ist ein Betriebswirt Abschluss mit Hauptschule weniger Wert als mit Abitur?

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4 Antworten

Nein, die vorangegangenen, niedrigeren Abschlüsse sind mit Erwerb des neuen Abschlusses nichtig.

Die Frage wäre eher, was für einen "Betriebswirt"-Abschluss gemeint ist, denn da gibt es erhebliche Unterschiede...
- den akademischen Grad (Diplom, Bachelor, Master in Betwiebswirtschaftslehre)
- der staatliche Abschluss (staatl. geprüfter Betriebswirt)
- öffentlich-rechtlich anerkannter Berufsabschluss (bspw. Betriebswirte der IHK oder HWK)
- der Abschluss eines privaten Weiterbildungsanbieters (bspw. ILS oder VWA)

öffentlich-rechtlich anerkannter Berufsabschluss (bspw. Betriebswirte der IHK oder HWK)

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Das eine ist ein Schulabschluss, das andere ein Berufsabschluss.

Oder anders: Mit dem Berufsabschluss Betriebswirt ist es völlig egal, ob Du vorher das Abi gemacht hast, oder nicht.

Ich schaue bei Bewerbungen immer nur auf den letzten Berufsabschluss. Wenn es jemand zum Betriebswirt geschafft hat, dann aus gutem Grund.

Grundsätzlich brauchst Du für den geprüften Betriebswirt (IHK) schon eine kaufmännische Ausbildung und eine Aufstiegsfortbildung.

Diese Anforderungen sind immer gleich, egal ob Du vorher ein Abi oder Hauptschulabschluss gemacht hast.

Und was würdest du als Personaler oder Chef denken, wenn einer seine Kaufmännische Ausbildung mehrfach versemmelt hat, und es trotzdem geschafft hat sich zum Betriebswirt hochzuarbeiten? Weil er das dann mit der bestandenen 2 jährigen Ausbildung geschafft hat?

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Wäre das dann unwichtig? Oder würdest du eventuell denken das er sich enorm angestrengt hat seinen alten Fehler wieder gut zu machen?

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Oder würde einen die Vergangenheit ewig hinterher hängen ?

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Aber egal, du hast es ja eigentlich schon beantwortet. Vielen Dank.

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@susiher

Das würde ich eher positiv auffassen. Er hätte es geschafft, sich trotz schlechtem Schulabschluss zum Betriebswirt hochzuarbeiten. Das ist doch super. 

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es gibt viele arten von betriebswirte? schulische nur mit anerkennung der schule,mache auch mit staalicher anerkennung, staatliche Betriebswirte, der ihk, des hwk, der hochschulen mit und ohne staatliche anderkennung? der unis? usw?

der an der uni mit dr. wird wohl der wertigste sein? wobei der sich meinst ein anderer name hat als betriebswirt?

Ja das stimmt auf alle Fälle, aber dann ist es auch egal ob man vorher nur Hauptschule hatte? oder nur eine Berufsausbildung ohne Abschluss beendet hat?

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@susiher

das kann sein muss auber nicht sein? es ist eine frage was du machen willst?

wenn du dann 10 jahre erfolgreich im personalwesen als betriebswird gearbeitet hast wind der fokus darauf stehn? wenn du dich aber wieder als verkäufer bewirbst wird man dies dann fragen was da war?

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Das wäre ja dann wieder ein Abstieg sich als Verkäufer zu bewerben. Angenommen man ist 10 Jahre Betriebswirt mit vorheriger nicht bestandener Ausbildung, und hat sich in Marketing Verkauf einen Namen gemacht, dann dürfte es doch egal sein auch wenn ich mich im Verkauf bewerbe? Obwohl das macht man als Betriebswirt wohl kaum nur Verkauf.

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@susiher

ich kenne wer der im ausdendienst verkäufer wurde? als betriebswirt?

so bauchschal kann man es nie sagen?

und aufstieg oder abstieg sehe ich nicht so?

denn ein AG sagte mal:

ich habe keine jobs zu vergeben, aber ich habe viele aufgaben die best möglich gemacht werden sollten, dafür bin ich auch bereit best möglich zu bezahlen?

also nicht der name ist wichtig sonder wie wird die aufgabe erledigt?

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Ja da hast du Recht und dann müsste auch die Vergangenheit  egal sein das ist als Einstieg zum Schluss zählt Leistung?

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Nein! Denn das wäre dann dein "Neuer" höherer Abschluss. Die älteren Schulzeugnisse sind dann erstmal nicht mehr relevant und haben in der Bewerbung auch nix mehr verloren.

Mal angenommen man hat Hauptschule nur eine 2 jährige abgeschlossene Berufsausbildung. Die darauf aufbauende Ausbildung zb Verkäufer bestanden danach Kaufmann im Einzelhandel nicht bestanden. Aber man hat mit den einfachen Verkäufer Abschluss sich zum Betriebswirt hochgearbeitet auch dann?

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Das wiederum ist abhängig von der Verwendung. Für eine Universität und ein Studium wäre ein Abitur (fast) essentiell, für einen Beruf mit der Anforderung des Abschlusses "Betriebtswirt" ist das Abitur entscheidend.

Kommt also darauf an wofür du den Abschluss benötigst. 

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Im Grunde ja. Nur im Lebenslauf sieht das dann natürlich doof aus und ist Erklärungsbedürftig.

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Aber ist das nicht positiv, beweist das nicht das man sich geändert hat?

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Kann man so oder so sehen.

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negativ wäre doch wenn man sich nicht weiterentwickelt hätte, und seinen Kopf in den Sand gesteckt hätte

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Und das schafft ja auch nicht jeder nach nicht bestandener Ausbildung sich zum Betriebswirt weiter zu entwickeln ich würde mal behaupten die wenigsten.

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