Ist ein Border Collie-Australian Shepperd-Mix ein guter Anfängerhund?

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12 Antworten

Was ist das Problem bei Border Collies?
Der Border Collie ist ein „Koppelgebrauchshund“. Ein Hund, der auf weiten Flächen Englands Schafe zusammentreiben muss, die den Menschen in der Regel gar nicht gewohnt sind. Sie flüchten also dementsprechend schnell. Für diese Arbeit, die so von keiner anderen Hütehundrasse geleistet werden kann, hat man sich absolute Spezialisten gezüchtet.

Für die Arbeit am Vieh wurde der Border Collie auf bestimmte Eigenschaften hin selektiert. Diese machen ihn zu einem perfekten Arbeitshund an den Schafen, während sie bei der Haltung eines Familienhundes durchaus problematisch sein können. Welche Eigenschaften machen den Border Collie zu einem potentiellen Problemhund? Warum werden diese Hunde für den normalen Hundehalter schnell zu schwierig? Warum landen diese Hunde immer wieder in Notvermittlungen wegen Beißvorfällen, obwohl der Border Collie für sein freundliches Wesen doch eigentlich bekannt ist?

Der Border Collie ist ein Arbeitshund.
MutterschafDass ein Border Collie „Auslastung“ benötigt, wissen viele. Für Border Collie Halter sind Sprüche von Anderen wie „Da musst du aber viel mit machen“ oder „Den bekommt man ja nur müde, wenn man den ganzen Tag etwas mit ihm tut“ Alltag. Bei der Annahme, dass der Border Collie viel Auslastung benötigt, wird aber bereits der erste Fehler gemacht. Von der Annahme aus, ist die Katastrophe bereits vorgeplant.

Natürlich benötigt ein Arbeitshund eine „Arbeit“. Er braucht eine Aufgabe, die ihn auslastet. Das heißt aber nicht, dass der Hund eine permanente Beschäftigung benötigen würde!

Ein Schäfer holt seinen Hund dann, wenn er ihn braucht. Wenn im Winter die Schafe im Stall stehen, oder sie im Frühjahr die Lämmer bekommen, holt der Schäfer sicher nicht den Agility-Parcours raus, um den Hund auszulasten. Wenn der Schäfer den Hund benötigt, muss der Hund arbeiten – und wenn nicht, dann lebt er teilweise Wochenlang ganz „arbeitslos“. Und damit kommen diese Hunde ganz hervorragend zurecht.

Das große Beschäftigungsprogramm welches hierzulande manchmal aufgefahren wird, ist für diese Hunde regelrecht tödlich.

Zwei Mal in der Woche Agility, dann noch einmal Longieren, dann Dummyarbeit, dazu natürlich Obedience und lange Spaziergänge. Dies ist nicht nur für andere Hunde zu viel – für den Border Collie ist es viel zu viel. Der Border Collie benötigt als „Auslastung“ eine herausfordernde Tätigkeit und dazwischen enorm viel Ruhe. Beim Schäfer hütet er – und sonst tut er gar nichts. Das ist der Maßstab an dem man sich orientieren sollte.

Kurz gesagt: NEIN !!!!!

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Kommentar von Turbomann
29.02.2016, 22:02

Besser kann man das nicht beschreiben.

Genau wie du schreibst, viele denken sie müssten den Hund von morgens bis abends bespaßen und wundern sich dann, wenn sie einen völlig überdrehten Hund haben.

Bei uns im Haus lebt auch eine Aussie-Border-Hündin und die ist so ein lieber Hund, aber toal hibbelig und wird viel zu viel allein gelassen und ist emotional total vernachlässigt..

Wenn wir die nicht ab und zu mitnehmen würden zum laufen, dann würde sie so gut wie gar nicht rauskommen. Taurig aber wahr.

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@ FunnySunny17

Erst mal soviel, dieser Rasse - Mix ist ein Hütehund und braucht Halter, die sehr viel Zeit haben müssen um den Hund auszulasten.

Ich bin der Meinung, enn du noch keinen Hund hattest, würde ich dir eine andere Hunderasse empfehlen.

Lese dir mal alle beide Link's durch, einmal die Beschreibung deiner gewünschten Mix-Rasse  und dann generell einen Link, ob du den Anforderungen generell von einem Hund gewachsen wärst.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber wenn du noch Schüler bist und nicht jeden Tag mehrere Stunden zum gassigehen hast (auf den Tag verteilt), dann wird es schwierig.

Einen Welpen sollte man sich auch nur anschaffen, wenn man die erste Zeit zuhause sein kann, denn den kann man anfangs garnicht alleine lassen.

http://www.freelance-aussie.de/Texte/BCAussie/BC-Aussie-Artikel.htm

http://www.eschenbruch.com/html/hundekauf.html

Wünsche dir erstmal viel Spaß beim Lesen und dann überlege dir gaaanz genau, ob ein Hund infrage kommt, denn den kannst du nicht wieder abgeben, wenn es nicht klappen sollte.

Dann bitte nicht einen Hund auf irgendwelche Internetseiten kaufen, den du vorher nicht gesehen hat oder weil er billig verkauft wird.

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Tatsächlich ist ein Border Collie ein Hund mit hohen Ansprüchen.

Ich würde Dir raten das Du Dich in den Tierheimen in Deiner Umgebung umsiehst.

Der Vorteil bei einem erwachsenem Hund ist z.B. das sie oft schon stubenrein sind und auch ihr Charakter schon gefestigt ist.

Außerdem sind die Mitarbeiter in den Tierheimen immer gerne dabei behilflich einen Hund zu finden der zu Dir passt und Dir gefällt.

Du kannst Dich auch auf den Internetseiten von Tierschutzorganisationen umsehen wie z.B. Zergportal.

http://zergportal.de/

LG

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Hallo, ich kenne beide Rassen und hatten sie als Pflegehunde. Das ist so ziemlich der schlimmste Mix den ich mir vorstellen kann. Das sind beides Arbeitshunde, die kannst du gar nicht auslasten. Selbst die meisten Hundeschulen werden diesen Rassen nicht gerecht. 

Das sind keine Anfängerhunde!

Suche dir deinem Hund niemals nach der Optik aus, das machen nur Hirnis. Schau welcher der ca 300 Hunderassen du gerecht werden kannst. 

Im Tierschutz finden sich viele Hunde die bereits Erwachsen sind. Das sind die Idealen Anfängerhunde.

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Kommentar von spikecoco
01.03.2016, 18:02

sScher kann man diese Hunde auslasten, das Problem  ist,   das sie oft zu viel Aktion am Tag/Woche haben . Dann kommt ebenfalls hinzu, das die Auslastung meist kontraproduktiv ist, nämlich in Form von Ballwurfspielen. Wie oft sehe ich Aussie und Borderbesitzer, die mit Wurfschleuder auf die Felder marschieren und die Hunde eine Stunde lang bekloppt hinter die Bälle herrennen lassen. Ein abwechslungsreicher Spaziergang mit klettern, Suchspielen, Gehorsamsübungen, mit anderen Hunden toben , schwimmen etc , auch diese Aktivitäten gut dosiert reichen meist einem Hütehund aus. Es ist wichtig, einen souveränen, geduldigen und konsequenten Umgang mit  Hunden zu pflegen.  Die Erziehungsarbeit sollte ohne Härte und Ungeduld stattfinden. Unter aber auch Überforderung sind nicht gut, es muss ein gesundes Mittelmass für den Hund gefunden werden. Sicherlich  kann man mit diesem Hund auch Hundesport betreiben, nur sollte man genau darauf achten, was dem Hund gut tut. Meinem verstorbenen Aussie hat Agility z.b keinen Spass gemacht, mit meinem übernommen Aussie mache ich kein Agility, da er beim Vorbesitzer dies gemacht hat und dadurch voll aus dem Ruder lief. Ob dieser Mix geeignet ist kann man nicht sagen, denn wir kennen das Tier nicht.  Ist man bereit sich voll und ganz auf diesen Hund einzustellen, notwendiges Grundwissen in Sachen Hundehaltung, Erziehung , Umgang mit einem Hund und Hundeverhalten sich aneignet und eine gute Hundeschule zu besuchen , dann könnte? es klappen.  Ein Welpe beansprucht  wesentlich mehr Zeit für das Erlernen der Stubenreinheit, es braucht Zeit um dem Hund später  das Alleine bleiben beizubringen, für den Grundgehorsam.  Einen Welpen einen optimalen Start zu ermöglichen braucht viel Geduld und Ruhe, da er nicht von einem guten Züchter stammen wird, ist es fragwürdig, wie er dort aufgezogen , geprägt und sozialisiert wurde. Dies birgt Gefahren mit sich. Leider erlebe ich immer öfter, das sich Welpen aus verantwortungslosen Verpaarungen und ungeeigneten neuen Besitzern sich zu Problemhunden entwickeln. Aggressive Aussies und Bordercollies sind leider keine Seltenheit mehr. Auch wenn du diese Hunde schön findest kannst du schnell überfordert sein. Ich würde dir raten eine weniger anspruchsvolle Rasse auszusuchen, einen erwachsenen Hund der schon die Grunderziehung hinter sich hat und mit dem du entspannt leben kannst. Ansonsten hat Bordermaus und Turbomann es genau auf den Punkrt gebracht.

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Ich habe selber keinen Aussi, aber ich Hundesitte einen. Mir wäre dieser Hund zu nervig - immer an mir dran immer auf hab acht Stellung.

Mein eigener ist ein LH Collie - ein Jahr alt aber schon echt gechillt. Meine braucht lang nicht diese ständige Aktivität und kann auch super ruhig sein.

Ich halte weer Aussis noch Border Collie, noch Windhunde oder Jagdhunde geeignet für Anfänger.

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Kommentar von Jocker62
29.02.2016, 22:10

Kann nicht anders aber da sieht man mal wieder dieser friesennarr sollte sich beim Thema Hund raushalten! Von wegen Jagdhunde nichts für Anfänger, HA, u. der Labrador oder Golden Retriver sind das etwa keine Hunde die bei der Jagd eingesetzt werden.!!Laß es Du verunsichert die Hilfesuchenden! !!!!

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Definitiv nein. Beide Rassen sind sehr anspruchsvoll und eine Mischung wäre dementsprechend auch nicht leichter.
Ich habe jemanden kennen gelernt die sich rein optisch für einen Australian Shepherd entschieden hat. Treffe mich nun einmal in der Woche mit ihr um ihr zu helfen. Genau das zeigt aber wieder, dass diese Rassen nicht für Anfänger geeignet sind, egal wie schön sie aussehen.

Überleg für was diese Hunde gezüchtet werden und frag dich, ob du ihn auch entsprechend auslasten kannst.

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Bitte nicht als Anfängerhund!¡!!!! Schon mal über einen Hund aus dem Tierheim bzw. Tiernothilfe nachgedacht . Mein letzter Golden Retriver kam aus der Tiernothilfe da war er 4 Jahre alt. …Mein jetziger Labrador aus der selben Tiernothilfe war dort als Welpe auch aufgezogen worden u.ich hab ihn nach dem tot des anderen dort mit einem 1/2Jahr bekommen . Super Tier ideal auch für Anfänger .LG. u.viel Glück

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Ich sage Dir eins,: Vergess Border, Aussis, Jack- Russel als Anfängerhunde! Da gibt es noch so einige mehr!

Ich gebe Dir einen Tipp: Such Dir einen Tierschutzverein mit Pflegestellen in Deiner Nähe und die können Dir genau sagen ob der Hund der da gerade in Pflege ist für Anfänger geeignet ist. Meistens sind das aber Mischlinge!

Aber ein Mischling ist auch toll, vorallem weniger anfällig für Krankheiten, ein Rassehund umso mehr!!! Und es gibt so tolle Mischlinge!

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Dir ist hoffentlich bewusst, dass diese Hunde körperlich und geistig gefordert werden müssen, damit sie ausgelastet sind. 

Gerade der Border - Collie ist nicht damit zufrieden, regelmäßigen Auslauf zu haben, sondern will die ganze Aufmerksamkeit seines Menschen.

Wenn ein Hund deine einzige Beschäftigung sein soll, dann nur zu, denn Langeweile erträgt das Tier nicht.

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Nein nix guter anfängerhund.

Gibt es einfachere.

Ob Welpe oder erwachsener....mein erster hund war ein 8 wochen alter welpe. Gab nie probleme.

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Nein, das ist kein Anfängerhund. Es sind Arbeitshunde.

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beide rassen sind arbeitshunde -sie sind huetespezialisten und bei iner 08/15 familie unterfordert.

mit meinem border collie mix war ich taeglich 6-8 stunden auf unserer farm unterwegs und gehuetet hat er da auch..

ich rate dir von diesen arbeitshunden als familienhund dringend ab! 

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