Ist (eigenes) Glück das wichtigste im Leben?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Ich stimme der Aussage zu. 53%
Ich vertrete eine andere Meinung. 42%
Ich verweigere die Aussage. 5%

21 Antworten

Ich vertrete eine andere Meinung.

"Glück" ist für mich nur eine vergängliche Befriedigung.

An so etwas wie dauerhaftes Glück glaube ich aufgrund des Egoismus nicht - man fürchtet, das momentane Glück zu verlieren, oder neidet anderen ihr Glück, so dass man eben nie wirklich im Reinen mit sich selbst ist.

Daher halte ich eine solche "innere Ausgeglichenheit" die sowohl das scheinbare Glück, als auch das vermeintliche Unglück als relative, subjektive Bewertungen erkennt und als Teil der Unbeständigkeit des Lebens akzeptiert, für wichtiger.

"Glücks-Junkies" gibt es viele, aber so lange man Glück festhalten will, Verlustängste hat, oder nach noch mehr Glück strebt, gibt es keine Ausgeglichenheit.

Ich vertrete eine andere Meinung.

Ich halte die Auffassung für sehr egozentrisch. Der Sinn des Lebens liegt mE allgemein in der Erhaltung des Lebens und Erhöhung der Komplexität des Lebens. Es geht also um Leben, um zu leben. Solange man lebt, erfüllt man genau den Zweck, für den man gedacht ist. Wenn man es schafft, neues Leben zu kreieren oder bestehendes Leben zu bewahren, um so besser. Wenn nicht, auch nicht so schlimm. Die anderen reißen das wieder raus. Das Leben ist ein Geschenk, man sollte das beste draus machen und es nicht wegschmeißen. Und man sollte kein fremdes Leben sinnlos zerstören.

Ich vertrete eine andere Meinung.

Ständiges Glücklichsein ist von der Evolution her nicht vorgesehen.
Wenn wir immer vollkommen glücklich sind, dann haben wir keinen Anreiz, uns weiterzuentwickeln.
Deshalb sind wir nach der Erfüllung eines Herzenswunsches nur ganz kurz glücklich.
Schon sehr bald taucht ein neuer Wunsch auf, dem wir nachstreben.   
Und damit weitere Entwicklungsmöglichkeiten 

Ich vertrete eine andere Meinung.

Dauerndes Glück halte ich für unrealistisch .

Es kommt natürlich auch darauf an, was man unter Glück versteht.

Ohne Pathos und Esoterik, dafür mit mehr Realitätssinn wäre der passendere Begriff Zufriedenheit.

Auf welche Weise das erreicht werden kann, ist sicher individuell verschieden, weil eben die Menschen verschieden sind.

Ich stimme der Aussage zu.

Ich würde sagen ja.

Wie das eigene Glück aussieht muss jeder für sich selbst festlegen. Für den einen ist es Familienglück. Für manche die Liebe zu ihrem Gott (je nachdem welchen Gott sie für sich selbst ausgewählt haben.) Ob spirituell oder Menschen die ihr Ideologien vertreten und von ihnen überzeugt ist.

Wieder Andere finden ihr Glück in ihrer Arbeit. Die Karriereleiter hochzugehen. Sport zu treiben oder ihre Gesundheit in den Mittelpunkt ihres Leben zu setzen. Oder sie finden ihr Glück darin, sich in polititische Dinge oder für das Weltgeschehen einzusetzen. Oder sich sexuell zu entfalten oder oder oder.

Ich finde, das Wichtigste im Leben ist glücklich zu sein. Ein erfülltes Leben zu leben. Wie jeder sein persönliches Glück definiert, ist jedem selbst überlassen.

Leider neigen wir alle dazu, andere in irgendeiner Weise zu kritisieren, wenn uns etwas an anderen nicht gefällt. Weil wir alle nicht vorurteilsfrei sind.

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