Ist ein Hund für meinen Bruder das richtige?

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12 Antworten

Hallo noch mal. Okay was du da jetzt beschrieben hast klingt doch sehr durchdacht un dann kann man nur sagen das ihr es versuchen solltet. Gut tun wird es deinem Brüderchen bestimmt. Wichtig wäre aber das er bzw. auch der Hund gegenseitig Bezug zueinander aufbauen, also er auch mal bei den Sparziegrängen dabei ist, denn sonst hört der Hund später vielleicht nicht so gut auf ihn, weil er mehr auf euch fixiert ist bzw. wenn ihr euch mit dem Gassiegehen auch keine klare Struktur für den Hund erkennbar ist (also wer eigentlich die Hauptperson ist, denn ihr zieht später ja vielleicht auch aus und wenn er mehr Bezug zu euch aufgebaut hatte, dann könnte der Hund danach darunter leiden). Ich hab 2 Katzen und die haben sich inzwischen daran gewöhnt das ich auch mal ganz lange aus dem Haus bin (hatten natürlich Angst das ich sie allein lasse und nie wiederkomme) inzwischen ist das aber beigelegt. Sie gehen auch mal zu den Nachbarn usw. sind aber immer auch bei mir (zum fressen, zum schmusen usw.) denn es bringt ja nichts wenn sie lieber beim Nachbarn sind, weil der sie besser versorgt usw. Bei deinem Bruder mache ich mir da nicht so die Sorgen, denn er kann den Hund später ja immer wieder mal mitnehmen wenn es länger dauert aber wie gesagt diesen speziellen Bezug müssen die beiden herstellen dann sollte es klappen. Am besten wäre es wohl wenn es ein Hund wäre der ein bisschen wächst, also nicht so einen Zwergenhund. Die sind zwar ganz niedlich aber ich finde die auch immer etwas zerbrechlich. Wenn deine Bruder den heranwachsen sieht ist das eher etwas bleidens (in den Einnerungen) mein große Katze hab ich vbon einer Ex übernommen da konnte ich das nicht sehen aber den anderen den ich dazu geholt hatte, war noch klitzeklein (so 8 Wochen alt) und es ist wirklich was anderes so ein Tier heranwachsen zu sehen. Ud dein Bruder bräuchte so eine Art Kumpeltyp als Hund, der gerne mal spielt aber auch mal ruhig in einer Ecke liegen kann und wo man z. B. auch nicht mit der Fellpflege viel Zeit und Geld investieren muss und denke dabei konkret an einen Golden Retriever (die finde ich sehr schön und die erfüllen auch die genannten Eigenschaften).

Ansonsten würde ich (was ihr vermutlich such schon selbst überlegt hattet) mal in einem Tierheim anfragen welcher Hund sonst noch für deinen Bruder in Frage käme (vor allem der sich später auf ihn fixiert).

Was vielleicht noch wichtig wäre ist das es ja überall so Rattenfallen und andere Dinge auf den Strassen gibt und deshalb sollte man wirklich drauf achten, dass der Hund immer zu bestimmten Zeiten sein Fressen bekommt, denn sonst stöbert er irgendwo herum und frisst eventuell irgendwas was giftig ist weil er einfach Hunger hat. Also am besten weit vor dem Gassiegehen füttern und nicht danach.

Meine Katzen sind z. B. Freigänger und da ist meine größte Sorge das die irgendwas futtern was möglicherweise nicht gut für sie ist.

Bei Katzen ist es schwierig eine Futterzeit festzulegen, weil die einfach immer fressen wollen sobald sie Hunger haben aber da sie immer ausreichend zu fressen haben, besteht bei mir weniger die Gefahr das sie irgendwelche Abfälle von der Strasse fressen. (Meine Große ist in Hinsicht aufs Fressen sogar ziemlich gerissen. Gerade wenn es was Besonderes gibt. Sie geht dann kurz an den Fressnapf, schnuppert und frisst ein paar Brocken. Stürmt dann aufs Klo und sprintet dann zurück zum Fressnapf - daduch kann sie nämlich mehr von dem leckeren Zeug futtern - schlau oder?).

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Kommentar von engelchenchelli
01.09.2014, 11:59

Danke für deine Antwort:-) deine Katzen sind mir sehr sympathisch :'D

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Grundsätzlich denke ich, dass es eine gute Idee ist. Aber vielleicht solltest Du dich vorher genau informieren, welcher Hund es sein sollte. Denn ein junger Hund gehört erzogen, macht viel Arbeit und braucht jemanden, der sich verantwortungsvoll um ihn kümmert. Es gibt auch Therapiehunde. Hast Du schon mit euren Eltern darüber gesprochen?

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:40

Ja aber ich konnte sie noch nicht richtig von der Idee überzeugen obwohl sie selbst langsam merken das ein Hund eine gute Idee wäre

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Dein Bruder kann den Hund nicht selbst versorgen, das kann kein Kind, egal, ob Down-Syndrom oder nicht. Und ein Hund könnte von einem verschmusten Kind auch leicht überfordert werden. Wenn man einen Hund in die Familie holt, sind die Erwachsenen zu 100% verantwortlich und können den Hund nicht einfach einem Kind überlassen. Ein Hund ist eine Anschaffung für 10,15 Jahre. Damuß die ganze Familie mitziehen, sich schlau machen und dahinterstehen

Hunde sind keine Therapiegeräte, die man bei Nichtbedarf in die Ecke stellen kann oder die man benutzen kann, solange man will. Hunde sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Bitte vergiß das nicht. Also nicht einfach hergehen und einen Hund schenken! Erst mal schlau machen!

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:44

Ja das weis ich und so war das auch nicht gedacht! Meine Familie würde sich natürlich um den Hund kümmern und aufpassen es ist verständlich das mein Bruder das nicht kann! Der Hund hätte bei uns jede menge platz und Auslauf wir würden uns alle um ihn kümmern. Ich möchte halt nur das mein Bruder einen Freund an seiner Seite hat dem er vertrauen kann!

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:50

Es ist immer jemand da der Zeit für den Hund hätte. Er wäre nie allein!

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:56

Danke für deine Hilfe:-)

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Wenn sich jemand um den Bruder UND den Hund kümmern kann...Dein Bruder bedeutet Arbeit und ein Hund zusätzliche Arbeit.

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Kommentar von Tragosso
30.08.2014, 12:39

Und eine Menge Geld...

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Ich finde die Idee auch gut aber wie das schon jemand sagte er ist eigentlich noch viel zu klein um sich selbst um den Hund zu kümmern und das sollte vorher alles geregelt werden. Also Hund generell ja aber wer übernimmt die Sparziergänge mitten in der Nacht, weil die müssen ja ein paarmal am Tag raus usw. Ist das geklärt kann man das einrichten und überschmusen ich habe 2 Katzen und ich schmuse mit denen auch nicht übermässig und dein Bruder muss das dann auch lernen, also das er nur ab und an mit ihm schmusen sollte damit der Hund sich auch zurückziehen kann.

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 14:12

Also für die Spaziergänge wären ich und meine Schwester da meine Eltern natürlich auch. Mein Bruder muss sich ja nicht allein um den Hund kümmern so war das nie gemeint aber so lernt auch viele Sachen! Wenn der Hund seine Ruhe will hat er dafür genug Möglichkeiten sich zurück zuziehen :-)

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Mach dich mal schlau über Therapiehunde/Behindertenbegleithunde. Da könnte es einige Vergünstigen geben, bei der Hundesteuer zum Beispiel.
Auch ist es möglich, dass der Hund dann Orte betreten darf, wo ein "normaler" Hund keinen Zutritt bekommt, dein Bruder ihn also überall mit hinnehmen kann als Behindertenbegleithund.

Wenn er Hunde sehr mag, könnte so ein Begleithund ihm sicherlich eine Hilfe und Freude sein. Die Eltern müssen natürlich einverstanden sein und anleitend zur Seite stehen können, sich also mit der Haltung und Führung eines Hundes gut auseinandersetzen.

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:38

Danke deine Antwort hat mir sehr geholfen:-)

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es wäre sicherlich toll für deinen Bruder wenn er Umgang mit einem Hund hätte. Hunde können Wunder bewirken und sehr sehr mitfühlend! Natürlich müsst ihr euch da über die geeignete Rasse informieren. Und euch muss natürlich bewusst sein, dass ein Mensch mit Trisomie niemals ein so selbstständiges Leben führen wird wie ein "gesunder" Mensch. Deshalb wird dein Bruder (allein schon aufgrund seines sehr jungen Alters) sehr viel Hilfe mit dem Hund brauchen! Deshalb sollte euch bewusst sein ,dass ihr euch einen Familienhund holt und nicht dein Bruder verantwortlich ist. Wollen den auch die anderen Mitglieder deiner Familie einen Hund und habt ihr die Zeit dafür?

Grundsätzlich befürworte ich stark das Zusammenleben von Hunden und Behinderten oder auch älteren Menschen

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Ob es eine gute oder schlechte Idee ist, hängt vorrangig von anderen Aspekten ab. Deinem Bruder würde ein Hund ganz sicher gut tun. Aber... habt ihr genug Platz für einen Hund? Habt ihr genug Zeit (vorallem neben der Betreuung deines Bruders)? Habt ihr genug Geld (z.B. für anfallende Arztkosten)? Wäre ein speziell ausgebildeter Hund von Vorteil? Wo bekommt man den her und was kostet er? Usw. usf.

Ich denke da sollte man länger recherchieren und sich erkundigen und beraten lassen. Mal eben schnell "einen Hund schenken", könnte wirklich mehr "Schaden" anrichten als helfen.

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 12:48

Das weis ich:-) ich mache mir schon länger Gedanken. Platz genug hätten wir auch einen riesigen Garten. Das mit der Zeit ist auch nicht das Problem den es ist immer einer zuhause wegen meinem Bruder wenn mein Vater von der Arbeit kommt geht meine Mutter arbeiten so ist immer jemand da und ich und meine Schwester haben mach der Schule auch zeit! Das Geld ist auch kein Ding.

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Ich habe gelesen, dass Hunde gerade für solche Kinder eine Bereicherung sein können und die Hunde auch sehr schön darauf reagieren. Es hängt aber sicherlich vom Hund ab. In dem besagten Fall war es ein Golden Retriever. Dabei wurde angemerkt, dass ein Labrador vermutlich ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen würde. Fragt aber am besten bei den jeweiligen Züchtern nach, was die dazu sagen. Die Versorgung des Hundes muss allerdings sichergestellt sein.

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Das ist eine Frage, die die ganze Familie betrifft. Und wenn die Familie mitzieht, kann das sicher eine gute Idee sein. Aber hier ist vielleicht nicht das richtige Forum dafür. Schau dich mal auf der Seite

http://down-syndrom.de/down1.html

um. Da kannst du dich für eine Mailingliste anmelden. In diesem Forum sind mehrere Hundert Eltern von Down-Syndrom Kindern unterwegs, darunter auch viele Hundehalter. Da wirst du kompetente Antworten bekommen.

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Für den Hund ist es keine gute Idee. Für Hunde sind diese fahrigen Bewegungen und unklaren Laute Streß pur, da sie sie nicht deuten könne. Der Hund dient als Mittel zum Zweck, muss vermutlich sogar gebrochen werden, um sich nicht zu wehren, falls er sich bedroht fühlt.

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Kommentar von engelchenchelli
30.08.2014, 15:35

Was meinst du mit unklaren lauten und fahrigen Bewegungen also momentan kann ich dir nicht ganz folgen.

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Kommentar von altgenug60
31.08.2014, 12:53

Das ist nun wirklich Unsinn!

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Kommentar von altgenug60
31.08.2014, 14:40

Was für eine abwegige Vorstellung hast du denn von Menschen mit dem Down-Syndrom? Unser Sohn mit Down-Syndrom kann sehr gut mit Hunden umgehen. Wenn man keine Ahnung hat ....

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Kommentar von Innerlicht
01.09.2014, 15:33

Ich habe ja schon viel von Dir gelesen, aber das hier, schlägt dem Fass den Boden aus.

Menschen mit Down-Syndrom sind von grund auf gute, ehrliche und liebenswerte Menschen...was Besseres kann einem Hund gar nicht passieren! Zwischen einem behinderten Kind und einem Hund entsteht oftmals eine viel engere und tiefere Verbindung, als zwischen einem gesunden Kind und seinem Tier.

Diese Menschen leben für sich in einer guten Welt, können allen Dingen etwas positives abgewinnen...da muss kein Hund gebrochen werden! Im Gegenteil. Solche Menschen sind Balsam für eine Hundeseele - ebenso wie die Hunde Balsam für solche Menschenseelen sind.

Fahrige Bewegungen und unklare Laute? Was stellst Du Dir denn unter so einem Down-Kind vor? Ein sabberndes Monster, das durch die Gegend wankt? Man, man, man...

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wenn er versorgt werden kann, ja, ist meist vorteilhaft

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