Ist eigentlich erlaubt?

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7 Antworten

"(5) Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit
1.
ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre oder
2.
sie die Lage der Leistungsberechtigten nicht so günstig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem Buch nicht gerechtfertigt wären." http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__11a.html

Die Nummer 2 greift laut Urteilen (oder laut Richtlinien?) ab der halben Regelleistung, bei Singles derzeit also ab 205,- im Monat. Aber am besten selbst mal lesen, was die Hinweise der Agentur für Arbeit dazu schreiben: https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk0/~edisp/l6019022dstbai377935.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377938

Gruß aus Berlin, Gerd

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darf man Geld dann von anderen Leuten annehmen?

Die Frage ist, ob du es geliehen bekommst oder geschenkt.

Wenn dein Kumpel oder jemand aus der Verwandtschaft dir einmalig Geld leiht, welches du zurückzuzahlen hast (vermutlich in Raten, sonst stehst du gleich wieder im nächsten Monat vor der selben Situation), dann hast du keinen geldwerten Vorteil, denn unterm Strich ist das eine Nullsummenrechnung - dann dürfte eigentlich gar keine Anrechnung erfolgen.

Sicherheitshalber würde ich aber immer schriftlich einen Dreizeiler aufsetzen, wonach diese "Zuwendung" nur zur Regulierung einer kurzzeitigen Notlage gedacht ist und in jedem Falle zurückzuzahlen. 
Das sollten beide - "Geber" wie "Nehmer" - unterschreiben.

Zudem kenne ich NIEMANDEN, der in einem solchen Fall das Amt darüber informiert hat, dass er eine kurzzeitige Überbrückung bekommen hat.

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Wenn du vor Monatsende dein ganzes Geld verpulvert hast, dann ist man quasi selber Schuld. Aber es gibt die Möglichkeit natürlich sich Mittellos beim Jobcenter zu melden und man bekommt dann meistens einen Vorschuss.

Privat Geld annehmen... darf man natürlich.
Aber theoretisch müsste man jede einzelne "Einnahme" jedoch melden. 

Und bevor hier wieder Moralaposteln ihren Senf dazu geben weil ich ... *hust* nen Tipp öffentlich gebe, verweise ich einfach mal hier drauf was dem TE helfen sollte: http://www.advopedia.de/news/aktuell/hartz-iv-geldgeschenke-ueber-50.-werden-angerechnet

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Natürlich.

Wenn Dir jemand z. B. Essen bezahlt oder Dir ein Darlehen gibt, darf das nicht angerechnet werden.

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Nach § 545 in Verbindung mit § 789 in Anlage 56a ist zu hungern und nach 7 Tagen zu sterben. Wer sich nicht daran hält ist nach § 690 Anlage 67b zu betrafen.

Ernsthaft, natürlich ist es nicht erlaubt. Bestrafen kann man Dich aber auch nicht da Du sonst stirbst. Angeben solltest Du und dann wird es halt das nächste mal als Einkommen angerechnet.

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ja das darfst du, dass wird dann mit der nächsten zahlung als einnahme verrechnet und abgezogen. einkommen ist zu melden.

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Annehmen darfst du Geld immer.

Ob es dir dann angerechnet wird hängt davon ab wie viel und zu welchem Anlass du Geld von anderen bekommen hast.

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Kommentar von BotMod
20.01.2017, 18:20

Um Essen zu kaufen und Rechnungen zu bezahlen

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