Ist ein Hundeverhaltenstherapeut das gleiche wie ein Hundepsychologe?

5 Antworten

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dasselbe ist es nicht

ein Psychologe kennt sich mit der Psyche von Tieren (oder Menschen) aus, was aber nicht bedeuten muss, dass er auch eine therapeutische Ausbildung hätte!

ein Verhaltenstherapeut will nicht nur das Verhalten psychologisch verstehen, sondern auch VERÄNDERN und dazu muss man bestimmte Methoden kennen und anwenden können

wir reden hier aber von Humanpsychotherapeuten. Und dazu gehört der Verhaltenstherapeut auch zu. Er ist approbierter Psychotherapeut, nur dass er halt verhaltenstherapeutisch arbeitet und nicht tiefenpsychologisch.

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@Dahika

oder er ist Psychiater oder Heilpraktiker

Pädagogen oder ähnliches eventuell auch

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Danke für den Stern!

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Es ist nicht dasselbe und es sind beides keine geschützten Berufsbeszeichnungen, die eine bestimmte Ausbildung erfordern. Jeder kann sich so nennen.

Ein Psychologe befasst sich mit seelischen Ursachen für ein Verhalten, ein Verhaltenstherapeut hilft dem Patienten, sein Verhalten einzuordnen und zu steuern, und es bei Bedarf zu ändern.

Erstellt ein Psychologe nicht auch einen Therapieplan? Der guckt doch auch nicht nur nach Ursachen sondern behandelt sie auch.

Ja, das sind keine geschützten Berufsbezeichnungen aber man kann sich (ihk, ift) zertifizieren lassen als Hundeverhaltenstherapeut, so dass eine entsprechende Fachkompetenz dokumentiert werden kann.

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@ApfelTea
Erstellt ein Psychologe nicht auch einen Therapieplan?

nein, nur wenn er nach seinem Psychologie-Studium eine Therapeutenausbildung gemacht hat

das ist bei menschlichen Klienten so, wie die rechtliche Lage bei tierischen Klienten aussieht, weiß ich nicht

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@ApfelTea

Ein Psychologe behandelt gar nichts. DAs macht der Psychotherapeut, und davon gibt es halt zwei Schwerpunkte: der tiefenpsych. arbeitende Psychotherapeut und der verhaltenstherapeutisch arbeitende Psychotherapeut. Mit dem Masterabschluss in Psychologie hat du nur die Voraussetzung für die Weiterbildung als Psychotherapeut. Sonst nichts.

Aber das gilt halt nur für die Behandlung von Menschen. Hundepsychologe oder Hundeverhaltenstherapeut kann sich jeder nennen. Auch der Kellner, der dreimal abends im Fernsehen die Rüttershow gehen hat, kann das in seiner Freizeit anbieten. Er braucht nur einen Gewerbeschein und kann loslegen.

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@Dahika

Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Es kann sich zwar jeder so nennen aber man kann nicht damit arbeiten ohne Sachkundenachweis

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nicht ganz, aber man kann es grob so stehen lassen. Ein tiefenpsych. arbeitender Psychotherapeut befasst sich auch nicht primär mit den Ursachen für ein Verhalten. Denn die Ursache - schlimme Kindheit - kann man ja nicht mehr im Nachhinein ändern. Die Ursachen sind dann interessant, wenn man Lehrbücher schreiben will.
In der Therapie ist es aber vordringlicher mit der Frage zu arbeiten: wie mache ich es heute, dass ich mich immer noch daran hindere, ein gutes Leben zu führen (obwohl die Ursache schon Jahrzehnte her ist). Es geht nicht so sehr um die Frage nach dem Warum, nach der Ursache - sondern nach dem Wie.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass das geschützte Berufsbezeichnungen sind.

Insofern ist die Antwort auf deine Frage völlig irrelevant.

Bei "Therapeuten für Menschen" ist es jedenfalls so, dass der Psychologe und der Verhaltenstherapeut vollkommen verschiedenen sind!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Fächerübergreifender Erziehungswissenschaftsstudent

Unsinn. Ein Verhaltenstherapeut ist ein approbierter Psychotherapeut - also, wenn er kein Mediziner ist, dann hat er als Grundberuf Psychologie mit Masterabschluss - nur dass er eben verhaltenstherapeutisch und nicht tiefenpsycholgisch arbeitet.

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@Dahika

Nichts mit Unsinn:

Dass der Psychologe und der Kognitive Verhaltenstherapeut hier verschiedenen sind, hast du soeben selber bestätigt!

Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten als mit Medizin und Psychologie zu einem Verhaltenstherapeuten zu werden!

PS: Ein Psychologe arbeitet überhaupt nicht tiefenpsychologisch! Das tut mir der tiefenpsychologische Psychotherapeut ;) (Und das können wiederum auch Mediziner, Psychologen, aber auch Pädagogen idn Sozialarbeiter werden)

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Ja sicher. Das sind letztlich alles selbsternannte Titel. Du kannst dich auch Hundeversteher oder - flüsterer oder - Philosoph nennen.

Klar, man kann dann natürlich nicht als solcher arbeiten ohne SkN

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Das sind „Kunstbegriffe“ und keine Berufsbezeichnung.

Man benötigt einen Sachkundenachweis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TSchG um diverse Zertifizierungen zu erhalten. Den bekommt man nur, nach einer bestandenen Abschlussprüfung die bestimmten Kriterien unterliegt.

Man kann also irgendeine billige Ausbildung machen, aber es bringt nix, weil man damit nicht arbeiten darf.

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@ApfelTea

Der SKN ist das einzige was du haben musst.

Den Rest kannst du dir schenken, weil eben, ist kein anerkannter Beruf, sondern ne simple Weiterbildung. Mit den Zertifikaten kannst du dir den Hintern abwischen. Sorry wenn ichs mal so klar Ausdrücke.

Solche „Kurse“ sind pure Geldmacherei. Und auch die Abschlussprüfung ist ein witz, denn eben, jeder kann sich so nennen, egal ob er diese Kurse jetzt besucht hat oder eben nicht.

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@ApfelTea

Ja sicher darfst du damit arbeiten. Du brauchst einen Gewerbeschein oder meldest das Ganze als "selbstständige Tätigkeit" an, dann kannst du loslegen. Das sind ja keine geschützten Berufsbezeichnungen.

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@Csarasz

Sag ich doch. SkN bekommst du eben nicht einfach so! Und dementsprechend ist es keine simple Weiterbildung. Eine richtige gute Ausbildung mit der man hinterher den SkN bekommen kann, dauert 2 Jahre. Das ist kein simpler kurs von 3 wochen. Man merkt, dass du dich nicht informiert hast

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@Dahika

Da irrst du. Wie gesagt, du brauchst einen SkN  nach § 11 TierSchG, sonst kannst du mal eben gar nichts. Und der ist alles andere als leicht zu bekommen. Und erst recht nicht mit einem wochenendkurs.

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@ApfelTea

Und warum darf dann ein Tierquäler wie dieser Milan herumwirken?

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@Dahika

Darf er nicht. Er hat die Prüfung nie bestanden.. wie denn auch

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@ApfelTea

Sorry, aber um den skn zu erlangen, brauchst man keine 2 Jahre. Der Kurs für den Sachkundenachweis dauert 4 Tage.

Vielleicht solltest du dich mal informieren?

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@Csarasz

Wenn du nach 4 Tagen genug Wissen hast um die Sachkundeprüfung zu bestehen, dann ja. Du kannst sogar direkt die Prüfung ablegen.

Die wenigsten haben aber ein fotografisches Gedächtnis :) bei den meisten ist es eher so, dass sie Zeit brauchen um sich so viel Wissen anzueignen. Ich frag mich gerade, für wie einfach du diese Prüfung hälst.

Oder gehst du zu deinem Ausbilder am Beginn deiner Ausbildung und sagst, dass du jetzt bereit für die Abschlussprüfung bist? Käme mir komisch vor.

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@Csarasz

Ich will mal sehen wie du die Sachkundeprüfung bestehst nach deinem "Wochenendkurs" 😎

Wäre es so einfach, bräuchte sich kein Mensch mehr zu irgendwas ausbilden lassen. Jeder würde direkt die Prüfungen ablegen können. 3 Jahre Ausbildung gespart.

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@ApfelTea

Ich hab nen Sachkundenachweis 😉

Ich weiss ja nicht ob wir vom selben reden, aber der skn nach Paragraph 11 wird überall in einem 4 Tageskurs angeboten. Keine Ahnung von was du hier sprichst.

Und da man ja son bisschen Grundwissen haben sollte, wenn man diesen SKN macht, ist die behandlung der Themen auch total easy. Ausser natürlich man ist bissel beschränkt, dann wirds wohl schwer sein.

In deinem Fall macht man ja den skn und dann erst die Weiterbildung als Tiertherapeut oder was auch immer. Das sind ja 2 grundlegend unterschiedliche Dinge 😉

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@Csarasz

Das zuständige Veterinäramt verlangt in der Regel die Nachweise der Sachkunde (in Form von Zertifikaten abgeschlossener Ausbildungen) und erst nach eingehender Prüfung wird einem entweder die Erlaubnis erteilt oder man muss noch eine Sachkundeprüfung ablegen, die vom Amtsveterinär abgenommen wird. Letzteres kommt dann wohl eher auf den Landkreis an. Wird überall etwas anders gehandhabt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand nach einem unseriösen 4 Tageskurs irgendeine Erlaubnis erhält. ;) und wenn das bei dir tatsächlich so lief, lässt das ja tief blicken. Dann ist deinem Landkreis der Tierschutz wohl herzlich egal.

Also nein.. das ist normalerweise nicht "so n bisschen Grundwissen". Sonst wäre diese Erlaubnis vollkommen unnötig. Die gibt es ja schließlich um die Spreu vom Weizen zu trennen und unseriöse "Hundetrainer" gleich auszusortieren.

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@ApfelTea

Lesen ist schwer für dich oder? Das würde erklären, warum du alles irgendwie nicht ganz so richtig verstehst.

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@Csarasz

Du bist doch der, der diskutiert. Also offenbar verstehst du nichts oder du meinst es besser zu verstehen, sonst müsstest du nicht diskutieren. Für mich sind die Dinge völlig klar, deshalb versuch ich sie dir beizubringen. Wenn du nicht willst, ist das natürlich dein Problem. Dann belassen wir es mal dabei :)

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@ApfelTea

Du benötigst einen Sachkundenachweis um überhaupt mit Tieren arbeiten zu dürfen. Den machst du in einem Wochenendkurs. Meistens Samstag/Sonntag an 2 Wochenenden. Direkt im Anschluss an diesen Kurs, wird die Prüfung abgelegt, welche vom Veterinär abgenommen wird.

So weit so gut.

Jetzt hast du den SKN in der Tasche und willst mit Tieren arbeiten? Dann musst du dich an das zuständige Vet-Amt wenden und dort einen Antrag stellen. Dabei musst du angeben was du machen möchtest, wieviele Tiere du betreust, etc. Danach wird das Vet-Amt prüfen ob sie alle Unterlagen haben und entscheiden, ob du deine Tätigkeit am gewählten Ort ausführen darfst.

Das sind die Dinge die du benötigst.

So, wenn du jetzt aber Tiertherapeut werden willst, dann ist das schön und gut. Allerdings ist „Tiertherapeut“ kein Beruf, sondern etwas, was sich schlaue Menschen mal ausgedacht haben, damit man Geld verdienen kann.

Die Ausbildung für die man teures Geld bezahlt mag 2 Jahre gehen und man wird da wohl auch eine Abschlussprüfung haben und beim bestehen dieser Prüfung wirst du auch ein tolles Zertifikat ausgestellt bekommen.

Leider ist diese 2 Jährige Ausbildung aber nix wert. Denn eben, es gibt keinen Beruf der sich „Tiertherapeut“ oder ähnliches nennt.

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@Csarasz

Und dann hast du eben keinerlei Qualifikationen vorzuweisen. Welcher Kunde würde dir dann seinen Hund anvertrauen? Eben.

Deswegen sollte mindestens ein IHK Zertifikat vorliegen, neben dem SKN und der Erlaubnis vom Amt.

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@ApfelTea

Du hast ebenfalls keine Qualifikationen, weil es eben kein Beruf ist, sondern etwas was jemand erfunden hat und nach dem Schema lernst du auch.

Es gibt keinen einheitlichen Lernstoff und keine Einheitliche Abschlussprüfung. Darum kannst du dir mit dem Zertifikat den Hintern abwischen.

Verstehst du das echt nicht? So schwer ist das wirklich nicht zu verstehen.

Es ist völlig egal wo du diese „Ausbildung“ machst. In jeder „Schule“ lernst du was anderes. Jede Unterrichtet nach ihrem eigenen Ansatz. Ergo gibts auch keine Qualifikation, denn es ist nicht genormt.

Und eben, ich darf mich auch Tierpsychologe nennen, weil das ist keine Berufsauszeichnung und benötigt auch keinerlei Kenntnisse.

Das was du machst ist, irgendwelchen Menschen Geld in den Rachen stopfen die einfach unglaublich kreativ sind und dir das Geld aus der Tasche leiern und mit einem Zertifikat wedeln welches nicht mal die Tinte wert ist.

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@Csarasz

Das IHK Zertifikat ist einem SKN gleichgestellt. Mit dem Wisch kann man also die Erlaubnis erhalten. Bei den anderen Ausbildungen ist es zumindest nicht sicher ob sie vom Amt anerkannt werden. Insofern geb ich dir teilweise recht

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