Ist ein Leben, dass nur noch mit Drogen/ Alkohol erträglich scheint, besser als kein Leben?

18 Antworten

Mir geht es wie Dir. Nach einer Interferon-Therapie hatte ich lange schwere Depressionen. Aber seit etwa 5 Jahre sind sie wieder weg (ohne Medikamente). Und jetzt kommt es plötzlich wieder. Antidepressiva hat bei mir eigentlich gar nicht geholfen, auch nach monatelanger Einnahme verschiedener Sorten. Mein Arzt war auch der Meinung, dass Antid. bei mir nicht Anschlägt; warum auch immer.

Jetzt bin ich auf der Such nach einer Droge, die mich (zumindest stundenweise) meine Ängste und Traurigkeit nimmt. Aber da hab ich noch nicht gefunden. Ich habe also die Droge, die das Lebern erträglicher macht noch nicht gefunden.

Alls ich noch jung war, hatte ich noch viele Freunde, mit den ich oft Hanf konsumiert habe. Damals war das toll und wir haben viel unternommen und gelacht. Dann hat ich 30 Jahre nichts mehr genommen,. Letzten hatte ein Freund einen Joint dabei und hat mir auch was gegeben. Das hat mich aber extrem Paranoid gemacht (grundlos). Am nächsten Tag habe ich es nochmal probiert, aber es bleibt dabei; Hanf macht mit unerträglich paranoid.

Jetzt probier ich mal Methadon aus. Und weil Methadon angeblich aggressiv macht, werde ich auch Heroin besorgen und ausprobieren. Die Suchtgefahr ist mir bewusst, soweit willl ich es nicht kommen lassen.

Zu Deiner ursprünglichen Frage: Die Welt ist absurd und das Lebe ist sinnlos. Jeder der was anderes behauptet steckt in irgend einem religiös angefärbten Trip. Es ist keine Frage von schlechter oder besser, sondern eher eine Frage von Heiterkeit aus Verdrängung oder Leiden durch rationales nachdenken.

Ich denke, wenn ich keine Verwandte hätte, denen ich noch nicht ganz egal bin und wenn ich mich nicht so vor den Tod fürchten würde...

Hör sofort auf mit dem Mist und rede dir nicht so einen Quatsch ein. Jeder Mensch hat ein recht zu legen - auch du. Begebe dich schnellstens in provisionelle Behandlung, bevor du noch eine Dummheit machst. Und vor allem denke auch daran, dass nicht nur du deine Familie und deine Freunde brauchst - nein sie brauchen auch dich. Das mit dem Schlussstrich vergisst du noch schneller, als es dir eingefallen ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute, du wirst es schaffen.

hier kannst du keine hilfe/rat finden, weil dich keiner kennt, also landet alles in pla pla, geh zum doc, so was nennt sich -selbstmitleid, weil du sehr alleine bist, wenn man nicht den innerliche schweinehund überwinden kann, und nicht unter mensche geht/spricht/findet, kommt man auf soche ideen

Überlege, ob du das Leben lebst, das du wirklich willst. Und frage dich, wer du wirklich bist, finde Zugang zu deinen Gefühlen, auch wenn sie negativ sein sollten.... Am besten mit Hilfe eines Psychologen, denn ansonsten stehst du das wahrscheinlich nicht durch.

Ich kenne solche Phasen: Sein Leben will man nur dann wegwerfen, wenn man es fremdbestimmt lebt und glaubt, es ändere sich nichts daran. Wage es (natürlich nur, wenn es dir guttut), auch anzuecken und unbeliebt zu sein. Falls unter deinen Freunden auch solche sind, die mit deinen dunklen Seiten zurechtkommen, vertraue dich ihnen an und suche evtl. mit jemandem von ihnen an deiner Seite professionelle Hilfe.

Nur Mut! Es wurden hier schon viele gute Sachen geschrieben. Für mich macht es auch keinen großen Unterschied, ob du in einem Dauerkoma (von Alkohol, Tabletten usw.) lebst oder ganz tot bist. Oder doch: Im ersten Fall gibt es noch Hoffnung auf Veränderung, im zweiten nicht mehr.

Hi Annabella,

ich kenne dich nicht und deine Ausführungen über dein soziales Leben sind nicht gerade aussagekräftig genug, um daraus große Schlüsse zu ziehen. Aber für einen Suizid reicht es bei dir nicht. Weißt du, warum? Weil dir BEWUSST ist, dass du beliebt bist! Du weißt, dass deine Gegenwart geschätzt wird. Das macht dich zwar nicht direkt zufrieden aber es reicht aus, damit der Lebenswille stärker ist. Sich einsam zu fühlen, kann zig Ursachen haben, wäre Schwachsinn, das hier alles aufzulisten. Das wäre auch eher dein Job und nicht meiner. Denn das kannst nur du herausfinden, wenn du in dich hineinhören würdest und ehrlich zu dir selbst wärst.

Dein Drogenkonsum scheint Platzhalter zu sein für Halt in deinem Leben, den du nicht hast. Ein ziemlich gefährliches Unterfangen, denn die Spirale führt nach unten! Und auch, wenn du es nicht wahrhaben willst, du fährst mit hinunter, aber du merkst es nicht! Ich könnte dir jetzt sagen, lass es sein, lerne zu leben ohne Rausch aber das übernehmen bestimmt schon genug Leute. Hast du Angst zu scheitern? Nicht vor anderen, sondern vor dir selbst? Ich kenne Situationen, in denen man an sich selbst zusammenbricht, der Alkohol kommt mit Heiligenschein und Engelsflügeln, obwohl er der Teufel ist. Künstliche Erleichterung bringt Hoffnung, dass es besser wird, auch wenn sie kurz ist. Schluss zu machen ist die für dich logische Folgerung aus ewigem Leid. Wenn man nichts mehr spürt, spürt man auch keinen Frust und nichts zu spüren ist besser als Schmerzen in der Seele zu spüren. Aber nichts zu spüren heißt auch, keine Erleichterung zu spüren, keinen Frieden, keine Liebe. Wo nichts ist, kann nichts gefühlt werden. Willst du wirklich nichts mehr fühlen? Denke doch mal an die schönen Momente deines Lebens. Verknüpfe Emotionen in Musik und genieße sie, auch wenn sie weh tun. Fühlen ist ein Geschenk, keine Strafe. Du bist für ein Menschenleben gemacht, denn du hilfst deinen Mitmenschen genau so, wie du jetzt Hilfe erforderst. Und wenn es nur Antworten bei GF auf irgendwelche total dämlichen Fragen sind. Denn Beliebetheit hat immer mindestens einen Grund. Denk mal darüber nach, warum du beliebt bist. Magst du dich selbst nicht oder fühlst du nur Leere? Das erste kannst du lernen, Leere kannst du füllen.

Der Tod ist wie eine Löschung. Du willst dich nicht löschen, du willst dich füllen. Warum? Weil es der bessere Weg ist. Das wirst du erfahren. Denn es wird der Zeitpunkt kommen, an dem du den Weg aus dem Abgrund geschafft hast. Ich bin nicht religiös, ich will dich nicht bekehren. Selbstzweifel, Wut, Ohnmacht - das alles ist mir nicht fremd. Ich habe über lange Zeit gelernt, einen Fick auf die Meinung der anderen zu geben, denn manchmal wollen sie dir nicht helfen, sie wollen dich zerstören! Ich habe lange gebraucht, um zu lernen, mich selbst zu schätzen. Die Lösung liegt nicht im Tod, Tod ist nur Flucht und Flucht ist ein Zeichen von Schwäche! Sie liegt nur bei uns selbst! Die Realität ist nur der Film, in dem du mitspielst. Annabella, lerne der Regisseur deines Films zu sein! Du bestimmst die Realität.

Erkennst du dich in dem Song wieder, Schwester?:

http://www.youtube.com/watch?v=V6zcVB4Vzuk

Hammer Song besonders der Part von Curse...seine lieder sind sowieso immer ein bisschen tiefsinniger....daumen hoch

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