die Ärzte wissen schon was sie tun!

Tanzmaus2802 31.07.2015, 17:07

Die Bewusstlosigkeit unter Belastung kommt durch eine Unterversorgung des Hirns mit Sauerstoff, das Herz pumpt zu wenig Blut. Der Schrittmacher wird den Rhythmus seines Herzens aufrecht erhalten und der Stent sorgt dafür, dass das gepumpte Blut auch wirklich durch die Gefäße kommt :)

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Tanzmaus2802 31.07.2015, 17:40

Es wird ein kleiner Schnitt in die Haut und anschließend in ein Gefäß (die Arteria femoralis) gemacht. In dieses Gefäß wird dann ein Katheter bis zum Herzen eingeführt. Dort kann dann der Schrittmacher gewechselt werden. Der Katheter wird außerdem dorthin geschoben wo der Stent eingesetzt werden soll. Durch den Stent und den Katheter werden im Normalfall keine Gefäße verletzt. Das Gefäß, dass zu Anfang "eingeritzt" wird, wird nach der "OP" versorgt und ein Druckverband sorgt dafür, dass das Gefäß nicht wieder aufgeht. Dein Opa wird sich eine Zeit lang (ich glaube 12 oder 24h) nicht bewegen dürfen, aber dann ist mit dem Gefäß wieder alles ok :)

Für den Schrittmacherwechsel ist natürlich noch ein kleiner Schnitt in die Haut nötig. Das Gerät an sich wird ja unter die Haut implantiert. Nur die Sonden des Schrittmachers werden per Katheter eingeführt und befestigt.

Ich habe mal ein freiwilliges soziales Jahr in einer Kardiologischen Klinik gemacht. Den Patienten ging es immer schnell wieder gut :)

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ohne Stent wird er es aber anscheinend nicht länger schaffen

ER  WIRD SICH WOHL FÜHLEN::::: und viel viel besser und seine Lebensqualität wird steigen...

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