Ist ein Terrarium mit der Größe 150x70 groß genug für Degus?

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4 Antworten

Die Frage lässt sich so eigentlich nicht beantworten. Eine Deguunterkunft (gleich welcher Art) hat drei Dimensionen. Wenn du nur zwei davon angibst und keiner Informationen über Volletagen und sonstige Inneneinrichtung machst, fehlen einfach die Informationen, um eine sinnvolle Antwort zu geben. Wenn 150x70 die Grundfäche des Terrariums wäre, wäre das schonmal sehr gut, dennoch müsste man die Höhe kennen. Wenn es Höhe x Breite wäre und man davon ausgeht, dass die Tiefe geringer als die Breite ist, wäre es eindeutig zu klein.

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100 x 80 x 180 cm (B x T x H) sollten es sein.
Also die Grundflöche ist ok, die Höhe nennst du nicht. Aber da es ein Terrarium ist, ist es vermutlich ein eher flaches Gehege.

Hier findest du hilfreichen Rat zu Gehegen für Degus:
http://www.diebrain.de/de-gehege.html

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GOTTdesZORNS 11.06.2014, 22:50

Den Rat, der auf dieser Seite gegeben wird, ist abzulehnen !!

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Rechercheur 11.06.2014, 23:27
@GOTTdesZORNS

Begründung?
Ohne Begründung ist dein Kommentar als wertlos zu betrachten.

Schreib doch dann eine eigene Antwort mit einem besseren Rat, statt nur unbegründet rumzumosern.

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100x50x50cm ist die Mindestgröße für 2 Degus. Falls du mehr Degus hast ist diese Maße zu klein.:)

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Nein

Hallo!

Ich bin ein erfahrener Degu-Halter und halte derzeit selber eine 10er-Gruppe. Ich halte meine Tiere in einem Freilaufgehege von 5,5 m² Fläche. Ich vertrete eigene Vorstellungen bezüglich Haltungsformen.

  • Käfighaltung ist strikt abzulehnen, es sei denn zur vorübergehenden Quarantänehaltung einzelner Tiere.
  • Terrarien- und/oder Aquarienhaltung ist ebenfalls strikt abzulehnen, da eine vernünftige Durchlüftung nicht gewährleistet ist und die Grundfläche erheblich zu gering ist. Das Klima innerhalb eines Glaskastens ist ungünstig für Degus sowie für jedes andere Nagetier!
  • Volierenhaltung ist geradeso mit viel Nachsicht hinnehmbar. Aber diese Haltungsform ist ebenfalls eher ungünstig, da in einer Voliere auch keine annähernd artgerechte Umgebung zu schaffen ist und das Platzangebot auch bei mehreren Volletagen unzureichend ist.
  • Gehegehaltung hingegen ist die beste Variante, Degus zu halten. Allerdings ist es auch hier eine Frage der Fläche. Je größer, umso besser. In einem Gehege ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Gestaltung. Landschaftscharakterisitk lässt sich deutlich besser ermöglichen als bei den anderen Formen. Entscheidend ist allerdings die Möglichkeit für die Tiere, rennen zu können ohne sofortige räumliche Begrenzung. Ich kenne persönlich alle Haltungsformen und kann klar und deutlich sagen, dass sich die Tiere in einem größeren Freilaufgehege am besten entwickeln und viel instinktivere Verhaltensweisen zeigen, je nachdem wie naturnah die Einrichtung ist. Leider besteht unter vielen Haltern die Ansicht, Degus würden ja so gerne klettern. Das ist definitiv nicht richtig! Degus sind Boden- und Höhlenbewohner! Und in einem Gehege können sie ihre natürliche Lebensweise noch am ehesten ausleben.

Ich möchte nicht den Spielverderber abgeben, aber ich muss im Sinne der Tiere auf verschiedene Fakten und Umstände hinweisen, da diese häufig nicht berücksichtigt oder falsch eingeschätzt werden. Tiere sind keine Dekorationsgegenstände, die man optisch ansprechend in die Wohnzimmereinrichtung einbringen sollte. Tiere sind Lebewesen mit Bedürfnissen und Ansprüchen !! Das sollte man immer berücksichtigen! Und darum möchte ich deine Frage wie folgt beantworten: Degus gehören nicht in ein Terrarium !!!

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Rechercheur 12.06.2014, 01:40

Hehre Ziele.

Das Klima innerhalb eines Glaskastens ist ungünstig für Degus sowie für jedes andere Nagetier!

Das bitte nicht verallgemeinern. Es gibt sehr gut belüftete Nagerterrarien. Oder man lässt sich eins anfertigen, das entsprechende Belüftung aufweist.
Bestimmte Nagetierarten sind sogar in Terrarien/Aquarien am besten aufgehoben, wie zum Beispiel Hamster, Rennmäuse und Lemminge, die aber alle keine hohen Gehege brauchen, sondern vorwiegend Fläche und enorm tiefe Einstreu, um Baue anzulegen.

Das Wort "Terrarium" allein sagt nichts über die Belüftung und auch nichts über die Größe aus.

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GOTTdesZORNS 12.06.2014, 12:30
@Rechercheur

Ich muss dir einfach widersprechen, weil deine Ansichten nicht mit meinen deckungsgleich sind. Eine gute Durchlüftung ist in einem Glaskasten auch mit zahlreichen Gitterelementen immer suboptimal, weil die Luft nunmal nicht ungehindert durchströmen kann. Vielleicht versucht ihr mal, euch in die Tiere hineinzuversetzen! Natürlich brauchen Hamster und dergleichen Buddel- und Grabemöglichkeiten, aber wieso geht ihr alle immer davon aus, dass ein Glaskasten dafür ausreichend ist? Die Gesamtfläche ist doch entscheidend und diese ist in einem Terrarium immer zu klein, egal wie groß dieser Kasten sein mag.

Ich z.B. habe in meine Wohnung einen riesiges Gehege gebaut in dem ich 10 Degus halte. Die Kantenlängen sind etwa 2,5 x 2,2 m bei einer Wandhöhe von 70 cm. Die Fläche beträgt 5,5 m². Die Wände habe ich aus Rauhspund konstruiert, der Boden ist mit einem hochwertigen PVC ausgelegt und dieser gesamte Kasten ist mit 3 Gitterrahmenelementen mit Volierendraht abgedeckt. Dieses Freilaufgehege sieht nicht nur gut aus und ist ein echter Hingucker, es war auch noch günstiger als eine große Voliere und bietet den Tieren alles was sie brauchen - viel Platz, viel Licht, viel Luft und Möglichkeiten zur Bewegung, Entfaltung und Beschäftigung. Die Einrichtung habe ich auch vollständig selber konstruiert und ist sehr vielfältig und natürlich. Und alles in allem war das Ganze sogar noch äußerst billig. Man hat halt nur viel Arbeit damit. Aber auch viel Freude! Und somit werbe ich natürlich mit meiner Haltungsform!

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Rechercheur 12.06.2014, 13:19
@GOTTdesZORNS
Natürlich brauchen Hamster und dergleichen Buddel- und Grabemöglichkeiten, aber wieso geht ihr alle immer davon aus, dass ein Glaskasten dafür ausreichend ist? Die Gesamtfläche ist doch entscheidend und diese ist in einem Terrarium immer zu klein, egal wie groß dieser Kasten sein mag.

Du kennst offenbar keine wirklich großen Terrarien.

Ich z.B. habe in meine Wohnung einen riesiges Gehege gebaut in dem ich 10 Degus halte. Die Kantenlängen sind etwa 2,5 x 2,2 m bei einer Wandhöhe von 70 cm. Die Fläche beträgt 5,5 m².

Du kritisierst im Kommentar bei meiner Antwort diebrain.de. Lies da aber noch mal genau:
Da wird das absolute Mindestmaß für 2 - 4 Degus mit 100 x 50 x 140 cm (B x T x H) genannt.
Dann wird geschildert, dass dieses Mindestmaß quasi Sozialbau ist und daher ein Minimum von 100 x 80 x 180 cm (B x T x H) besser als Mindestmaß angesehen werden sollte.
Und weiter heißt es dann, dass erst ein Eigenbau ab 2 m² Grundfläche wirklich gut sei.

All diese Maße bezogen auf 2 - 4 Degus.

Du hältst 10 Degus auf 5,5 m².
diebrain.de nennt min. 2 m² für 2 - 4 Degus als angemessen.

Dreisatz anwenden:
10 Degus = 5,5 m² => 1 Degu = 0,55 m²
2 - 4 Degus = 2 m² => 1 Degu = 1 m² - min. 0,5 m²

Huch!
Da ist die Empfehlung wohl nicht mehr so ganz verschieden.

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GOTTdesZORNS 13.06.2014, 02:43
@Rechercheur

Deine Berechnung hat einen Denkfehler. Der Denkansatz man bräuchte x Quadratmeter pro Tier ist etwas irreführend. Degus hält man in Gruppen und somit ist auch von Quadratmeter pro Gruppe auszugehen. Mindestmaße? Frage: Wer legt die bitteschön fest? Was ist zu wenig und was ist ausreichend? Da habe selbst ich keine klare Antwort darauf. Mein Motto lautet generell in Fragen der Tierhaltung wie folgt: Das Maximum wird IMMER das kleinste Übel sein !! Somit sollte jeder Tierhalter auch das Maximum des ihm möglichen anstreben. Und ich lebe in einer kleinen Dachgeschoßwohnung und habe meinen Tieren zuliebe Möbel entsorgt und meine ganze Wohnung umgestaltet um diese Fläche ausbauen zu können. Ursprünglich sollte sie sogar noch deutlich größer werden, aber es scheiterte an den Kapazitäten. Ich habe mir damals sehr genau überlegt, wie ich es umsetzen kann, den Tieren einen möglichst naturnahen Lebensraum anzubieten. Vorbild muss immer der natürliche Lebensraum sein, auch wenn der kaum bis gar nicht erreicht werden kann. Aber man kann sich dem annähern. Die Frage ist dabei nur, was man bereit ist, seinen Tieren anzubieten. Du kannst selber entscheiden, wo, wie und unter welchen Bedingungen du leben möchtest - deine Tiere können das nicht !! Also ist jeder Tierhalter in der moralischen Pflicht, alles nur mögliche für seine Tiere zu tun oder sich ansonsten besser keine zu halten!

Und nun abschließend noch folgendes: Ich bin ein durchaus erfahrener Degu-Halter mit Hintergrundwissen und ich werde zudem privat fachlich unterstützt. Meine Aussagen dürfen also durchaus als qualifiziert und tiergerecht eingeordnet werden, zumal ich neue Wege beschreiten möchte. Ich schreibe niemandem vor, wie er etwas zu tun hat. ABER und nun lest aufmerksam meine Worte, wenn Person A eine Frage bezüglich Deguhaltung stellt und die Personen B, C und D darauf antworten, so kann ich als Person E ebenfalls die Frage aus meiner Sicht beantworten und das völlig unabhängig von den Ansichten der Personen B, C und D. Ich nehme keinerlei Rücksicht auf die persönlichen Eitelkeiten anderer Menschen, denn es geht mir lediglich um das Wohl der Tiere und nicht um die Ego's anderer Tierhalter. Ich bin auch nicht an sinnlosen Debatten mit indoktrinierten Kleingeistern interessiert. Ihr habt eure Ansichten und ich meine. Und der Fragesteller A hat nun die Möglichkeit von allen abgegebenen Antworten, die für ihn überzeugendste für sich zu nutzen!

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Rechercheur 13.06.2014, 13:38
@GOTTdesZORNS

Ich stimme dir sogar weitestgehend zu, Orientierung am natürlichen Lebensraum, so viel bieten, wie man eben bieten kann und durchaus auch schauen, was man noch rausholen kann für die Tiere etc.
Deiner Heransgehensweise, um andere Menschen davon zu überzeugen, kann ich allerdings nicht zustimmen. Und der Ablehnung der Mindestmaße auch nicht, denn sie dienen auch dazu, möglichst vielen Notfellchen doch noch ein wenigstens brauchbares wenn schon kein ideales Leben zu ermöglichen. Deine Heransgehensweise wirkt doch teils eher abschreckend, so wirst du niemanden überzeugen.

Ich bin auch nicht an sinnlosen Debatten mit indoktrinierten Kleingeistern interessiert.

Und da kommen wir jetzt zu der Stelle, an der sich viele Menschen fragen dürften, warum sie dir überhaupt zuhören. Damit erreichst du niemanden, damit stößt du ab. Und das hilft den Tieren dann nun wirklich nicht.

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19Uhr30 13.06.2014, 22:19
@GOTTdesZORNS

Dein Ziel mag nobel sein. Dein Diskussionsstil ist allerdings unterste Schublade. Eine Argumentation, die mit logischen Fehlschlüssen arbeitet (ganz deutlich haben wir hier ein Argumentum ad verecundiam und ein ad hominem), ist zudem ziemlich unglaubwürdig. Du solltest Fakten liefern, statt einfach Behauptungen aufzustellen und deine Gesprächspartner zu beleidigen.

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19Uhr30 12.06.2014, 19:24

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich Respekt davor habe, dass du die Haltungsbedingungen von Degus verbessern möchtest. Wir sind uns auch einig, dass größere Grundflächen stets besser sind als kleinere.

Dennoch habe ich große Probleme mit deiner Antwort. Sowohl mit dem Inhalt, als auch mit der Form. Deine Formulierungen deuten darauf hin, dass sie allgemein gültigen Anspruch haben bzw. nicht umstritten sind ("ist abzulehnen" stat "ich lehne ab"). Aber in Wahrheit vertrittst du eine deutliche Mindermeinung unter den Deguhaltern. Gerade wenn man der etablierten Meinung widerspricht, sollte man seine Behauptungen belegen können. Das tust du nicht. Es ist abzulehnen und damit fertig. Die einzige Begründung lieferst du, wenn du darlegst, dass Degus Bodenbewohner sind. Das ist allerdings ein Strohmannargument, da du eine Position angreifst, die von keinem erfahrenen Deguhalter vertreten wird. Man ist sich seit Jahren einig, dass Degus Bodenbewohner sind und man deshalb nach Möglichkeit auf eine größtmögliche Grundfläche achten sollte und Volletagen kleinen Hüpfbrettchen, wie man sie oft in Käfigen von Baumbewohnern findet, vorzuziehen sind.

Aber in Anbetracht der Tatsache, dass Degus als Haustiere gehalten werden und es sehr viele Degus in Tierheimen und Deguhilfen gibt, ist ein pragmatischer Ansatz gefragt und nicht ein ideologischer, der einfach eine große Fläche zur Pflicht erklärt. Ein pragmatischer Ansatz sieht sich sowohl die Bedürfnisse der Tiere, als auch die Möglichkeiten der Halter an und versucht diese in Einklang zu bringen. Degus brauchen Lauffläche und Halter leben in Wohnungen, in denen Fläche knapp ist. So kommt man zu einer knappen _Mindest_grundfläche von 100x50 cm, die man sowohl durch Volletagen, als auch ein Laufrad mit großem Durchmesser teilweise kompensiert. Das Minimum ist aus Erfahrungswerten abgeleitet, da Tiere in zu kleinen Käfigen verstärkt Verhaltenstörungen entwickeln. Es sind nicht einfach Proklamationen. Deshalb halte ich nichts davon, dass jede Internetseite und mehr und mehr auch jeder Halter eigene Mindestmaße proklamiert. Auch das so oft zitierte diebrain.de bekleckert sich hier nicht mit Ruhm, da sie ein eigenes Mindestmaß aufstellen und das gleich zweimal (ein Mindestmaß und ein absolutes Mindestmaß...). Jeder Halter ist angehalten, seinen Tieren mehr als das Minimum zu bieten, aber das Minimum erfüllt einen Zweck und zwar den, eine knappe Unterbringung von einer tierschutzwidrigen zu unterscheiden. Die beste und weithin anerkannte Richtlinie dafür ist das Mindestmaß der TVT.

Auch bei einem 5,5m²-Gehege halte ich den Verzicht auf Etagen für wenig sinnvoll. Es ist in einer Wohnung einfach Platzverschwendung. Und auch wenn Degus Bodenbewohner sind, so ist doch offensichtlich, dass sie Etagen aktiv und häufig nutzen. Sie wegzulassen erschließt sich mir nicht. Zusätzliche Ebenen haben ebenfalls den Vorteil, dass man den Tieren auf Augenhöhe begegen kann. Wenn sie nur auf Bodenhöhe leben, kann man sich ihnen nur von oben herab nähern. Das verträgt sich ebenfalls schlecht mit ihrer natürlichen Lebensweise. Als natürliche Beute von Greifvögeln ist es Degus sehr unangenehm von oben gegriffen zu werden. Eine Begegnung mit dem Menschen auf einer Etage kommt diesem Instinkt klar entgegen.

Dass es durchaus Nagerterrarien mit guter Belüftung gibt, hat der Rechercheur ja bereits herausgestellt. Neben den Vorteilen für den Halter (weniger Dreck in der Wohnung und eine schöne Optik) kann ein gutes Terrarium durchaus auch Vorteile für die Tiere haben. Zum Beispiel durch eine große Schicht auch Einstreu, Heu, Stroh und Co, die den Tieren auch das Anlegen von "unterirdischen" Gängen erlaubt und somit auf ihre natürliche Lebensweise in einer Art eingeht, die gemeinhin in der Heimtierhaltung vernachlässigt wird. Auch in "Gehegehaltung".

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Rechercheur 12.06.2014, 20:58
@19Uhr30

Danke, du hast formuliert, was ich so ähnlich auch im Kopf hatte, da aber heute irgendwie nicht rausbekam.
Ich stimme nahezu vollumfänglich zu.

Auch das so oft zitierte diebrain.de bekleckert sich hier nicht mit Ruhm, da sie ein eigenes Mindestmaß aufstellen und das gleich zweimal (ein Mindestmaß und ein absolutes Mindestmaß...). Jeder Halter ist angehalten, seinen Tieren mehr als das Minimum zu bieten

Ich denke, auf diebrain.de sind diese Maße so genannt, nicht um irgendwas zu übertreffen oder dringend eigene Mindestmaße zu etablieren oder sowas, sondern als Anregung dazu, als Ansporn, das Mindestmaß zu überschreiten.
Nennt man nur das Mindestmaß, kann es eben auch passieren, dass Menschen, die durchaus mehr Platz bieten könnten, dazu neigen, das Mindestmaß als Optimum zu betrachten. Oder sogar, dass manche Menschen dann davon sogar noch selbsterdachte Abstriche machen. Daher finde ich das dort gar nicht so schlecht dargestellt.

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19Uhr30 12.06.2014, 21:29
@Rechercheur

Den Gedankengang verstehe ich durchaus. Aber er führt dazu, dass jede Infoseite über Degus seine eigenen Maße hat. Und ein Leser, der sich auf mehreren informiert, kommt zu dem Schluss, dass es kein allgemein anerkanntes Mindestmaß gibt. Wem soll er auch glauben? Diebrain.de und degus-online.de widersprechen sich. Auch in unterschiedlichen Ratgebern stehen unterschiedliche Zahlen.

Und da diese ganzen verschiedenen Maße ausschließlich dadurch entstanden sind, dass Leute auf die TVT-Maße noch ein bisschen was draufgelegt haben, finde ich, dass man generell die TVT-Maße als Mindestmaße nennen sollte. Und nur für den Fall, dass manche Leute selektiv lesen, sollte man nochmal extra betonen, was Mindestmaß bedeutet und dass das bei weitem nicht optimal ist, sondern die harte Grenze zur Tierschutzwidrigkeit. Man sollte jeden Halter ermuntern, seinen Degus so viel zusätzlichen Platz zur Verfügung zu stellen, wie es ihnen möglich ist.

Ich halte das für die glaubwürdigere und ehrliche Herangehensweise, da die TVT eine seriöse Organisation darstellt und die Maße aus deren Merkblatt für Deguhalter ohnhin der kleinste gemeinsame Nenner sind auf den sich die Deguhalterschaft bezieht.

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Rechercheur 12.06.2014, 22:13
@19Uhr30

Ok, das ist für mich nachvollziehbar, dein Gedankengang.

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