Ist ein befristeter Untermietvertrag entgegen der Absprache nach dem Einzug rechtens?

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4 Antworten

Wenn in der Absprache ein schriftlicher Untermietvertrag zustande kommen sollte, dann hätte die Unterschrift der Untermieterin doch spätestens am 1.10.16 beim Einzug geleistet werden müssen. hast du denn schon vor der Untermieterin unterschrieben?

Eine nachträgliche Änderung des MV in Richtung Befristung kann ohne Einverständnis der Untermieterin nicht vorgenommen werden. Stelle eine schriftliche Nutzungsordnung auf, die ähnlich einer Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages wird. Voraussetzung dazu ist aber, dass die Untermieterin noch nicht den MV unterschrieben hat.

Eine Auflösung des MV kann einvernehmlich jederzeit erfolgen.

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Mit dem Einzug der UM ist bereits ein mündlicher Mietvertrag abgeschlossen worden. Ihn nun als befristet auszulegen dürfte m. E. nicht möglich sein. Zumal nur drei Gründe eine Befristung rechtfertigen dürfen: Eigenbedarf, größere Umbauten oder Bedarf für einen Beschäftigten. Vermutlich dürfte keiner zutreffen. Also besteht ein unbefristeter MV der  von dir nur mit Dreimonatsfrist und einem rechtfertigenden Grund gekündigt werden dürfte.

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Du kannst nicht einfach nachträglich den Vertrag ändern. 

Außerdem hat ja wohl die Übergabe stattgefunden und in der Anzeige stand auch unbefristet.

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Was genau hast Du denn vermietet?

Ein Zimmer mit oder ohne Möbel?

Genau genommen besteht ja schon ein Mietvertrag.

Die Mieterin ist eingezogen - hat die erste Miete gezahlt (?) - fertig ist der wirksame mündliche Mietvertrag

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Kommentar von lordbuerzel
02.10.2016, 15:55

Miete hat sie noch nicht gezahlt bzw. ist zumindest noch nicht auf dem Konto. Sie hat aber die Schlüssel bekommen und sollte eigentlich schon überwiesen haben, zumindest laut Vertrag, den ich ihr als Datei geschickt, der aber eben noch nicht unterschrieben ist. Ist das denn mit dem mdl. Vertrag so einfach? Wenn wir vereinbart haben, wir machen einen schriftlichen Vertrag, kann doch eigentlich nicht stattdessen einfach der Vertrag als "mündlich" abgeschlossen gelten. Sonst bräuchte man ja gar nicht erst einen Vertrag machen.

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