Ist ein Nachtglas Fernglas ähnlich gut wie ein Nachtsichtgerät?

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8 Antworten

Nein! Ein Nachtglas erreicht eine hohe Nachsichtfähigkeit durch besonders große und hoch vergütete optische Linsen, die zur einer hohen Dämmerungszahl als Meßwert führen, während ein Nachsichtgerät durch elektrosiche Verstärkung erst nachtsichtauglich wird. Ohnen Strom sieht man mit Letzteren so gut wie garnichts im Vergleich zu einem Nachtsichtglas!

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Kommentar von usain8x
11.10.2011, 13:16

hab ich aber alles garnicht gefragt ^^ wollte doch wissen was im vergleich besser ist nachts

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Großer Linsendurchmesser Bei z.B. 10 x 60 wäre das 60 mm Dm. der Linse ergeben eine bessere Ausnutzung des Tagesrestlichtes. Das nützt aber bei vollkommener Dunkelheit nichts. Dafür gibts die elektronischen Profi-Nachtsichtgeräte die ein zigfaches von einem Nachtsichtglas kosten.

Und um auf die Frage zurückzukommen: Die Bezeichnung 10 x 60 bedeutet 10-fache Vergrößerung und 60 mm Linsendurchmesser. Je höher diese Werte bei einem Fernglas sind desto besser ist das Fernglas bei gleicher Linsenqualität. Daher hängt es wie gesagt auch vom Hersteller ab. Ein 8 x 58 vom Markenhersteller (Zeiss, Bresser) kann somit durchaus besser sein als ein 10 x 60 aus Noname Produktion.

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Ein Nachtglas hat einen großen Frontallinsendurchmesser um mehr Restlicht einzufangen. Aber das geht nur bei einigermaßen Hintergrundleuchten. Wenn es ganz dunkel ist, geht damit nichts mehr. Nachtsichtgeräte gibt es einmal als Infrarotgerät und einmal als Restlicht verstärker. Um mit einem Infrarotlichtgerät in der Dunkelheit sehen zuukönnen, muss man mit einem speziellen Infrarotscheinwerfer leuchten, was man mit bloßem Auge nicht sehen kann, aber eben mit diesem Gerät. Ein Nachtsichtgerät hingegen was auf elektronischen Weg Restlicht verstärkt, also ein Restlichtverstärker ist, wird z.B. beim Militär oder bei der Polizei eingesetzt. Dabei wird auf elektronischem Weg das wenige Licht, dass man kaum noch sehen kann, so verstärkt, dass man ein grünes Bild von seiner Umgebung sieht. Das sind also 3 ganz verschiedene Geräte, auch was die Preiskategorie angeht.

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PS: Entscheidend ist neben Vergrößerung, Linsen-Dm. (und damit Restlichtstärke) auch die Linsengüte und die mechanische Qualität. Und an den beiden letzteren scheitern die Noname Fabrikate in der Regel.

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PPS: Und natürlich nicht zu vergessen die Gehäusequalität, Spritzwasserschutz, Ergonomie, Griffqualität, Zubehör wie Staubschutzkappen für die Okulare u.s.w. Das hat auch einen großen Einfluß.

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Ein Nachtglas hat große Objektive, also eine hohe Lichtstärke. Ein Nachtsichtgerät hat einen elektronischen Restlichtverstärker.

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Kommentar von usain8x
11.10.2011, 13:01

und sieht man mit so einem nachtglas nachts gut oder eher schlecht?

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Ein Fernglas ist kein "Nachtsichtgerät" elektron. Bauart. Das Fernglas hat nur eine große Öffnung im Vergleich zur Abbildungsgröße (z.B. 8x50), damit es mehr "Restlicht" sammeln kann. Es verstärkt aber nicht dieses "Restlicht". Eigentlich ist es ein "Dämmerungsglas", z.B. für Jäger.

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Wenn es stockfinster ist-Nix(Genauso viel wie mit einem normalem Fernglas)

Wenn es Dämmrich ist siehst du aber Mehr!(besser,(schärfer!))wenn man es so nennen will

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Kommentar von E36Astronom
11.10.2011, 13:32

Auch bei starkem Mondschein!Ein Gutes kostet aber nicht wenig!

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