Ist ein Psychologe besser als ein psychologischer Berater und ich bin psychisch am Ende?

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8 Antworten

Hallo...

Die Antwort auf deine Frage ist ein klares Nein.

Shiftclick hat es schon erklärt.

Du brauchst einen Psychotherapeuten. Das kann ein Psychologe oder ein Arzt sein. Beide brauchen jedoch eine jahrelange Zusatzausbildung, bis sie sich Psychotherapeut nennen dürfen.

Der Psychologische Berater entspricht dem Heilpraktiker für Psychotherapie, der sich zwar so nennt aber etwas irreführend induziert, dass es bei ihm um Psychotherapie im Sinne des Gesetzes geht. Er darf auch keine Medikamente verordnen. Das darf nur ein Psychiater oder der ärtzliche Psychotherapeut.

Dass dein Psychologischer Berater in einer großen Praxis arbeitet, sehe ich eher als Nachteil, denn da kann er dir die hilfreichsten Angebote wegen des Trubels gar nicht machen.

Das allerwichtigste bei Depressionen sind zunächst fachlich begründete Medikamente, um die Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen. Dann oder zugleich folgt eine stabile, tragfähige emotionale Beziehung zum Psychotherapeuten, in der die heilenden Gespräche und Interventionen persönlicher Art stattfinden.

Ich wünsche dir, dass du den richtigen Menschen findest..

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Hallo Du,

Psychologische Berater sind im Prinzip nichts schlechtes, sollten aber der Übergang zum Psychologen oder bei kurzfristigen Sachen hilfreich sein, also helfen, bis du einen Platz beim Psychologrn hast.

Wenn es dir jetzt so schlecht geht, dann schau, dass du einen Platz bei einem Psychologen bekommst.
Hier kannst du auch in Notaufnahmen von Psychologischen Kliniken (auch manchmal normalen) gehen. Vor allem, wenn du wieder mit Suizidgedanken spielst.

Du wirst für viele Menschen noch sehr wertvoll sein und kannst noch so viele schöne Dinge in deinem Leben erleben.
Du kannst das schaffen!!!

Viel Erfolg!

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Der "psychologische Berater" ist gar nichts! Der muss nichts gelernt haben und er muss nichts können, im Gegensatz zu Heilpraktikern muss der noch nicht einmal eine Überprüfung beim Gesundheitsamt machen. Die Bezeichnung ist außerdem nicht geschützt, jeder dürfte sich das auf sein Klingelschild schreiben.

Du brauchst einen Psychotherapeuten, das ist entweder ein Psychologe mit jahrelanger klinischer Ausbildung (Psychologischer Psychotherapeut) oder ein Facharzt für Psychotherapie. Deren Behandlung wird auch von der Kasse bezahlt.

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Kommentar von Dahika
03.03.2017, 14:08

Danke. Endlich mal eine fundierte Auskunft.

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Hi Allesisok1,

völliger Bullshit, ein solcher Berater kann gar besser sein, muss aber nicht der Fall sein.

Ich habe eine länger Laufbahn an Therapien hinter mir. Am meisten haben mir allerdings Menschen geholfen, die den selben Mist durchgemacht haben. Das waren Leute mit Diplom, aber auch welche die sich alles selbst beigebracht haben.

Einen enormen Faktor spielt auch dein Vertrauen gegenüber ihm.

Wenn du das Bedürfnis hast, kannst du mir gerne schreiben. Ich habe mit dieser Erkrankung viele kleine persönliche Erfolge erzielen können, die mir Antrieb geben.

Eier kriegst du nur, wenn du dich deiner Angst stellst. Die Angst sollte dein Wegweiser sein.

Diplomlose Grüße

Alex

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Kommentar von Allesisok1
03.03.2017, 13:05

hey alex ! vielen dank, ich werde dir schreiben heute Abend. bin grad nur in der app. vielen dank für das Angebot ! :)

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Nach dem was ich bisher erfahren konnte hilft ein Psychologe da schon besser, da er dein Verhalten wirklich gut analysiert und dir sehr wertvolle Tipps geben kann wie du mit Menschen und Situationen umgehen kannst und wie du dich selbst motivieren kannst. Auch ein Besuch bei einer psychosomatischen Klinik (keine Angst keine Psychiatrie) würde ich da Anraten da lernt man dann sogar sehr nette Menschen mit ähnlichen Gebrechen kennen und hilft sich gegenseitig  

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Ein Psychologe macht keine Therapien. Nur jemand, der eine therapeutische Ausbildung hat, kann das. Meistens sind das Mediziner, manchmal Psychologen mit Zusatzausbildung und Kassenzulassung. Wenn es um Depressionen geht, sollte der Therapeut auch einen medizinischen Background haben, entweder mit Ärzten/Psychiatern zusammenarbeiten oder selber einer sein.

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Kommentar von Allesisok1
03.03.2017, 08:32

ist er nicht

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Kommentar von Dahika
03.03.2017, 14:06

Meistens sind das Mediziner, manchmal Psychologen mit Zusatzausbildung und Kassenzulassung.

Umgekehrt. Manchmal sind die Psychotherapeuten auch Mediziner, meist jedoch Psychologen. Du verwechselst die Psychotherapeuten mit den Psychiatern, aber das ist was anderes. Psychiater sind nur dann auch Psychotherapeuten, wenn sie die entsprechende Zusatzausbildung haben.

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Pschol. Schulungen sind ja wohl etwas anderes als ein psychologisches Hochschulstudium und eine darauffolgende psychotherapeutische Ausbildung.

Oder würdest du dir vom Heilpraktiker den Blinddarm rausnehmen lassen.

Erfolgreich... was heißt das schon. Ich "kenne" eine Heilerin, die auch viel Geld verdient.

Eine Bekannte hat sich von ihr, als sie Brustkrebs bekam, behandeln lassen. (Nach der OP), da sie der pösen Schulmedizin nicht traute. Mit Globulis und Handauflegen. Das war nicht gerade billig, denn die Krankenkasse zahlt dafür natürlich keinen cent.

Naja, jetzt stirbt sie....

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Hallo,

ein psychologischer Berater darf Dich beraten-aber NICHT therapieren,denke,das weißt du vermutlich schon.

Lieben Gruss

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