Ist ein Roman über Götter überhaupt interessant?

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5 Antworten

Grundsätzlich eine Gute Idee. Allerdings finde ich es sehr Klischehaft, dass es der Gott des Chaos und des "Bösen" ist, der den Antagonisten spielt. Persönlich fände ich es nett, wenn nachher rauskommt, dass ihm das ganze nur angehängt wurde oder er zwar bei der ganzen Sache sehr gerne mitmacht, aber nicht der eigentliche Drahtzieher ist. Motivation! Die Motivation deiner Figuren sollte immer gut unterlegt sein und nicht lauten: Er sit halt böse und machtgierig. Das ist keine Begründung. Warum wendet er sich gegen die anderen Götter? Warum gerade jetzt und nicht Millarden von Jahren vorher? Hat er es nicht vielleicht vorher schon einmal versucht? Was erhofft er sich davon? Was hat er davon einen derartigen Krieg zu gewinnen? Als Gott ist er bereits mächtig, wenn gleich nicht allmächtig aber warum auf einmal der Größenwahn?
Nur mal so als Denkanreiz. Grundsätzlich würde ich sagen: Schreib einfach deine Geschichte und zwar so, wie du sie erzählen möchtest. Ob die Leute es nun später lesen oder nicht ist dann eine andere Sache. Aber sich zu verbiegen und zu verformen in Hoffnung, dass man später mehr Bücher verkauft ist in der Regel eher kontraproduktiv. Zumindest wenn man noch nicht so viel Erfahrung im Schreiben hat.

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Ich nehme an, du findest in der Gemeinde der Fantasy-Lesern grundsätzlich Interessierte. Ich persönlich werde es nicht lesen.

Spannender wird es aus meiner Sicht, wenn auf einer anderen Ebene auch Menschen agieren, die von den Göttern nichts merken, aber durch ihr Tun beeinflußt werden.

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Wenn das so eine Art "Götterchronik" werden soll, klingt das nicht uninteressant. Du solltest allerdings bedenken, daß Götter nur deshalb Götter sind, weil Menschen sie anbeten.

Mit der Grundidee so einer "Göttergeschichte" befindest du dich in "bester" Gesellschaft mit Joseph Smith (Das Buch Mormon) und L.Ron Hubbard (Scientology). 

Die haben auf Basis ähnlicher Geschichten ihre "Religionen" gegründet. Parallelen sind jedenfalls vorhanden...

:-)

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in welcher zeit spielt das ganze denn? 

also rein inhaltlich fand ich z.b. die griechischen goetter und heldensagen eher langweilig, vor allem wegen der zeit, in der sie spielen. 

auf der anderen seite gibt es japanische manga/anime mit vergleichbarer thematik, die im hier und jetzt spielen, die ich interessant finde.

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Ich habe eine Autobiografie geschrieben, und die kam gut an...

Nein, im Ernst: Wenn die Götter anthropomorph handeln, kann es durchaus einen Identifikationsfaktor geben, das war ja schon bei den alten Griechen Kult mit Zeus und co. Mein Lehrer sagte, je tiefer die Fallhöhe desto interessanter die Story für den Mob (siehe auch heute noch GameofThrones).

Es muss nur eine Katharsis geben, wo der leser sich mit identifizieren kann, und sympathische Figuren, dann ist alles paletti.

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