Ist ein Duales Studium sinnvoll?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Schwester hat ein duales Studium gemacht und ich bin noch dabei. Zudem machen einige Freunde oder Bekannte von mir eins.

Ich finde es sehr gut, da man eben am Ende das Studium und die Ausbildung hat.

Den Gedanken mit "man verdient ja Geld" würde ich wieder verwerfen, wenn du eine Wohnung brauchst. Da hast du am Ende nämlich weniger als so manch anderer normaler Student. Manche müssen sogar die Studiengebühren komplett oder teilweise selber zahlen, bei mir übernimmt das die Firma.

Der Lernaufwand ist sehr unterschiedlich, manche haben gefühlt sehr wenig oder nicht so tief gehenden Stoff (gerade wenn man Fächer wie BWL vergleicht, die ich und die Person haben) und längere Studienphasen, manche sehr kurze mit viel Uni. Das hängt stark von der Hochschule/Berufsakademie ab. Manche müssen pausenlos lernen (obwohl sie in der Schule nie viel lernen mussten), andere machen gefühlt nie was, außer Party... ;) 

Bei mir ist es z.B. so, dass ich Studienarbeiten immer während den Praxisphasen schreiben muss. Also einen 40 Stunden Job habe und danach dann noch zur nächsten Bücherei fahren muss, geeignete Bücher suchen, das alles schreiben,... Bei meiner Schwester war das während der Studienphase, was ich deutlich besser finden würde.

Auch mit den Klausuren ist es unterschiedlich. Wir haben durchschnittlich 10 Wochen "Uni" und in der letzten Woche sind dann schon die Klausuren, also 9 Wochen zum Stoff vermitteln von einem ganzen Semester und lernen. Da hat man sehr wenig Freizeit, weil auch mal Samstags Uni sein kann. Bei einer Freundin sind die Klausuren immer am Anfang des nächsten Semesters, dass man während der Praxisphase in Ruhe lernen kann.

Auch wie viel du auf der Arbeit zu tun hast ist recht unterschiedlich. In manchen Bereichen kann man wirklich alles sehen, andere schieben einen schnell in unterbesetze Abteilungen als billige Arbeitskraft ab und haben kam Zeit um was zu erklären (das ist aber die Ausnahme, da das duale Studium den Betrieb viel Geld kostet).

Viele werden übernommen, da eben viel Geld in die Ausbildung investiert wurde. Die Hochschule/Berufsakademie ist nämlich deutlich teurer als die Berufsschule für Auszubildende.  Einstieggehälter sind sehr unterschiedlich, manche geben einem erst wenig, weil man ja noch nicht so viel Wissen hat, man steigert sich dann aber schneller als normale Auszubildende. Andere stellen einen gleich mit höherem Gehalt ein, weil man eben Studium und Praxiswissen hat.

Man opfert also 3 Jahre (in vielen Fällen) sehr viel Freizeit, hat dafür am Ende aber eine gute Ausbildung.

Für Abiturienten, die nicht normal studieren wollen sicher eine gute Alternative zur normalen Ausbildung.

Super :) vielen Dank.

Zusammenfassen kann man also sagen, du würdest es empfehlen oder?😂

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@1900minga

ja, ich würde es empfehlen... das hab ich total vergessen zu schrieben... :D

Man muss nur eben bereit sein auch etwas von der Freizeit für die 3 Jahre zu opfern...

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Ich absolviere gerade ein duales Studium im 2. Semester und es ist wirklich sehr typabhängig, jedem würde ich es nicht empfehlen.

Du musst sehr ehrgeizig sein und immer am Ball bleiben wenn du mit guten Leistungen rausgehen willst. Man lernt quasi 3 Monate überwiegend das was normale Studenten in der doppelten Zeit machen. Die Prüfungen sind gefühlt wie im Abi nur eben deutlich schwerer. Und man wird auf viel Freizeit verzichten müssen, wenn man das Studium ernsthaft angehen möchte.

Auf der anderen Seite verdienst du Geld und kannst bereits anfangen dir eine Existenz zu schaffen und nicht auf Kredit oder dem Geldbeutel von Mami und Papi zu studieren und zu leben. Und in Sachen Jobsicherheit wirst du bei gutem Abschluss nahezu jedem Uni-Studenten überlegen sein, da du Praxiserfahrung vorweisen kannst und die Ausbildungsbetriebe logischerweise ihre dualen Studenten übernehmen wollen, da sie ja ordentlich Geld in deine Person investieren.

Mh mein Bruder hat das glaube ich gemacht der Studiert jetzt schon über 12 Jahre glaube ich du hast dann halt mehr Möglichkeiten

Hat jemand Infos zum Studiengang Wirtschaftswissenschaften?

Sehr geehrte gutefrage.net Community, sehr geehrte User,

Ich habe ein paar Fragen bezüglich des Studiums Wirtschaftswissenschaften. Kurz zu meiner Person: Momentan besuche ich ein allgemein bildendes Gymnasium in Baden-Württemberg und gehe in die Kursstufe 1 in einem G8 Jahrgang. Ich habe Leistungskurse in Mathematik,Deutsch,Englisch,Physik und Wirtschaft mit einem guten 2er Schnitt (2,1).

Ich interessiere mich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften seit ca. 1 Jahr, da ich bereits Vorkenntnisse schulischer seits habe. Informiert über Universitäten, die eben dieses Studienfach anbieten, habe ich mich auch schon. Meinen Wünschen entsprechend wäre mir persönlich die Goethe-Universität Frankfurt am liebsten. Idealerweise strebe ich nach dem evtl. Bachelor-Studium ein Master-Studiengang an (wenn alles nach meinen Vorstellungen klappt).

Nun zu meinen Fragen/Problemen:

Einerseits habe ich gelesen, dass das Studium Mathe als Lk vorraussetzt bzw. Kenntnisse aus diesem erforderlich/ wünschenswert sind. -Wie stark ist das Studium denn ,,mathelastig''?

Die Goethe-Universität soll anscheinend eine der Top-Unis von Deutschland sein für das Studium WiWi. -Stimmt dies? -Gibt es Unterschiede zu Hochschulen? -> wenn ja, welche? -Gibt es gravierende Vorteile dieser Universität Gerne auch Erfahrungsberichte oder Berichte von Dritten.

Bei dem Verlauf des Studiums bin ich mir nicht ganz sicher, was alles verlangt wird bzw. welche Inhalte das Studium wann vermittelt werden -Welche Inhalte vermittelt das WiWi Studium genau? -Ist ein LK Wirtschaft sehr hilfreich ? (falls ein User schon Erfahrungen mit Wirtschafts-Lk hat)

Das Gehalt nach dem Studium soll anscheinend sehr variieren. Ich las von studierten Sachbearbeiter mit einem Gehalt sich anpassend an dem einer kaufmännischen Ausbildung, aber auch von teils 50.000€ Einstiegsgehalt nach dem Master Studium bei bekannten Beratungsfirmen wie McKinsey. -Wie sieht es denn mit dem Gehalt denn genau aus? -Gibt es diese geringverdienenden (nichts gegen eine Ausbildung, meine Freundin fängt dieses Jahr eine an) Studienabgänger tatsächlich? -Gibt es Hoch- / Tiefwerte für das Gehalt? -Erfahrungsberichte bezüglich dem Gehalt? -Wie sind die Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf?

Ich danke Ihnen schon im Voraus für die kommenden Antworten.

Mit freundlichen Grüßen PaSchu7 :-)

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