ist ein (miet)vertrag mit einer gefälschten unterschrift gültig?

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Es gibt also einen Mietvertrag zwischen dem Vermieter und 2 Hauptmietern. Das bedeutet, dass die Mieterseite durch 2 Personen gleichberechtigt und gegenüber dem Vermieter gleichpflichtig vertreten wird. Waren in der Wohnung noch andere Mieter als Untermieter untergebracht? Deine angenommene Stellung als Untermieter lässt das vermuten. Wenn dein anderer Hauptmieter mit seinem Namen deine Unterschrift gesetzt hat, hat er keine Urkundenfälschung begangen, sondern lediglich einen Vertrag unberechtigt unterzeichnet. Sind seiner Unterschrift Zusätze wie i. A. oder i. V. beigefügt, ändertr sich die Rechtslage. Hat er aber deinen Namen im Schriftzug benutzt, ist die Urkundenfälschung als Straftat vollendet und kann verfolgt werden. Wann hast du erstmals den Mietvertrag gesehen und von der Fälschung der Unterschrift Kenntnis erlangt? Hast du an den Vermieter zwischenzeitlich bereits anteilige Miete bezahlt, dann ist auch ein Hauptmietverhältnis ohne gültigen Vertrag dokumentiert. Der Vermieter geht von einem gültigen Vertrag aus und handelte guten Glaubens. Dass du zivilrechtllich und straftrechtlich deinen Mitmieter verfolgen kannst, ist für das Verhältnis zwischen Vermieter und dir nicht relevant. ich nehme an, dass du den geschuldeten Mietbetrag zahlen musst.

klar hätte ich erkennen müssen, dass es nicht meine unterschrift ist... die frage stellt sich aber nicht. ich habe den mietvertrag nicht übersendet bekommen. der ging direkt in die wg, wo sich die leute sofort den vertrag unter den nagel rissen. ich hab den vertrag nie in meiner hand, folglich weiß ich gar nicht, was da drin stand.heißt es jetzt, dass ich auch belangt werden kann? ich habe den typen nicht beauftragt, für mich zu unterschreiben!! der hat mich vor vollendete tatsachen gestellt!!

Geh doch mal zum Vermieter. Dieser soll den Mietvertrag mal von der WG übersenden lassen, wenn er selbst keinen hat. Dann kann dieser die Unterschrift mit Deiner tatsächlichen vergleichen. Aber warum hast Du denn 1 Jahr dort gewohnt ohne Dich bisher darum gekümmert zu haben, wo Dein Mietvertrag ist?

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Was es alles zu beweisen gilt. Nochmals den Rat kommen Sie den Forderungen des VM nach, das ist das kleinere Übel. MfG

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Rechtliches Wirrwarr. Sie hätten erkennen müssen, dass es sich nicht um die eigene Unterschrift unter dem Vertrag handelt. Der Vertrag als solcher dürfte zwar nichtig sein aber die rechtlichen Folgen sehen düster aus. Betrug, Urkundenfälschung...auch für Sie, natürlich auch für den Unterzeichner. Ich rate Ihnen dringend die Forderungen des Vermieters zu befriedigen, zu gleichen Teilen mit den anderen Schlaubergern. Wenn das vor Gericht auf den Tisch kommt, wird es wesentlich teurer. MfG

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