Ist ein Duell mit stumpfen Waffen unter gewissen Voraussetzungen legal?

9 Antworten

Es wurde hier schon der § 228 StGB erwähnt und das ist auch tatsächlich vor Gericht die entscheidende Vorschrift. Vlt. noch ein paar ergänzende Dinge:

Man kann in eine Körperverletzung einwilligen und ihr so die Rechtswidrigkeit nehmen. Die Frage ist, ab wann die Grenze zur Sittenwidrigkeit überschritten wird. Also ab wann die Tat "trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt", § 228 StGB.

Sittenwidrigkeit liegt nach Aussage des BGH auf jeden Fall dann vor, wenn der Einwilligende durch die Körperverletzung in Lebensgefahr gebracht wird. Beispielsweise wäre es nicht möglich, mit scharfen Schwertern aufeinander loszugehen.

Aber auch dann, wenn keine Lebensgefährdung besteht kann Sittenwidrigkeit vorliegen. Entscheidend sind hier Kriterien wie die Beweggründe, die Schwere der zu erwartenden Verletzung, die Eskalationsgefahr usw. Das wird auch nicht automatisch deshalb geheilt, weil es klare Regeln gibt. Und dann muss eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Das beliebteste Beispiel sind hier Kämpfe zwischen Hooligans. Diese sind trotz der vereinbarten Regeln verboten. Der BGH führt aus (1 StR 585/12):

Selbst wenn solche körperlichen Auseinandersetzungen auf getroffenen Abreden über die Art des „Kampfes“ beruhen, werden sich die Taten wegen der typischen Eskalationsgefahren trotz der Einwilligungen sämtlicher Beteiligten als Verstoß gegen die „guten Sitten“ erweisen.

Anderes soll aber dagegen bei Sportarten gelten, die einen erheblichen Gefährdungsgrad haben. Hierzu führt der BGH aus:

Das vorhandene Regelwerk der Sportarten, dessen Einhaltung regelmäßig durch eine neutrale Instanz kontrolliert wird, begrenzt üblicherweise den für die Beteiligten vorhandenen Gefährdungsgrad. Wie schon bisher sind strafbare Körperverletzungen hier erst dann gegeben, wenn diese aus grob regelwidrigem Verhalten hervorgehen.

Und wenn ich das dann auf deine Frage und deinen Fall übertrage, würde ich vorsichtig behaupten, dass eine wirksame Einwilligung gem. § 288 StGB vorliegt. Denn: Weder sind schwere Verletzungen zu befürchten, noch kann es durch die Regeln und insbesondere durch einen neutralen Schiedsrichter zu einem Ausufern der Gewalt kommen.

Dieses Duell wäre also legal. Allerdings müsste man mehr Details kennen. Zum Beispiel wie groß die Gefahr ist, die von einem stumpfen Holzschwert ausgeht. Darf man damit auf den Kopf zielen?

Man dürfte auf den Kopf zielen, aber da man ja gepolsterte Schutzkleidung, wie Helme trägt, wird das wohl nicht gefährlich werden.

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@Waldwanderer01

In dem Fall sehe ich keine Probleme. Und gibt es nicht Schwertkampf als Sportart? Ich meine, dass das dort genauo so funktioniert.

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Was wollen die denn machen? Sport, mit entsprechendem Schutz vor Verletzungen (wie z. B. Kendo, Fechten)?

Das wäre selbstverständlich legal, auch ohne Vertrag.

Vermutlich soll es aber ein Kampf sein, bei dem es nicht um Sport geht, sondern darum, den anderen zu verletzen?

Das wäre selbst ohne Waffen wohl illegal.

Letztlich kommt es wohl darauf an, wo der Schwerpunkt liegt (sportliches Duell oder Prügelei).

Siehe dazu § 228 StGB: "Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt."

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Die erste unvoreingenommene und kompetente Antwort auf diese Frage!

Sagen wir mal, dass ganze ist rein sportlich. Da gewinnt halt jemand, und da verliert auch jemand.

Sie benutzen es als Mittel, ihren Ärger zu kompensieren.

Wie bei einer schlagenden Studentenverbindung.

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@Waldwanderer01

Vorschlag: wenn die beiden sich schon nicht mit Worten duellieren können/wollen: warum steigen sie nicht einfach in einen Boxring? Mit Schiedsrichter, etc.?

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Das Kriterium dafür ist, ob es sozial anerkannt ist, was die beiden da treiben.

Nur dann ist eine Körperverletzung einwilligungsfähig.

Das Kriterium bis einer aufgibt, ohne Schiedsrichter, der abbrechen kann, halte ich hierbei für kritisch.

Daher würde ich zu dem Ergebnis kommen, dass das Verhalten strafbar ist.

Wegen Erpressung vor Gericht?

Ich habe auf ein Schreiben von einem Gericht mit einem Aktzeptantz schreiben geantwortet das wie folgt lautete.

Akzeptanz 

Ich habe Ihr oben benanntes Schreiben erhalten und nach rechtlicher Würdigung des Absenders und des 

Inhaltes als Angebot erkannt.

Dieses nimmt die Person ............... unter folgenden Voraussetzungen an:

AKZEPTANZ:

a) Sie erbringen mir Ihre amtliche Legitimation.Sie weisen darin in notariell beglaubigter Form 

nach, wofür,wie, wodurch und von wem Sie Rechte zur Vornahme hoheitlicher Handlungen

übertragen bekommen haben. Gleichzeitig weisen Sie nach auf welchen Staat Sie vereidigt worden sind.

b) Sie erbringen eine notarielle Beglaubigung der Gründungsurkunde des Staates,auf den Sie Ihre 

Vereidigung begründen.

c) Sie erbringen eine notarielle Beglaubigung der Gründungsurkunde des Bundeslandes,sowie des 

Regierungspräsidiums der Stadt auf den Sie Ihre Vereidigung begründen.

Ich gebe Ihnen hiermit Gelegenheit dieses innerhalb einer angemessenen Frist von 72 Stunden ab Zustellung

zzgl. 2 Tage Postlaufzeit unter Eid und unter unbeschränkter Haftung zu erbringen.

Sollte dies nicht erfolgen, gehe ich davon aus,dass Sie selbst privat- und vertragsrechtlich

und Ihre Firma etc. nach Firmen- und Vertragsrech als Unternehmen (Seerecht / Handelsrecht /

UCC / HGB) handeln und arbeiten oder für solche im Auftrag handeln, da sie, oder übergeornete

Entitäten in internationalen Verzeichnissen als solche und damit gewerblich gelistet sind.

Nutzen Sie diese Frist nicht oder erbringen Sie nicht die geforderten Beweise und widerlegen

letztere Tatsachen / Annahmen nicht rechtskräftig und / oder unvollständig oder nicht in dieser 

Frist, gild dies sowohl;

als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zu o.g. Tatsachen und Annahmen mit allen 

daraus folgenden Konsequenzen;

a) als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zu einem privaten,kommerziellen Pfandrecht 

in Höhe von 500.000,00 Euro meinerseits Ihnen persönlich gegenüber, als auch Ihrer Behörde/

Amt / Service / Center etc. in Höhe von 5.000.000,00 Euro 

Haftung nach § 823 BGB).

b)als Ihre unwiderrufliche und absolute Zustimmung zur Publikation dieser Notiz in einem von mir

frei wählbaren internationalen Schuldnerverzeichnis und zur Publikation in den Freien Medien. 

c) als Ihren unwiderruflichen und absoluten Verzicht auf jegliche rechtliche oder anderweitige Mittel.

Es steht noch mehr im schreiben aber es endet dann mit

Mit freundlichen grüßen

Geistig sittliches Wesen Philipp

und es wurde nur mit Philipp unterschrieben.

Jetzt zu meiner frage der Person wird jetzt vorgeworfen sie hätte das Gericht Erpresst jedoch habe ich aus meiner Sicht lediglich ein Akzeptantz schreiben zugeschickt (ein Angebot) und dieses wurde auch nur mit Philipp unterschrieben.

Wie soll ich mich am besten vor Gericht verhalten ?

Und ist der Hinweis auf das Geltende Pfandrecht schon eine Erpressung ?

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