Ist ein Fernstudium zum Heilpraktiker nachher genauso anerkannt wie eines vor Ort?

4 Antworten

Meiner Erfahrung nach (als jemand, der Leute auf die Überprüfung in Seminaren vorbereitet, siehe http://www.norman-ehlert.de/heilpraktikerausbildung/psychotherapie.html) sind die Vorteile in einem Seminar die Interaktion mit anderen und die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen. Ein Fernstudium ist ähnlich wie das (ausschließliche) Lernen aus Büchern, man verliert schnell den Überblick, da das Thema sehr komplex ist. Eine Anerkennung der Art der Vorbereitung egal ob Fernstudium oder Seminare gibt es nicht, d.h. dem Amtsarzt ist es gleich, wie man sich das Wissen aneignet. Was jedoch sehr sinnvoll ist, wäre eine zusätzliche praktische Therapieausbildung als Handwerkszeug für die spätere Arbeit. Auf jeden Fall viel Erfolg.

Hi Sinalina,

Das Heilpraktiker Fernstudium hat lediglich die Aufgabe dich auf die Heilpraktiker Prüfung beim Gesundheitsamt vorzubereiten. Die Fernschule oder auch Abendschule nehmen die Prüfung also nicht selbst ab. Siehe hier: http://www.heilpraktiker-fernstudium-kosten.de/

Aber auch beim Heilpraktiker Fernstudium gibt es übringends ausreichende Praxisseminare, in denen das theoretische Wissen in der Praxis angewendet wird.

Wie erhalte ich diese Heilpraktiker-Erlaubnis?

Anders als bei anderen medizinischen Berufen gibt es keine staatlich geregelte Heilpraktiker-Ausbildung. Es bleibt vielmehr den Anwärtern/innen selbst überlassen, wie sie sich die Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, die der Beruf als "Heilpraktiker/in" erfordert, entweder im Selbststudium oder durch den Besuch einer privaten Heilpraktikerschule.

Entscheidend ist jedoch, dass Sie zunächst die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten gegenüber der unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt) nachweisen müssen, bevor Sie die Heilpraktiker-Erlaubnis erhalten. Dies erfolgt im Rahmen einer fachlichen Kenntnisüberprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt. Diese Überprüfung ist erforderlich, damit ausgeschlossen werden kann, dass mögliche Gefahrenmomente für die menschliche Gesundheit bestehen, wenn Sie heilkundlich tätig werden.

Um die Erlaubnis als "Heilpraktiker/in" zu erlangen, ist das Bestehen dieser Heilpraktiker-Überprüfung die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus müssen Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben, zumindest den Hauptschulabschluss nachweisen sowie in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs geeignet sein und die für die Berufsausübung erforderliche Zuverlässigkeit besitzen. Wenn alle diese Voraussetzungen vorliegen, erhalten Sie die Berufserlaubnis als "Heilpraktiker/in".

Quelle: Zentralisiertes Überprüfungsverfahren für die Kreise Recklinghausen – Coesfeld – Warendorf und die Städte Münster und Gelsenkirchen im Regierungsbezirk Münster Stand: Februar 2009

Änderungen vorbehalten

Nach der Überprüfung kann man dann "loslegen". Therapiemöglichkeiten: Homöopathie, Hypnose, Bachblüten, Schüsslersalze, Manuelle Therapien wie Dornmethode & Breussmassage (ev. auch Hot Stone Massage und Ayurveda), Craniosacral, oder was einem sonst so "liegt". Immer wieder gefragt, die Augendiagnose.

Für den reinen Wellnessbereich benötigen Sie keinerlei Überprüfungen, der Gewerbeschein reicht für eine Wellnessmassage.

Frage zu Selbstplagiat

Hallo!

Ich sitze gerade an meiner Abschlussarbeit, und stehe vor folgendem unklaren Punkt: Für meine Analyse nutze ich eine bestimmte Theorie (Hans Blumenbergs Mythentheorie), die ich in einem Kapitel zusammenfassen und vorstellen werde.

In einer früheren Hausarbeit habe ich die Blumenbergsche Mythentheorie auch schon einmal verwendet, und in einem Kapitel zusammengefasst und vorgestellt.

Mal abgesehen davon, dass ich nicht vorhabe, einfach Copy und Paste zu betreiben, ist es aber schon so, dass ich im Wesentlichen so ziemlich dasselbe schreiben werde, denn... es ist ja immer noch dieselbe Theorie :/ und mein Verständnis von ihr hat sich auch nicht verändert. Ich würde sie heute noch genauso erklären wie damals, und ich drücke mich weitgehend auch noch genauso aus wie damals (vor 2 Semestern).

Nun weiß ich aber ernsthaft nicht, ob mir daraus ein Strick gedreht werde könnte, Stichwort Selbstplagiat. Meine Hausarbeit vorher wurde ja auch nicht veröffentlicht, d.h. ich weiß nicht, ob es dreist wäre, mich selbst zu zitieren bzw. ob das überhaupt geht in einer Abschlussarbeit.

Hatte schon einmal jemand dasselbe Problem? Oder eine gute Idee, wie ich das lösen könnte? Rechtlich ist das ja alles eine Grauzone, aber ich möchte mich gerne auf der absolut sicheren Seite bewegen.

Danke und Grüße, Lichtpflicht

...zur Frage

Fernstudium nach dem Abitur - sinnvoll?

  1. Ist es sinnvoll nach dem Abitur ein Fernstudium zu absolvieren (und währenddessen z.B. zu arbeiten) oder wäre ein 'normales' Studium an einer Hochschule oder Uni vorteilhafter?

  2. Ist es schwierig 'alleine' studieren zu gehen d.h. alleine in eine fremde Stadt zu ziehen ohne dass man irgendwen kennt und alleine zu wohnen etc.? Findet man guten Anschluss in der Uni/Hochschule?

  3. Ist ein Fernstudium (z.B. bei ils) genauso anerkannt wie ein normales Studium?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?