Ist ein Monopolist bei der Festsetzung seiner Preise völlig unabhängig, da er der einzige ist, der das betreffende Gut anbietet?

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3 Antworten

Der Monopolist ist bei seiner Preisbildung frei vom unmittelbaren Wettbewerbsdruck. Aber der stößt dabei natürlich auch an jene Preisgrenze, jenseits der sich nicht mehr genügend Käufer finden für eine rentable Produktion. Die Preisgrenze orientiert sich im Prinzip an den Preisen substituierender Produkte, mit denen sich das entsprechende Bedürfnis befriedigen lässt. Wenn ich z.B. als Monopolist ein neuartiges, komfortables, vollautomatisches Haushaltsgerät überteuert anbiete, greifen die Kunden zu klassischen Geräten und geben das eingesparte Geld für andere Waren aus.

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Ja bei einen Angebotsmonopol spricht man von einem einzigen Anbieter, das kann dann wieder unterteilt werden in Regional also in der Umgebung ein Bäcker z.b. wenn es weit und breit keine anderen Brötchen mehr gibt.

Gute Beispiele waren damals die Deutsche Post und deutsche Bahn. Das Sind (Waren)  angebotsmonopole

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Kommentar von dasistsparta5
28.09.2016, 17:39

auch sie müssen sich nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Kunden richten. Oder hast du schon mall mehrere Milliarden Dollar für eine Briefmarke ausgegeben?

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Kommentar von StormPegasus
28.09.2016, 17:40

Also kann er die Preise drehen und setzen wie er will und keinen juckts und er würde immer die gleiche Nachfrage genießen? :)

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Nein, nicht wenn er Geld verdienen will. Auch er muss den Preis rausfinden, mit dem er am meisten verdient. Wenn jedes seiner Produkte mehrere Milliarden Dollar kostet, wird er wohl kaum Kunden finden.

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