Würde ein Husky zu mir passen?

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11 Antworten

Ein Rassehund kostet 1000 € aufwärts. Alles was darunter, würde ich mir Skepsis betrachten. 

Man kann schnell auf Vermehrer Hunde reinfallen oder die Welpenmafia. Die billig Hunde im Ausland produzieren , die gefälschte Papiere haben, und noch nie einen Tierarzt gesehen haben. Solche Hunde sind krank und verursachen hohe Tierarztkosten. Und es nicht sicher ob ein Welpe aus Fernost (meist Tschechien, Polen, Serbien)

Wer einen bestmöglich aufgezogen Welpen haben möchte zahlt 1000 € aufwärts. Dort werden gesunde  und geprüfte Hunde verpaart, die Sozialisiert sind und das wichtige mitbekommen für die ersten Wochen. 

Aber was möchte jemand der neben einem Wald wohnt mit so einer triebigen Rasse, die hohen Jagdtrieb hat. Wenn du dich bestens über sie informiert hast weißt du das lange Spaziergänge nicht ausreichen. Solche Hunde wollen Aktion und laufen und das stundenlang, am besten noch mit einem Artgenossen. Die wollen rennen und Lasten ziehen. Deshalb immer am besten zwei Hunde anschaffen. 

Sorry aber du weißt garnichts über diese Rasse oder Hunde. 

***Würde ein Husky zu mir passen?***

Wer sich ernsthaft informiert hat, der stellt solch eine Frage nicht und weiß ganz genau ob die Rasse zu einem passt oder nicht. Und weiß auch wie er gute von schlechten Züchtern unterscheiden kann. Ebenso was ein Hund von einem guten Züchter kostet. 


LeonieHatake 28.06.2017, 12:27

Ich habe mich sehr intensiv über den Husky informiert und war aber immer noch leicht unsicher also dachte ich vielleicht sind hier ja Leute die selber welche halten und Erfahrung haben.Außerdem war ich schon relativ oft mit Huskys unterwegs ,da meine alte Freundin einen hatte, aber das ist schon länger her

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Einafets2808 28.06.2017, 12:34
@LeonieHatake

Nimm es mir wirklich nicht übel. Du fragst Leute im Netz die nichts über euch wissen, die eure Erfahrungen nicht kennen oder ob ihr einer solchen Rakete gerecht werden könnt.

Die Frage war nicht nach Erfahrungen in deiner Frage sondern, würde die Rasse zu mir passen. Ließ dir nochmal ganz genau deine Frage durch. 

Wer absoluter Hundeanfänger ist dem empfehle ich einen Hund aus dem Tierheim. So 6-8 Jahre alt. Die sind ruhiger gefestigt im Wesen brauchen einfach nur ein Zuhause. Meine unerfahrene Nachbarin hat sich vor 1,5 Jahren ihre Hündin angeschafft, sie war zu dem Zeitpunkt 6 Jahre alt. Super lieb, sehr lernwillig und sie brauchte nur einen Menschen der mit ihr arbeiten will. Jetzt nach dieser Zeit ein ganz toller Hund, und sie hatte wenig Baustellen oder Probleme mit ihr. 

Super sozial mit Menschen und Tieren. Die ist so happy das sie jemanden hat. 

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LeonieHatake 28.06.2017, 12:41
@Einafets2808

Hmm auch wieder Recht ich sollte wohl Joch mal darüber nachdenken ,aber ich hatte ja auch nicht cor mit jetzt schon einen Husky anzuschaffen

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Einafets2808 28.06.2017, 12:47
@LeonieHatake

Ich verstehe den Wunsch nach einem Hund. Und Huskys sind wunderschöne Hunde, keine Frage. Aber für Anfänger hmm ne sorry davon rate ich ab. Es gibt so tolle Wesensfeste Hunde die vorher schon ein Zuhause hatten, die grundgehorsam kennen, die aus Zeitmangel abgegeben wurden, nicht weil der Hund ein Haufen Erziehungsbaustellen hat.  Solche Hunde wie das Beispiel meiner Nachbarin so einen Hund empfehle ich für einen Anfänger. Und sie war Anfängerin, nun so eine souveräne Hundeführerin. 

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habe vor mir einen Husky anzuschaffen

Du hast Dich nicht ausreichend informiert. denn sonst wüßtest Du dass Huskys mind. nur zu zweit zu halten sind. Huskys sind ausgesprochene Rudelhunde und daher unbedingt auf mind. einen Artgenossen angewiesen.

Zwei Hunde  = doppelte Kosten/Ausgaben.

Huskys sind reine Arbeitshunde die jeden Tag viele KM laufen und arbeiten müssen um ausgeglichen zu sein. Kaum ein Mensch kann diesen Hunden wirklich gerecht werden. Auch für die Stadtwohnung sind Huskys nicht geeignet.

was passieren kann, wenn sie in Einzelhaltung leben und unterfordert sind, erklärt diese Beispiel:

https://www.gutefrage.net/frage/hund-zerbeisst-uns-und-beisst-alles-kaputt?found...


außerdem:

man muss unbedingt berücksichtigen, dass ein Husky in der Regel nicht alleine, und schon gar nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden sollte. Ein Husky, der alleine gehalten wird, muss im Grunde genommen, seinem “Rudelführer”, also dem Menschen, den ganzen Tag über nahe sein, ansonsten kann es vorkommen, dass die gesamte Wohnungseinrichtung zerlegt wird. Eigentlich sollte man einen Husky aber gar nicht alleine halten. 

Die Tatsache, dass man also gleich zwei oder mehrere Huskies zusammen halten sollte und dass der Husky immens viel Bewegung braucht, können schnell mit dem Lebenswandel eines Hundehalters kollidieren und zu einer traurigen Trennung führen.

http://www.hunde-fan.de/hunderassen/sibirian-husky/



Huskys sind bedingt für Anfänger geeignet, das hängt vom jeweiligen Hund und Besitzer ab. Allerdings sind das eher die absoluten Ausnahmen. 

Viele Anfänger verstehen Huskys nicht, weil sie nunmal einen eigenen Willen haben und hinterfragen was der Besitzer von ihm will besonders wenn sie keinen Sinn darin sehen. Viele versuchen ihn wie einen Schäferhund zu erziehen, das zerstört solche Hunde, manche werden sogar bissig und verlieren ihr Vertrauen zum Menschen. Resultat: Der Hund landet im Tierheim. 

Was Huskys mehr als alles andere wollen ist dabei sein. Am liebsten nie alleine und immer unterwegs, die Welt erkunden. Meine beiden lieben es zu wandern, teilweise viele Stunden am Stück immer an anderen Orten. Ich mache keinen Zugsport, was meiner Meinung nach auch nicht bei jedem Husky nötig ist. In meinem Fall hat die eine kein Interesse am Ziehen und die andere darf es aus gesundheitlichen Gründen gar nicht. Trotzdem machen wir Agility, Obedience, Dummytraining und die Kleine liebt es zu schwimmen. An diesen Dingen haben beide auch sichtlich Spaß. Wenn es klappt sind wir wöchentlich beim Hundefreilauf, da die beiden nicht zu 100% zuverlässig ableinbar sind. Dort können sie sich dann austoben und soziale Kontakte knüpfen. 

Solltest du dir einen Husky anschaffen wollen, rate ich dir zu einem erwachsenen aus der Nothilfe. Die Pfleger können dich über die Eigenschaften des jeweiligen Hundes aufklären, genauso ob er für Anfänger geeignet ist. 

www.nothilfe-polarhunde.de

www.polarhunde-nothilfe.de

Ich hatte selbst einen Schlittenhund. - Einen Alaskan Malamute.

Obwohl ich auch vor diesem Hund bereits sehr Hundeerfahren war, hat mich dieser Hund punkto Erziehung und Arbeitsfreudigkeit immer wieder stark an meine Grenzen gebracht.

Ich bin mit ihr viel mit dem Fahrrad gefahren und habe sie sowohl geistig als auch körperlich beschäftigt. 

Im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, dass ich ihr jedoch nie wirklich gerecht geworden bin. Sie hatte einen extremen Arbeitswillen und noch viel mehr Ausdauer.

Mit einem "normalen" Hund war sie niemals zu vergleichen. 

Jetzt haben wir zwei andere Hunde und ich sehe noch viel deutlicher, dass ein Schlittenhund kein "Haushund" ist - trotz Schönheit und super Charakter.

Und wenn es dennoch unbedingt einer sein muss, dann bitte aus einer Showlinie - und nicht aus einer Arbeitszucht.

Ein Husky Welpe aus einer gut geführten seriösen langjährigen Zucht kostet um die 1000 Euro. Secondhand-Hunde liegen bei um die 300 Euro.

Einen Husky-Welpen als ersten Hund überhaupt anzuschaffen, halte ich für keine sehr gute Idee. Es gibt einfach zu viele schlechte Züchter und Hundevermehrer, die nur aufs schnelle Geld aus sind. Für Laien kaum zu erkennen.

Ausserdem sind diese Hunde nicht einfach und in der Erziehung werden von Anfänger leider viel zu oft Fehler gemacht, die sich später nicht wieder gut machen lassen....

Ein erwachsener Husky, einer, den man kennen lernen kann bevor er einzieht und über den schon seine  Eigenschaften, sein Charakter bekannt sind, halte ich dagegen für eine sehr gute Möglichkeit. Einen Secondhand-Hund also.

Der Zweithund kann ja dann ein Welpe werden. Ein Nordischer alleine ist selten glücklich.

Es gibt sehr gute Nothilfen für Nordische Hunde und dort sitzen etliche tolle Pelznasen, schaut doch mal hinein, vielelicht ist euer zukünftiger Hund dabei:

http://nordische-in-not.de/category/hunde/alle-hunde/

https://www.polarhund-notfall.de/

http://sled-dog-rescue.com/?lang=de

https://www.meinhusky.de/husky-in-not/

Aber auch bei diesen Vermittlern gilt: immer ganz genau hinschauen, jemanden mitnehmen, der langjährige Erfahrung hat, alle Papiere genau lesen, den Impfpass auf aktuelle Einträge der Impfungen durchforsten, die untergebrachten Hunde müssen sauber, ungezieferfrei, gesund und munter sein, die Ausläufe gepflegt usw.


LeonieHatake 28.06.2017, 12:24

Wer hat gesagt ich habe keine Erfahrung. Das wäre mein 3. Hund die letzten beiden Waren Collies und der erste ein Australien Shepherd Collie mix und die brauchten vielleicht auslauf😅.Aber alle drei waren zum Schluss sehr alt und mussten eingeschläfert werden😔

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adventuredog 28.06.2017, 12:32
@LeonieHatake

Wenn du doch so erfahren bist, warum rufst du denn nicht bei einem Züchter an und fragst persönlich nach?

Hier kennt dich doch keiner persönlich, vielleicht wiegst du 100 Kilo und kannst nicht laufen oder oder oder?

also kann man nur allgemeine Antworten zum Hund geben.

Du gehst also noch zur Schule.... und was ist mit dem Hund, wenn du eine Ausbildung beginnst oder ein Studium und von zu Hause ausziehst? 

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LeonieHatake 28.06.2017, 12:36
@adventuredog

Es hieß ja nicht das ich jetzt vor habe mir einen Husky anzuschaffen,sondern erst später. Ich dachte es wäre besser jetzt schon nachzufragen und schon ein wenig Einblicke zu haben als wenn ich später mit null Ahnung mir so einen Hund anschaffe.Also man kann ja schon mal für später recherieren und nachfragen

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adventuredog 28.06.2017, 12:38
@LeonieHatake

Ach komm hör auf dich in Widersprüche zu verstricken, du hast eindeutig für Jetzt gefragt und nicht für Später. Lies  deine Worte nochmal:

zitiere

"ich wohne aber direkt vor einem großen Wald und der Hund wäre auch nie allein zu Hause ,weil meine Mutter von zu Hause arbeitet und ich auch nur so um die 6 Stunden weg bin und ich danach den ganzen Tag Zeit habe."

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adventuredog 28.06.2017, 12:48
@LeonieHatake

Jetzt führst du dich wirklich auf wie ein bockiges Kind, das seinen  Willen nicht bekommt. 

Wenn es so wäre, wie du mich hier darstellen willst, dann hätte ich mir wohl nicht die Mühe gemacht, die Zeilen zu schreiben und dir Adressen-links zu nennen, wo man als Husky-Anfänger einen guten Husky/Nordischen Hund bekommt, ohne übers Ohr gehauen  zu werden. 

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Ein Husky von einem seriösen Züchter kostet ab 1.000,-- € aufwärts.

Ob ein Husky zu euch passen würde hängt davon ab, was du bereit bist mit ihm zu tun. Lange Spaziergänge reichen da nicht aus.

Meines Erachtens gehört aber ein Husky garnicht hierher in unsere Gefilde, denn unser Klima mag er überhaupt nicht.

300 bis 1000€ sind wohl möglich. Wobei ich bei nem Rassehund für 300€ echt muisstrauisch wäre.

Das hört sich eher nach ner Billigzucht aus Lala-Land an.

Bei uns fallen mir immer mal wieder auch welche in Tierheim-Anzeigen auf.. eine gute Option, finde ich.

Einfach mal bei TH in Deiner Umgebung anfragen.

Dann kannst Du erstmal Gassigänger machen- und dabei sehen, wie Du mit dem jeweiligen Hund klarkommst.

Das mit dem Schlitten ist keine schlechte Idee!

Denn zu Fuß wirst du nicht in der Lage sein, einen solchen Hund auszulasten.

geh mal in dein örtliches tierheim.. bin sicher, auch da sitzen etliche dieser armen kreaturen, weil sie den besitzern zu mühsam wurden....


"anschaffung" alleine kostet nicht.. tierarzt, tierpension,futter, medikamente, ggf. sogar operationen, impfungen, hundesteuer etc. kosten auch...


chatley 28.06.2017, 12:29

Nicht zu vergessen die Hundehaftpflicht-Versicherung :)

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also wir haben nun schon usnren zweiten husky und ich finde das es nur bedingt stimmt mit dem vielen auslauf. 

wir haben für unsren 800 euro bezahlt

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