Ist ein Menschenleben gleich viel wert wie das eines Tieres?


01.10.2022, 19:56

Ich habe gerade eine Story gelesen, wo eine Mutter einen geliebten Hundewelpen überfahren hat, darauf haben Kinder aus Rache die Mutter Farbe in die Augen geschossen von der Mutter, die Mutter war schwanger, ist gefallen und musste das Kind abtreiben, ist das gerecht?

Wen würdet ihr retten, wenn ihr euch nur zwischen eurem Kind und eurem Haustier entscheiden könntet?

Das Ergebnis basiert auf 62 Abstimmungen

Menschen sind mehr wert 55%
Gleich viel wert 23%
Alternative Antwort 13%
Tiere sind mehr wert 10%

18 Antworten

Alternative Antwort

Das ist wie das Problem mit dem Zug der eine Person oder mehrere Person überfährt. Stellt man die Weiche um?
Ein Dilemma, weil man eben nicht so einfach die Werte vergleichen kann.

Äh nein. So sehr ich meine Katzen liebe: Wenn ich zwischen ihrem Leben und dem eines Menschen wählen müsste, würde ich nicht lange nachdenken. Ausser vielleicht der Mensch wäre Putin oder ein anderer Schwerverbrecher.

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Den Fall hat es noch nie gegeben. Man hat keine Zeit zu denken.

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Alternative Antwort

Müsste ich zwischen meinem Kind und meinem Haustier entscheiden, würde ich mich natürlich für mein Kind entscheiden. Nicht, weil mein Kind ein Mensch ist und mein Haustier "nur" ein Tier. Sondern weil es mein Kind ist. Auch wenn ich keine Kinder habe - hätte ich welche, wäre meine Bindung zu ihnen als Mutter sicherlich größer, als alles andere auf der Welt. Und selbst eher pragmatisch betrachtet: Mein Haustier wird normalerweise sowieso lange vor mir sterben. Mein Kind jedoch sollte mich überleben.

Bewege ich mich vom Kind weg, wird es gedanklich komplizierter. Denn tatsächlich ist für mich das Leben eines mir völlig unbekannten Menschen nicht mehr Wert, als das Leben eines Tieres. Beide Leben sind wertvoll. Einen besonderen persönlichen Wert für mich erhält ein Leben erst dadurch, dass eine persönliche Beziehung besteht.

In der von dir genannten Geschichte treffen tragische Ereignisse aufeinander. Entscheidend für mich ist, dass es sich zunächst um einen traurigen Unfall handelte (der überfahrene Welpe). Daran schließt sich eine vorsätzliche Racheaktion an, die, wenn auch völlig unbeabsichtigt, den Tod eines weiteren unschuldigen Lebewesen zur Folge hatte. Natürlich ist es nicht gerecht. Für keine der beteiligten Parteien. Selbst wenn die Mutter den Hund absichtlich überfahren hat. Denn der Hund bleibt tot. Das einzige, das sich geändert hat ist, dass nun auch ein ungeborenes Kind tot ist.

Gleich viel wert

Menschen sind Tiere, wir sind nur überdurchschnittlich zivilisiert.

Unseren Mangel an Körper- und Sinnesausbildungen gleichen wir als Menschheit im Gegensatz zu allen anderen (eigentlich) Pflanzenfressern, gleichen wir durch überdurchschnittliche Intelligenz, Kultur und Zivilgesellschaft aus.

Tiere in diesem Ausmaße auszubeuten, wie wir es gerade betreiben, halte ich für ethnisch und moralisch nicht vertretbar. Auf der Erde gibt es über 10mal so viele Nutztiere (keine freien Tiere), wie es Menschen gibt.

Selbst wenn man dabei davon ausgehen würde, dass der Mensch ein Fleischfresser wäre (was ja grundsätzlich komplett inkorrekt ist), wäre das ethnisch und moralisch so nicht vertretbar.

Mehr als "Tiere sind halt lecker" gibt es auf der Gegenseite nunmal nicht.

Es gehört zu unserer Kultur, Tiere zu essen und sie auszubeuten. Allerdings denke ich, dass wir uns in unserer modernen Gesellschaft mit der Umwelt auseinandersetzen sollten und auch mit den Konsequenzen unseres Handelns.

Ergänzung zu der Ergänzung deiner Frage:

Diese Situation ist eine emotionale Frage, keine zum Wert von Mensch und Tier allgemein.

Zwischen einem geliebten und einem fremden Menschen entscheidet man sich immer für den geliebten.

Ich würde eher meinen Hund retten, als eine fremde Person.

Du hast offensichlich das Thema verfehlt.

Es geht nicht um Pflanzenfresser (Herbivoren) und auch nicht um Fleischfresser (Karnivoren) oder Allesfresser (Omnivoren), wie die Menschen von Natur so erschaffen- sind und auch nicht dem Konsum und Vorlieben bezüglich Nahrung. Auch nicht um Veganismus- oder 'Ausbeutung' wie du es zu sagen pflegst.

- sondern um den gesellschaftlichen, familiären, nahen Stellenwert von eigenen Eltern- als Menschen und nächste, engste Verwandte und dem eines Haustieres(Hund/Maus/ Spinne Floh, Frosch, ...) - zu ihrem Kind(ern).

Ob Menschen. die ebenfalls Tiere sind- überdurchschnittlich zivilisdiert sind, sei dahin gestellt- Fakt ist jedoch, dass Menschen nicht nur die intelligentesten Tiere sind-, sondern auch die, die ihre menschlichen Kinder gross ziehen, ihnen Sicherheit bieten, Liebe schenken, ernähren und gesund halten/umsorgen. Ein Hund(Hundewelpe) ist dazu nicht in der Lage.

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Alternative Antwort

Wert ist etwas, das wir Entitäten zuteilen, nichts das einer Entität inhärent wäre.

Ich bevorzuge den Schutz menschlichen Lebens vor dem jeder anderen Spezies, weil ich nun einmal ein Mensch bin.

Gleich viel wert

Ich finde, dass man kein Leben über das eines anderen stellen darf. Tiere unterscheiden sich nur in einem Punkt von uns Menschen: Wir haben einfach mehr Glück in der Evolution gehabt und konnten ein ich Bewusstsein entwickeln. Ohne Tiere währen wir nicht mehr lage auf der Erde.

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