Ist ein Staatsexamen schwieriger als Bachelor oder gleichschwer?

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5 Antworten

Studiengänge, die mit dem Staatsexamen abschließen, dauern in der Regel 9 oder10 Semester.

Das ist der Studienumfang eines Studiums aus Bachelor und anschließendem Master. Dementsprechend liegt die so erworbene Qualifikation formal auch auf der eines Masterstudiengangs. (Laut Deutschem Qualifikationsrahmen liegen Staatsexamen und Master auf Stufe 7,ein Bachelor auf Stufe 6.)

Beste Grüße!

Liegt eher beim Master, teilweise auch deutlich drüber.

Die Studenten, die ein Staatsexamen schreiben dürfen haben mehr Zeit zur Vorbereitung als die Bachelorstudenten.

Beim Bachelor muss der Stoff des alten Diploms innerhalb von 6 Semestern irgendwie in den Kopf geballert werden, ohne Rücksicht auf Verluste.

Das ist bei den Juristen, Medizinern und den anderen, die ein Examen schreiben nicht so.

Außerdem ist der Bachelor nicht anerkannt bei den Firmen, nur der Master, aber die Firmen wollten unbedingt den Bachelor haben.

Also wenn möglich keinen Bachelor machen!!!!

triopasi 03.11.2017, 13:52

Da ist aber einiges falsch...

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DennisWeber 03.11.2017, 13:52

Außerdem ist der Bachelor nicht anerkannt bei den Firmen, nur der Master, aber die Firmen wollten unbedingt den Bachelor haben.

Bin jetzt total verwirrt, die Firmen möchten den Bachelor nicht anerkennen aber wollen Bachelor haben. Hää?!

 

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tommy40629 03.11.2017, 13:58
@DennisWeber

Der Bachelor wurde vor allem auf das Drängen der Firmen eingeführt. Heute ist es aber so, dass es Studenten mit dem Bachelor als Abschluss deutlich schwerer haben als Studenten mit dem Master.

In den Wirtschaftswissenschaften soll dies ganz schlimm sein.

Das Diplom war und ist bei den Firmen hoch anerkannt, der Bachelor kann da nicht mithalten.

Das ist leider eine Tatsache.

Der Bachelor sollte auch bei den Medizinern und Juristen eingeführt werden, da es aber im Gegensatz zu den Mathematikern, Physikern, Informatikern, usw., von Seiten der ich sage jetzt mal alteingesessenen Medizinern und Juristen eine massive Gegenwehr gab, wurde hier kein Bachelor eingeführt.

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triopasi 03.11.2017, 14:06
@tommy40629

Ja das ist in manchen Bereichen "schlimm" weil es da einfach extrem viele Bachelorabsolventen gibt - gerade zB bei BWL. Wenn es viele mit guten Noten gibt dann ist der Master halt das nächste Alleinstellungsmerkmal, ganz logisch.

Der Bachelor ist ja auch nicht gleichwertig wie ein Diplom, natürlich ist letzteres höher angesehen. Bachelor ist ja sozusagen ein "Diplom Light".

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DennisWeber 03.11.2017, 14:14
@tommy40629

Der Bachelor wurde vor allem auf das Drängen der Firmen eingeführt.

Ja weil alle Firmen dringend Bachelor Studenten brauchen. Hä?!

Heute ist es aber so, dass es Studenten mit dem Bachelor als Abschluss deutlich schwerer haben als Studenten mit dem Master.

Grundsätzlich hast du recht. Je höher der Bildungsgrad einer Person ist desto höher die Wahrscheinlichkeit angenommen zu werden. Komisch aber dass es so viele freie Ausbildungsstellen existieren? Liegt es nicht eher an der Fachrichtung die man erlernen möchte?

Der Bachelor sollte auch bei den Medizinern und Juristen eingeführt werden, da es aber im Gegensatz zu den Mathematikern, Physikern, Informatikern, usw., von Seiten der ich sage jetzt mal alteingesessenen Medizinern und Juristen eine massive Gegenwehr gab, wurde hier kein Bachelor eingeführt.

Medizin und Jura sind zwei Abschlüssen die sehr an die Deutsche Vergaben angeordnet sind. Daher können diese Abschlüsse niemals international anerkannt (Bachelor/Master) werden. Oder findet man deutsche Rechte/ Vergaben/ Gesetze auch an anderen Staaten (außer Österreich)?

 

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CurleySue2 03.11.2017, 14:07

Falsche Info das Diplom ist mit dem Master gleichzusetzen und nicht mit dem Bachelor!

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tommy40629 03.11.2017, 14:29
@CurleySue2

Wir können das auch ganz kurz machen.

Vor dem Bachelor gab es das Diplom, das gab es in sehr vielen Studienfächern. Und das Diplom ist und war hoch angerkannt.

Und mir haben Diplomstudenten bestätigt, dass sie sich nicht so totlernen mussten, wie die Bachelorstudenten.

Ich habe selber auf Bachelor studiert und es ist wirklich abartig krank, was man in 6 Semerstern lernen muss und welchen minderwertigen Abschluss man dann bekommt.

Und nicht umsonst haben Unis das Diplom wieder eingeführt, es ist nämlich nicht zu 100% abgeschafft, wie so viele Studenten glauben. Ich glaubte das leider auch.

Das Diplom war wirklich ein Studiengang, die Betonung liegt hier auf dem Studium der versch. Themengebiete, ABER der Bachelor ist ein Bollemiestudium. Lernen, lernen, lernen, in der Klausur alles auskotzen und so bis zum Ende.

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