Ist ein Beitritt zum Mieterschutzbund sinnvoll? Wenn ja, zu welchem? (Raum Köln/Bonn)

12 Antworten

Der Eintritt in den Mieterverein lohnt sich in jedem Fall, da die rechtliche Beratung sachlich und fachlich korrekt ist und nicht so ein "ich habe gehört, daß..." ist. Und auch die rechtliche Vertretung bei einem möglichen gerichtlichen Verfahren wird von denen übernommen (nicht direkt vom Mieterverein sondern von deren Rückversicherung). Sie dürfen Dir zwar keinen Anwalt empfehlen, der Dich vertritt (und von der Rechtschutzversicherung bezahlt wird) haben aber Listen von spezialisierten Anwälten. Wichtig: nur neue Fälle fallen unter die Rechtschutzversicherung. Wenn ihr also schon länger ein Problem habt, fragt unbedingt nach, ob das unter die Schutzklausel fällt. Die haben auch Sprechstunden, wo man sich Rat holen kann, wenn man noch nicht eingetreten ist!!!! Geht da unbedingt erstmal hin. Uns haben sie sehr geholfen. Jede Kommune hat einen Mieterverein - es ist nicht wirklich wichtig, ob der genau für Euren Ort zuständig ist. Wir sind auch im Mieterverein der übernächsten Stadt. Google mal Mieterverein.

Der Mieterschutzbund vertritt dich nur vor gericht für Mängel, die nach dem Beitritt entstehen. Lediglich die Beratung(bezahlt durch Jahresbeitrag) und Schriftführung( Aufgesetzte Schreiben werden zusätzlich berechnet), werden Angeboten, sollte es um Mängel gehen, die vor dem Eintritt bestanden. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, so muss man sich einen seperaten Anwalt nehmen, dessen Kosten man selbst bezahlen muss. Im Groben und Ganzen, bekommt man zwar eine gute Beratung bei bereits laufenden Angelegenheiten, jedoch steht man alleine, sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen.

Also wir haben keine guten Erfahrungen gemacht mit dem Mieterverein Köln!!Wenn es um Nebenkosten geht dann ist es o.k. Hat man aber größere Probleme, dann ist man sehr aufgeschmissen mit dem MV.Besser geht man zu einem Anwalt!! Wir wurden vom MV Köln bzw. einem Mitarbeiter sehr unfreundlich behandelt ,ich möchte gar nicht sagen was uns dort wiederfahren ist ,sehr unschön.Vor allem im Hinblick dass wir uns in einer hilflosen Situation befanden.

Auszug aus Schimmelwohnung

wir ziehen voraussichtlich am 1.7. aus unserer stark schimmligen Wohnung aus. Schimmel haben alle Nachbarn in unserer Reihe an den selben Wänden. Auch unsere Vormieter. Die haben es uns allerdings verschwiegen, da wir ja ihre Küche abgelöst haben. Ein Gutachter war da, hat Wärmebrücken festgestellt und uns nur aufgeklärt wie man sich bei Schimmel verhalten soll. Keine Eindeutige Begründung, weshalb es Schimmel in dieser Anlage gibt. Wohnen auch erst seit 5,5 Monaten dort.

Nun ist meine Frage wie ich mich verhalten soll.

Eine Frist zur Schimmelbeseitigung wurde vom Mieterbund 2x gesetzt. Es ist nichts passiert. Möchten nun auch bis zum Auszug die Miete mindern. Sind also im Streit mit den Vermietern.

  • Bin ich verpflichtet vor dem Auszug irgendwas zu beseitigen oder streichen?!

  • Muss ich wirklich zur Übergabe mit den Vermietern wieder in Kontakt treten?

  • Was mach ich mit meinen Möbeln etc. bei Auszug... alles abwischen, waschen etc? Ich will die Schimmelsporen keinesfalls in die neue Wohnung mitnehmen...

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lohnt sich der Beitritt beim "Mieterschutzbund" - bei Problemen mit Nachbarn?

Wir haben große Probleme mit den Mietern unter uns. Wegen extremer Lärmbelästigung haben wir morgen auch schon ein Gespräch bei der Wohnungsverwaltung. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir die Miete mindern "müssen", da es wirklich unerträglich ist. Lohnt sich diesbezüglich der Beitritt beim "Mieterschutzbund" ? Und 2. Regeln die Mitarbeiter auch rechtliche Dinge ? , beispielsweise wenn wir auf einen Anwalt angewiesen sind und noch wichtiger wenn es dann um die Mietkürzung geht !

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Laut Mietvertrag sind die Heizkosten inklusive. Jetzt habe ich eine Rechnung anteilig über 1000 Euro

Hallo!

Mein Vater hat vor fünf Jahren eine Wohnung in einem zwei-Parteien Haus bezogen. Die Vermieterin wohnt im Erdgeschoss, mein Vater in der Wohnung im ersten Stock.

Im (von beiden Seiten) unterschriebenen Mietvertrag steht, daß die Heizkosten der Wohnung inklusive sind.

Nun muss mein Vater wegen Eigenbedarf aus der Wohnung ausziehen und pünktlich dazu lag eine Heizkostenrechnung auf seiner Treppe nach welcher er anteilig ca. 1000,00 Euro an Heizkosten an die Vermieterin überweisen soll.

Ist das rechtens? Wer kann mir helfen? Ich bin nicht Mitglied im  Mieterschutzbund und benötige einen Tipp auf den ich mich wirklich beziehen kann oder wo ich fachmännische Hilfe bekomme!

Dankeschön!

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