Ist ein Plasmid und ringförmige DNA das selbe?

1 Antwort

Plasmide sind ringförmig, auch die Bakterien-DNA ist zu einem Ring geschlossen.

Plasmide enthalten zusätzliche Infos, z.B. für Antibiotikaresistenzen, die DNA der Plasmide kann auch auf andere Bakterien übertragen werden. Die ringförmige Bakterien-DNA ist die Grundausstattung, Plasmide enthalten Extras.

Genrekombination mithilfe eines Polylinkers (MCS)

Hi, ich habe eine spezielle Frage die sich auf Gentechnik bezieht...

Das Plasmid pUC18 enthält einen Polylinker (auch Multiple Cloning Site = MCS genannt) in einem Markergen namens LacZ, dass die α-Untereinheit der β-Galactosidase codiert. Ein Polylinker ist ein etwa 50 Basenpaare große Sequenz, die mehrere Schnittstellen für Restriktionsenzyme enthält. Bei der Blau-Weiß-Selektion wird ein gewünschtes DNA-Fragment mit dem Plasmid rekombiniert, indem es mit dem gleichen Restriktionsenzym geschnitten wird wie die MCS, sodass (z.B. im Falle von EcoRI) "klebrige Enden" entstehen und somit Plasmid und Insert verknüpft werden können. Die Blau-Weiß-Reaktion dient zum Nachweis, dass das vom Bakterium (z.B. E.coli) aufgenommene Plasmid tatsächlich rekombiniert wurde, da durch die Insertion des DNA Fragments in das LacZ-Gen die Galactosidase als Genprodukt nicht mehr funktionsfähig ist. Daher kann das Substrat der Galactosidase (X-Gal) nicht mehr zu dem blauen Farbstoff 5,5'-Dibrom-4,4'-dichlor-indigo umgewandelt werden, sodass die Kolonien weiß anstatt blau sind.

Meine Frage bezieht sich auf folgendes Problem: Müsste durch den Einbau der MCS in das LacZ-Gen an sich nicht schon das Leseraster des Gens verschoben und somit die Glactosidase funktionslos sein?

Dieses Problem könnte natürlich umgangen werden, wenn die MCS eine Länge hätte, die einem Vielfachen von 3 entspricht und genau zwischen zwei Basentripletts eingebaut würde. Dann würde aber allerdings das Problem bestehen bleiben, dass die Galactosidase ein paar Aminosäuren zu viel besitzt. Bei einer MCS-Länge von 48 Basenpaaren wären das immerhin 16 zusätzliche AS. Das müsste doch zu einem Funktionsverlust führen oder zumindest zu einer Einschränkung der Funktion, je nach dem, wo genau die MCS in das LacZ-Gen eingefügt wurde, oder nicht? Oder gibt es im LacZ-Gen (bzw. in der Galactosidase) eine Stelle, in der eine Insertion von zusätzlichen Basen (bzw. Aminosäuren) keinen Einfluss auf das Protein hat?

Ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten sehr freuen ;-) Vielleicht hab ich auch nur einen Denkfehler oder die ganze Sache falsch verstanden Danke im Voraus!

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Proteinbiosynthese, richtig zusammengefasst?

Hallo, ist das richtig zusammen gefasst?

Die Proteinbiosynthese ist der Vorgang, bei welchem die DNA kopiert wird und an die Genprodukte geleitet wird. Also, der DNA ist der Genträger und um mit dem Leben zu erzeugen braucht man Funktionen, welche in den Genprodukten, wie z.Bsp.: in den Proteinen, zu finden ist. Der Weg der DNA zu den Funktionen geht über die mRNA, den Messenger. Also zusammengefasst, der Speicher -> die DNA, wird kopiert ->mRNA, dies ist die Transkription. Der nächste Schritt ist die Translation, die mRNA wird 'übersetzt' ans Genprodukt. Die kopierte Information macht das Genprodukt aus. Die DNA, die Erbinformation, wird auch Genom genannt ( kommt vom Genotyp) . Alles was arbeitstechnisch verwendet wird, von der mRNA, nennt man Transkriptom. Das was dann schließlich an in den Genprodukten aufgenommen wurde, nennt man Phänom (-> Phänotyp).

Irgendwelche Verbesserungen? Kann ich das so in meiner Klausur verwenden? Und wenn ich schon dabei bin, kann mir auch einer erklären was der Unterschied von der Proteinbiosynthese und der Replikation ist?

Vielen Dank im vorraus!

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