Ist ein e-book-Autor versicherungspflichtig in der Künstlersozialkasse (KSK)?

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4 Antworten

Hallo KarstenF,

der Inhalt deiner Frage ist nicht vollständig ausreichend für die Beantwortung. Deshalb die etwas ausführlichere Antwort (unvollständig aber das wesentliche):

Voraussetzung für die Versicherung nach dem KSVG ist die Ausübung einer auf Dauer angelegten selbständigen künstlerischen und / oder publizistischen Tätigkeit in erwerbsmäßigem Umfange. "Erwerbsmäßig" und "auf Dauer angelegt" heißt dabei, dass du mit dieser Tätigkeit deinen Lebensunterhalt verdienst und diese Tätigkeit nicht nur vorübergehend ausübst.

Eine Gewerbeanmeldung ist für die Versicherungspflicht nach dem KSVG nicht Voraussetzung, ohne zu prüfen, ob diese aus anderen Sachverhalten Pflicht ist.

Du musst einen eigenen Beitrag, den „Arbeitnehmeranteil“ entrichten. Der „Arbeitgeberanteil“ Ist die Künstlersozialabgabe, die von allen Unternehmen erhoben wird, die nicht nur gelegentlich Werke oder Leistungen selbständiger Künstler oder Publizisten verwerten. Der Abgabepflicht unterliegen alle an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte. Unerheblich ist, ob der Künstler oder Publizist selbst in der Künstlersozialversicherung versichert ist.

Durch das Haushaltssanierungsgesetz vom 22. Dezember 1999 ist mit Wirkung vom 01. Januar 2000 ein einheitlicher Abgabesatz eingeführt worden.

Die Mittel für die zweite Beitragshälfte werden nicht nur durch die Künstlersozialabgabe, sondern auch durch einen Zuschuss des Bundes aufgebracht. Der Zuschuss ist durch das Haushaltssanierungsgesetz von 25 % auf 20 % der Ausgaben der Künstlersozialkasse abgesenkt worden.

Rechtsbeistand und Dozent für Sozialversicherung in Rente

neben diesem ganzen Theorie und Gesetzes "Bla Bla" würde ich mal lieber davon reden und darauf hinweisen, das sie (die KSK) nur noch unter höchster Vorsicht und mit vielen Einschränkungen "Künstler" überhaupt dort aufnehmen, man könnte inzwischen meinen, sie wollen es sogar verhindern, übrigens, Herzichst, s.

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@Sajonara

Hallo Sajonara, ich gehe nicht davon aus, dass dein Kommentar deinen künstlerischen Zustand darstellt. Wenn dem nicht so ist, dann solltest du dich fragen, was dein Kommentar mit der Frage des Fragesstellers zu tun hat. Wahrscheinlich genau so wenig, wie du Künstler sein könntest. Meine Antwort ist in der Konjunktivform zu lesen, wenn du weist, was das ist. Aus deinem Kommentar könnte ich höchstenes entnehmen dass du Künstler sein willst, was dir aber nicht gelingt, und du deshalb hier nicht auf die Dauer erwerbstmäßig tätig sein könntest und deshalb selbst nicht Mitglied der KSK geworden bist. Deine Antwort könnte inhaltlich jeder künstlerischen Substanz entbehren. Dies könnte man auch aus deinem Kommentar zu mmmad's Antwort verfestigt zuordnen. Neider gibt genügend, deine Neidaussagen bringen den Fragesteller nicht weiter. Gute Besserung.

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Ja noch mal ernsthaft beantwortet und Danke für den Tip, "pjwolf", ...

um nicht "Versicherungs-pflichtig" zu sein, was es in dieser Form wie unten geschildert, als Pflicht gar nicht mehr gibt, reicht es aus, sich irgendwo "Anstellen zu lassen", Teilzeit oder aus Std. Basis und schon bist du kein selbststöndiger, freischaffender Künstler mehr, oder weniger, die freuen sich das sie einen "Hungerleider" weniger durchfüttern müssen, .. etc.

"Versicherungspflichtig", du beliebst zu scherzen und stellst dir das aber leicht vor, ich würde mich mal informieren und dann dort "bewerben", die nehmen längst nicht mehr jeden auf, ...!

solltest du als autor freiberuflich sein dann bist du auch ein "pflichtmitglied" in der künstlerkasse

das ich nicht lache, "Pflichtmitglied", wenn das so einfach wäre,.. ha ha ha

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@Sajonara

Hallo Sajonara, ich gehe nicht davon aus, dass dein Kommentar deinen künstlerischen Zustand darstellt. Wenn dem nicht so ist, dann solltest du dich fragen, was dein Kommentar mit der Frage des Fragesstellers zu tun hat. Wahrscheinlich genau so wenig, wie du Künstler sein könntest. Meine Antwort ist in der Konjunktivform zu lesen, wenn du weist, was das ist. Aus deinem Kommentar könnte ich höchstenes entnehmen dass du Künstler sein willst, was dir aber nicht gelingt, und du deshalb hier nicht auf die Dauer erwerbstmäßig tätig sein könntest und deshalb selbst nicht Mitglied der KSK geworden bist. Deine Antwort könnte inhaltlich jeder künstlerischen Substanz entbehren. Dies könnte man auch aus deinem Kommentar zu mmmad's Antwort verfestigt zuordnen. Neider gibt genügend, deine Neidaussagen bringen den Fragesteller nicht weiter. Gute Besserung.

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@pjwolff

Schön wenn man seine Vorurteile so massiv pflegt und hegt und dafür "Texte" von mir als Vorwand benützen darf!

Guter Mann (?), sie verkennen die Lage ernstlich und gewaltig, das sie mir hier das "Künstlertum" absprechen wollen, scheint ihre Art von "Humor" zu sein, nehme ich mal an,..?

Es ist mit der KSK so, wie ich es geschildert habe, natürlich etwas "ironisch" gefärbt, das ist ja klar, aber ihnen?

Die KSK tut sich in den letzten Jahren sehr schwer, neue Künstler zu akzeptieren, weil das Kontingent und das Geld für diese Art von "sozial verträglicher" Künstlerförderung aus diversen Gründen stark eingeschränkt wurde.

1989 als ich mich das erste Mal (erfolgreich) in der KSK beworben hatte, war alles noch einfach. Lebenslauf, Arbeitsproben, Verdienstaussichten, fertig. Heute ist es ungemein schwieriger, diese absolut notwendige und erhebliche BeitragsFörderung zu den Kosten die ein normaler Künstler für die Krankenkasse und Sozialversicherung aufbringen muss, von denen zu erhalten!

Es wird alles mögliche abgefragt, sogar das Finanzamt wird dazu eingeschaltet und wer keine Aussage-kräftigen Belege hat wird nicht akzeptiert!

Dazu sind mir viele Fälle bekannt und es gibt zum Thema auch eigene Webseiten, auf denen detailliert aufgeliestet wird, wie sogar verbrieften und "anständig" tätigen Künstlern ihre Arbeit als schnödes "Kunsthandwerk" ausgelegt und nicht als "künstlerische" Tätigkeit und versiicherungspflichtige Leistung anerkannt wird.

Das ist ein Trauerspiel und darauf wollte ich hier hinweisen, schön das sie mir die Tiefe ihrer Seele offengelegt haben, aber sei es drum, das haben sie mit sich selbst auszuleben, micht tangiert das weniger, schönen Tag noch.

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