Ist ein Bausachverständiger bei einer Hausübergabe (Neubau) wirklich empfehlenswert?

5 Antworten

Ich würde beim Hausbau immer einen Sachverständigen empfehlen. Der sollte am besten nicht nur bei der Übergabe eingesetzt werden, sondern bei allen wichtigen Zwischenschritten des Baus, also eine komplette Baubetreuung. Der Sachverständige kann einfach eher Mängel an der Substanz und dem Bau feststellen als ein Laie und euch erhebliche Kosten sparen. Wenn man erst wartet bis Schimmel etc. auftritt kann das noch wesentlich teurer werden, also macht es Sinn dort vorzubeugen und nicht am Falschen Ende zu sparen.

Hier findest du mehr Infos zum Thema Baubegleitung falls du dir noch unsicher bist http://verstand-am-bau.de/baubetreuung/Baubegleitung/

Die Kosten fuer den Gutachter hat man in der Regel schon beim ersten Besuch wieder eingespart, indem er auf Maengel hinweist, die man selber nicht sehen kann. In Anbetracht der enormen Energiekosten wuerde ich besonderen Augenmerk auf die Dichtigkeit von Tueren und Fenstern, sowie auf die ordnungsgemaesse Ausfuehrung der Waermedaemmung achten. Oft sieht auch der Laie schon Pfusch am Bau waehrend der Bauphase, der hinterher nur schwer nachweisbar ist. In solchen Faellen ist es ratsam, zweifelhafte Stellen zu fotografieren und sie mit der Baufirma zu besprechen.Geht er darauf nicht ein, Gutachter einschalten.

Ich würde da nicht am falschen Ende sparen.Das kann sich unheimlich rächen u. hinterher sehr teuer werden.Schliesslich hat man schon oft genug von Pfusch am Bau gehört.Teilweise so schlimm, dass die Häuser nach relativ kurzer Zeit nicht mehr bewohnbar waren.

Dauer eines Hausgutachten durch einen Sachverständigen

Hallo, wie lange dauert so ein Gutachten von der Begehung des Hauses bis zum Bericht ungefähr? Welche Erfahrungswerte habt ihr?

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Wie schütze ich ein Haus gegen Feuchtigkeit, das im Winter nicht bewohnt ist?

Hi Zusammen,

folgende Ausgangssituation: Wir besitzen im Ausland ein Haus (BJ. 1910 mit 80cm dicken Wänden), welches direkt am Hang gebaut ist und wir ungefähr 3 mal im Jahr für 2 Wochen hinfahren. Wenn wir zu Ostern hinfahren und es aus dem Winterschlaf holen, dann riecht es im Keller sehr modrig und Schimmel setzt sich teilweise an den Wänden an. Der Keller, der weiter in den Hang rein ragt ist, ist am stärksten betroffen und da blättert ordentlich der Putz ab, aufgrund der Feuchtigkeit die vom Hang reindrückt. Dann wird erst mal ordentlich gelüftet. Wen wir aber im Sommer kommen, dann haben wir nicht das Problem. Es müffelt zwar ein bisschen, aber mit ein wenig Stoßlüften ist es wieder ganz ok.

Jetzt zur Frage: Welche präventive Maßnahme sollten wir eurer Meinung nach machen? Normalerweise sagt man ja: was von außen kommt, muss von außen bekämpft werden. Eine Ausgrabung von außen ist nicht möglich, da wir über 10 Meter Länge ca. 4 Meter tief graben müssten Selbstverständlich ist es schwer ohne Begutachtung der Bausubstanz (Bauwerksdiagnostik) eine ordentliches Statement abzugeben, jedoch haben wir familien-intern unterschiedliche Ansichten: DA meine Mutter Angst hat, dass das Haus komplett zerfällt, so möchte Sie im ganzen Haus eine Gas Etagenheizung mit Heizkörper installieren, damit Das Haus auch im Winter eine konstante Wärme hat. Dementsprechend müssten wir den ganzen Winter heizen, ohne dass überhaupt jemand im Haus lebt. Ich zum Beispiel, würde diese enorme Investition nicht tragen wollen und den dazugehörigen Rattenschwanz mit enorm erhöhter Gas – und Stromrechnung bis zu meinem Tod und darüber hinaus. Ich hätte erst mal versucht jemanden zu finden der mit Injektion arbeitet oder horizontale Sperren mit Edelstahl oder einfach kompletten Putz ab, dann Grundierung, Dichtschlämme, flexible Spachtelmasse und Sanierputz drüber. Das müsste für die nächsten 10 Jahre langen und dann eben nochmal.

Was meint ihr?

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Feuchtigkeit im Keller - Erfahrungen mit Sachverständigen?

Hallo,

wie haben Anfang des Jahres ein 35 Jahre altes Haus gekauft. In den letzten Monaten zeigt sich gerade zur Regenzeit starke Feuchtigkeitsbildung in drei verschiedenen Kellerräumen. Diese liegen nicht direkt beieinander, die Ursachen könnten durchaus unterschiedlicher Natur sein. In einem Fall könnte es sein, dass das Grundwasser irgendwie ins Haus drückt oder irgendwo irgendeine Dachrinne dicht ist, in einem anderen Fall scheint ein Dreinagerohr, das durch den Bogen läuft, aufgrund verstopfter Kanalisation vollzulaufen und Kondenswasser im Raum zu erzeugen..hier könnte es im schlechtesten Fall aber auch sein, dass die Bodenplatte nicht mehr ganz dicht ist...wir wissen es halt nicht...aber ich hätte jetzt gern Gewissheit, was auf uns zukommt..und wenn ich mir jetzt direkt einen Handwerker ins Haus hole (was für einen Handwerker beauftragt man bei solchen Sanierungsarbeiten eigentlich), habe ich die Befürchtung, dass dieser aus eigenem wirtschaftlichen Interesse den Teufel an die Wand malt und die Lage nicht wirklich objektiv beurteilt.

Ich habe daran gedacht, einen Bausachverständigen zu befragen. Hier läge man jedoch locker bei 300,- € bei einem Kurzbesuch...die Frage ist jetzt, ob es das wert is...ich will ja wissen, was auf mich zukommt an Aufwand und nicht nachher für 300,- € (so locker sitzt uns die Kohle dann wirklich nicht) nur die Antwort bekommen: "Japp, ich hab gemessen - is feucht! Könnte sich um dies oder aber auch um das handeln..genau kann man das nicht sagen."...dann wäre ich nachher ja genau so schlau wie vorher...Was würdet Ihr tun? Lohnt sich ein Sachverständiger? Oder lieber jemand anders um Rat fragen?

Danke für jeden Tipp!!

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Wasserschaden im Keller gehabt - wie sicherstellen, ob wieder alles in Ordnung ist?

Wir haben unseren Waschraum im Keller. Der Wohn-Keller (incl. Schlafzimmer) ist eine wasserdichte Wanne ohne Wasserablauf, da der Keller im Grundwasser steht. In allen Kellerräumen befindet sich eine Styropordämmung mit Estrich und verschiedenen Bodenbelägen (Fliessen, Teppich, Parkett)

Im Juni 2010 war unsere Waschmaschine defekt und es lief längere Zeit Wasser auf den Fließenboden im Waschraum. Wir hatten zunächst die Hoffnung, daß das Wasser nicht unter den Estrich gelaufen war und haben daher nur den Fliessenboden getrocknet. Als es nach einigen Wochen zu muffeln begann, haben wir eine Trocknungsfirma beauftragt. Sie hat in allen Räumen Löcher in den Estrich gebohrt und mit mehreren Trocknungsgeräten über einen Zeitraum von 6 Wochen mehrere hundert Liter Wasser aus dem Estrich geholt. (s. Bilder). Der Holzboden in einem der Zimmer wurde ausgetauscht. Fließen und Teppichboden blieben drinnen. Die Löcher wurden wieder zugemacht. Die Firma hat nach den 6 Wochen die Luftfeuchtigkeit gemessen und festgestellt, daß der Keller nun wieder trocken ist. Insgesamt hat das ganze mehrere tausend Euro gekostet (Hat die Versicherung bezahlt).

Nun habe ich gelesen, daß in einer Turnhalle in unserer Region etwas ähnliches passiert ist und dort hat ein Baubiologe gemeint, man müsste den kompletten Bodenaufbau erneuern (Dämmung + Estrich + alle Böden) Grund wäre Schimmelbildung im Estrich, der mit anderen Möglichkeiten (normaler Trocknung) nicht in den Griff zu bekommen wäre --> Gesundheitsgefährung, die Turnhalle wurde sofort gesperrt.

Meine Fragen wäre nun: Hätten wir damals auch den ganzen Estrich erneuern müssen, daß hätte dann vermutlich mehrere 10000 Euro gekostet?
Könnte man zuverlässlich feststellen, ob eine Gesundheitsgefährung vorliegt?
Falls ja, wie könnte man eine seriöse Firma finden, die entsprechende Untersuchungen machen kann?

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Neubau - ist eine EnEV-Berechnung nötig?

Hallo Zusammen,

ist bei einem Neubau  (Einfamilienhaus) eine EnEV-Berechnung notwendig ???

wo bekomme ich eine her bzw. wer kann mir diese Berechnung erstellen ??? (Planer - Bauunternehmen - Statiker ??????)

was wird in dieser EnEV-Berechnung berechnet ???

 

Vielen Dank für eure Hilfe !!!!!

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Erdungsband verzinkt oder aus Edelstahl einbauen bei einem Neubau?

Hallo,

wer kann mir sagen ob ich bei einem Neubau ein Erdungsband aus verzinktem Material oder aus Edelstahl nehmen muss ????    Vorteile ???

 

Vielen Dank für eure Hilfe !!!

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